Filmplakat Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser (2023)
Dokumentarfilm12

Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser

2023 Frankreich Regie Élise Baudouin

Cine Score

7.1

Sehr gut

5 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser

5

Zuschauerbewertungen

2023

Erscheinungsjahr

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Filmdaten zu „Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser“

Produktionsjahr

2023

Bewertung

7.1/10

Anzahl Bewertungen

5

Genres

Dokumentarfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser“

„Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser“ unter der Regie von Élise Baudouin aus dem Jahr 2023 ist ein ergreifendes und äußerst intimes Porträt einer der charismatischsten und zugleich kompromisslosesten Persönlichkeiten des französischen Kinos. Das Projekt entstand aus dem Bedürfnis, den außergewöhnlichen Lebens- und Kunstweg der Schauspielerin näher zu beleuchten, die von Beginn ihrer Karriere an sämtliche Konventionen brach und die traditionellen Regeln des Showbusiness umging. Der Titel des Dokumentarfilms – was wörtlich übersetzt „Nimm oder lass es“ bedeutet – spiegelt perfekt die Haltung der Künstlerin wider, für die persönliche Freiheit und filmische Wahrheit stets an erster Stelle standen, ohne Raum für Kompromisse oder halbe Sachen. Der Film rekonstruiert akribisch schlüsselhafte Momente aus Dalles Leben, angefangen bei ihrem blitzartigen und atemberaubenden Debüt im Kultdrama „37°2 le matin“ (weltweit bekannt als „Betty Blue“) unter der Regie von Jean-Jacques Beineix. Die Regisseurin Élise Baudouin führt das Publikum durch die einzelnen Etappen der Karriere der Schauspielerin und zeigt, wie sie über Nacht aus einem weitgehend unbekannten Mädchen zu einer internationalen Ikone und zum Objekt der Medienfaszination wurde. Die Dokumentation beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Auseinandersetzung mit ihrer bekanntesten Rolle. Sie zeigt auch ihre Zusammenarbeit mit Autorenfilmerinnen wie Claire Denis oder Virginie Despentes sowie ihre spätere Zuwendung zur Theaterbühne, wo Dalle einen neuen Raum für ihren grenzenlosen Ausdruck fand. Formal stützt sich Baudouins Dokumentarfilm auf eine durchdachte Montage von Archivmaterialien, Ausschnitten aus Filmen sowie ehrlichen Aussagen der Protagonistin selbst. Die Regisseurin verzichtet bewusst auf einen hagiografischen Ton zugunsten eines authentischen und direkten Dialogs. Die Aufnahmen und die Auswahl der Archivaufnahmen unterstreichen die wilde Punk-Energie, die die Schauspielerin ihr ganzes Leben lang begleitete. Die Musik und das Tempo des Films harmonieren perfekt mit Dalles lebhafter Persönlichkeit und schaffen ein dynamisches, leidenschaftliches Porträt, das sich starren Genregrenzen widersetzt. „Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser“ ist mehr als ein klassischer biografischer Dokumentarfilm; es ist eine Hommage an die geistige Unabhängigkeit und den künstlerischen Mut. Der Film erinnert daran, dass Béatrice Dalle in einer Welt des standardisierten Kinos und inszenierten Medienimages eine völlig eigenständige Figur geblieben ist – raubtierhaft, sensibel und sich selbst stets treu. Die Dokumentation von Élise Baudouin ist eine faszinierende Lektüre sowohl für eingefleischte Liebhaber des französischen Kinos als auch für jeden, der Authentizität und kompromisslose Freiheit in der Kunst schätzt.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Élise Baudouin

Élise Baudouin

Regie

Besetzung

Foto – Béatrice Dalle

Béatrice Dalle

als Self

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionBangumi
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsdatum3. November 2023
Altersfreigabe12
Budget–
Einspielergebnis–

User-Kritiken

Kritiken zu „Béatrice Dalle, à prendre ou à laisser“

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