Filmplakat Dreams of a Life (2011)
DramaDokumentarfilm12

Dreams of a Life

"Would anyone miss you?"

2011 1h 35min Vereinigtes Königreich Regie Carol Morley

Cine Score

6.5

Solide

70 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Dreams of a Life

1h 35min

Laufzeit

70

Zuschauerbewertungen

1

Nominierungen

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Filmdaten zu „Dreams of a Life“

Produktionsjahr

2011

Bewertung

6.5/10

Anzahl Bewertungen

70

Genres

Drama, Dokumentarfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Dreams of a Life“

A filmmaker sets out to discover the life of Joyce Vincent, who died in her bedsit in North London in 2003. Her body wasn't discovered for three years, and newspaper reports offered few details of her life - not even a photograph.

Im Dezember 2003 starb Joyce Carol Vincent in ihrer Wohnung im Norden Londons. Ihre Leiche wurde erst im Januar 2006 entdeckt – mehr als zwei Jahre nach ihrem Tod. Umgeben von eingepackten Weihnachtsgeschenken und neben einem immer noch laufenden Fernseher lagen die Überreste einer Frau, deren Verschwinden zuvor niemand den Behörden gemeldet hatte. Diese schockierende, wahre Tragödie wurde für die britische Regisseurin Carol Morley zum Ausgangspunkt für die Erschaffung des außergewöhnlichen Films „Dreams of a Life“ (2011). Das Werk entzieht sich eindeutigen Genregrenzen und verbindet den traditionellen Dokumentarfilm mit ausgefeilten Spielszenen. Morley kreiert jedoch keine billige Sensation und auch keine kühle Ermittlungsarbeit – stattdessen bietet sie dem Publikum ein tiefgründiges, empathisches Porträt einer vergessenen Frau. Der Entstehungsprozess des Films war äußerst kompliziert. Die Regisseurin begann ihre Suche nach der Wahrheit mit Anzeigen in der Presse und auf Londoner Taxis, in denen sie direkt fragte: „Kannten Sie Joyce Vincent?“. Die sich langsam meldenden Zeugen – ehemalige Partner, Bekannte und Arbeitskollegen – zeichnen das Bild einer Frau, das völlig vom gängigen Klischee einer einsamen Person abweicht. Joyce war schön, intelligent, gesellig und musikalisch talentiert; sie traf bekannte Persönlichkeiten aus der Musikwelt und hatte eine vielversprechende Zukunft vor sich. Aus den Interviews setzt sich jedoch allmählich ein kompliziertes psychologisches Puzzle zusammen – die Geschichte einer Frau, die aus nicht völlig geklärten Gründen nach und nach die Verbindungen zu ihren Angehörigen abbrach und aus dem Leben weiterer Menschen verschwand. Die Interviews mit Bekannten werden von subtilen Spielszenen durchwoben, in denen die britische Schauspielerin Zawe Ashton die Rolle von Joyce übernimmt. Ihre zurückhaltende und zugleich zutiefst berührende Darbietung verleiht dem Film eine außergewöhnliche emotionale Tiefe. Die Kameraarbeit fängt die Kontraste zwischen warmen Erinnerungen an die Vergangenheit und der kalten, isolierenden Atmosphäre des modernen Londons hervorragend ein. Eine wichtige Rolle spielt auch die von Barry Adamson komponierte Musik, die eine Atmosphäre von Melancholie und Nostalgie schafft, ohne dabei in übertriebene Melodramatik zu verfallen. „Dreams of a Life“ ist eine erschütternde Studie über die Anonymität in der Großstadt und eine Reflexion darüber, wie leicht man in der modernen Welt unsichtbar werden kann. Carol Morleys Werk gewann auf Filmfestivals Kritikerlob für seine außergewöhnliche Sensibilität, innovative Form und das Vermeiden einfacher moralischer Urteile. Der Film bleibt nicht nur ein ergreifender Tribut an Joyce Vincent, sondern auch eine universelle Warnung und Erinnerung an die Zerbrechlichkeit zwischenmenschlicher Beziehungen.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Dreams of a Life“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Carol Morley

Carol Morley

Regie · Drehbuch

Foto – Mary Farbrother

Mary Farbrother

Kamera

Besetzung

Foto – Zawe Ashton

Zawe Ashton

als Joyce Vincent

Foto – Alix Luka-Cain

Alix Luka-Cain

als Young Joyce

Foto – Cornell John

Cornell John

als Father

Foto – Neelam Bakshi

Neelam Bakshi

als Mother

Foto – Frances Cooper

Frances Cooper

als Sister

Foto – Kelly Agbowu

Kelly Agbowu

als Sister

Foto – Sophia Leonie

Sophia Leonie

als Sister

Foto – Nadia Di Mambro

Nadia Di Mambro

als Sister

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionCannon and Morley Productions
ProduktionslandVereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum16. August 2011
Laufzeit1h 35min
Altersfreigabe12
Budget–
Einspielergebnis7 Tsd. USD

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Dreams of a Life“

British Independent Film Awards (BIFA) · 2011

Bester Dokumentarfilm

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Dreams of a Life“ wusstest

  • 01Um Personen zu finden, die Joyce Vincent kannten, schaltete die Regisseurin Carol Morley Suchanzeigen in der Presse sowie auf Londoner Taxis.
  • 02Als die Leiche von Joyce Vincent im Jahr 2006 in ihrer Wohnung entdeckt wurde, lief im Hintergrund immer noch ein eingeschaltetes Fernsehgerät, das auf den Sender BBC One eingestellt war.
  • 03In den inszenierten Spielszenen übernahm die britische Schauspielerin Zawe Ashton die Rolle von Joyce Vincent.
  • 04Die Filmmusik komponierte Barry Adamson, ein Musiker, der für seine Zusammenarbeit mit den Bands Magazine sowie Nick Cave and the Bad Seeds bekannt ist.

Budget

–

Einspielergebnis

7 Tsd. USD

User-Kritiken

Kritiken zu „Dreams of a Life“

Was die Cinefy-Community über „Dreams of a Life“ (2011) sagt

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