Filmplakat Die Arktis - 66,5 Grad Nord (2023)
DokumentarfilmDramab/o

Die Arktis - 66,5 Grad Nord

2023 2h 12min Deutschland Regie Freddie Röckenhaus

Cine Score

8.2

Herausragend

6 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Die Arktis - 66,5 Grad Nord

2h 12min

Laufzeit

6

Zuschauerbewertungen

1

VOD-Plattformen

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Filmdaten zu „Die Arktis - 66,5 Grad Nord“

Produktionsjahr

2023

Bewertung

8.2/10

Anzahl Bewertungen

6

Genres

Dokumentarfilm, Drama

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Die Arktis - 66,5 Grad Nord“

Die Schönheit der Arktis ist atemberaubend. Die Arktis war, solange wir denken können, mit menschenfeindlicher Kälte verbunden. Aber das Klima verändert sich und mit ihm die nördliche Polarregion, die jenseits des Breitengrades 66,5 Grad Nord beginnt. Der Klimawandel schreitet nördlich des Polarkreises inzwischen viermal so schnell voran wie auf dem Rest des Planeten, was katastrophale Zukunftsaussichten zur Folge hat. Im Moment ist es für Eisbären noch möglich, ihre Junge aufzuziehen, doch auf dem drastisch schrumpfenden Packeis wird die Jagd immer schwieriger. Der Schwund des Eises wirkt sich auch auf die Meeresfauna aus. Der winterlichen Eisbrücke zwischen Kanada und Grönland droht der Zusammenbruch. Besorgniserregend ist die unaufhaltsame Schmelze des Permafrostbodens, der die Tundra über Jahrtausende in sich zusammengehalten hat. Aber noch ist die Arktis eine der wildesten und anmutigsten Regionen der Erde. Ein dokumentarischer Besuch in der Arktis - solange es sie noch gibt.

„Die Arktis – 66,5 Grad Nord“ (2023) unter der Regie des geschätzten deutschen Dokumentarfilmers Freddie Röckenhaus ist ein Natur- und Ökologiespektakel, das die Zuschauer auf eine außergewöhnliche Reise jenseits des Polarkreises mitnimmt. Der titelgebende Breitengrad 66,5° N markiert die symbolische Grenze der Arktis – eines Landes, das mit Permafrost, rauer Schönheit und der Unzugänglichkeit für den gewöhnlichen Menschen assoziiert wird. Röckenhaus, bekannt für seine realistischen und atemberaubenden Dokumentarproduktionen, die Landschaften aus der Vogelperspektive zeigen, kehrt mit einem Projekt zurück, das sich auf eine der empfindlichsten und für das Klima der Erde entscheidendsten Regionen konzentriert. Der Film vermittelt ein dramatisches Bild vom Kampf lebender Organismen mit extremen Umweltbedingungen. Die Kamera blickt sowohl auf die ikonischen Bewohner des Nordens – Eisbären, Walrosse, Polarfüchse und Wale – als auch auf die indigene Bevölkerung, deren traditionelle Lebensweise sich unwiderruflich verändert. Der Zuschauer erhält die Gelegenheit, den Wandel der Jahreszeiten in dieser abgelegenen Region zu verfolgen, von der dantesken Kälte der Polarnacht bis zum kurzen, aber intensiven Sommer. Ein wesentlicher Strang der Produktion ist der Einfluss der globalen Erwärmung auf das Schmelzen der Eisdecke, was eine direkte Bedrohung für das gesamte globale Ökosystem darstellt. Die visuelle Seite des Films bewegt sich auf höchstem handwerklichem Niveau. Röckenhaus nutzt innovative Techniken der Luftaufnahme, spezialisierte Kameras, die für die Arbeit bei extrem niedrigen Temperaturen angepasst sind, sowie fortschrittliche Unterwasseraufnahmen. Jede Einstellung ist sorgfältig komponiert, wodurch die rauen Landschaften aus Gletschern, Fjorden und treibenden Eisschollen geradezu malerischen Charakter annehmen. Auf der Tonebene setzt der Regisseur auf eine subtile musikalische Komposition, die sich mit authentischen Naturgeräuschen verbindet – dem Knacken des Eises, dem Heulen des Windes oder den Lauten der Meeressäuger. „Die Arktis – 66,5 Grad Nord“ ist nicht nur eine klassische Naturdokumentation, sondern auch eine ergreifende Stimme in der Diskussion über die Klimakrise. Röckenhaus' Film regt zum Nachdenken über die Zerbrechlichkeit unseres Planeten an und erinnert daran, dass die Prozesse in der fernen Arktis direkte Auswirkungen auf das Leben von Millionen Menschen weltweit haben. Es ist ein meisterhaft umgesetztes Werk, das sowohl eine Huldigung an die Schönheit der wilden Natur als auch eine Warnung vor den Folgen der Ignorierung von Umweltveränderungen darstellt.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Die Arktis - 66,5 Grad Nord“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Freddie Röckenhaus

Freddie Röckenhaus

Regie

Foto – Niomi O'Hara

Niomi O'Hara

Drehbuch

Foto – Anton Elchaninov

Anton Elchaninov

Kamera

Besetzung

Foto – Benjamin Völz

Benjamin Völz

als Self - Narrator (voice)

Foto – Jason Box

Jason Box

als Self - Interviewee / Climatologist

Foto – Sofia Ribeiro

Sofia Ribeiro

als Self - Interviewee / Climatologist

Foto – Joel Burkin

Joel Burkin

als Self - Interviewee / Geologist

Foto – Jesper Christiansen

Jesper Christiansen

als Self - Interviewee / Physical Geographer

Foto – Sarah Elise Sapper

Sarah Elise Sapper

als Self - Interviewee / Physical Geographer

Foto – Bo Vinther

Bo Vinther

als Self - Interviewee / Glaciologist

Foto – Dustin Whalen

Dustin Whalen

als Self - Interviewee / Physicist

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionColourFIELD
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsdatum13. Januar 2023
Laufzeit2h 12min
Altersfreigabeb/o
Budget–
Einspielergebnis–

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Die Arktis - 66,5 Grad Nord“ wusstest

  • 01Die titelgebenden 66,5 Grad nördlicher Breite markieren die genaue Grenze des nördlichen Polarkreises.
  • 02Für die Luftaufnahmen nutzte das Filmteam kreiselstabilisierte Kamerasysteme, die an Hubschraubern montiert waren, sowie spezialisierte Drohnen, die für den Einsatz bei starkem Wind und Minusgraden angepasst waren.
  • 03Regisseur Freddie Röckenhaus wurde zuvor durch mehrfach preisgekrönte Dokumentarreihen bekannt, die Landschaften aus der Vogelperspektive zeigen, wie „Deutschland von oben“ oder „Russland von oben“.

User-Kritiken

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