Filmplakat Going to Pieces (2006)
DokumentarfilmNR

Going to Pieces

Going to Pieces: The Rise and Fall of the Slasher Film

"Every Evil, Every Nightmare, Together in One Film"

2006 1h 28min Vereinigte Staaten Regie Jeff McQueen

Cine Score

6.8

Solide

95 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Going to Pieces

1h 28min

Laufzeit

95

Zuschauerbewertungen

2006

Erscheinungsjahr

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Filmdaten zu „Going to Pieces“

Produktionsjahr

2006

Bewertung

6.8/10

Anzahl Bewertungen

95

Genres

Dokumentarfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Going to Pieces“

Wer kennt sie nicht, die Slasherikonen dieser Welt. Michael Myers, Jason Voorhees oder Freddy Kruger. Sie alle sind wahre Größen in ihrem Genre und neben diesen Stars des Slashergenres gibt es noch unzählige eher unbekanntere Schlitzer. Die Dokumentation „Going to Pieces“ beleuchtet das Genre des Slasherfilms bis ins kleinste Detail und lässt dabei unter anderem erfahrene Horrorregisseure wie John Carpenter (Halloween, The Fog), Wes Craven (The Hills have Eyes, Nightmare on Elm Street), Rob Zombie (Haus der 1000 Leichen) und Sean S. Cunningham (Freitag der 13.) zu Wort kommen. Natürlich darf auch der Make-Up-Spezialist Tom Savini (Freitag der 13., Day of the Dead) seinen Senf dazu geben. Garniert ist das ganze mit vielen Filmszenen aus den angesprochenen Slashern.

„Going to Pieces: The Rise and Fall of the Slasher Film“ aus dem Jahr 2006 unter der Regie von Jeff McQueen ist ein geschätzter Dokumentarfilm, der ein detailliertes Licht auf eines der markantesten und kontroversesten Subgenres des Horrorfilms wirft – den Slasher-Film. Die Produktion basiert auf dem gleichnamigen Buch von Adam Rockoff und stellt einen umfassenden Leitfaden durch die Evolution der Strömung dar, von ihren bescheidenen Anfängen in den 1970er Jahren über das goldene Zeitalter in den 80er Jahren bis hin zum Niedergang und der späteren Wiederbelebung des Genres. Die Dokumentation beleuchtet nicht nur die kommerziellen Erfolge kultischer Franchises, sondern auch den breiteren kulturellen und gesellschaftlichen Kontext, in dem sich diese spezifische Art des Horrorfilms entwickelte. Der Film analysiert die Mechanismen, die dazu führten, dass Low-Budget-Produktionen über maskierte Mörder gigantische Popularität beim jugendlichen Publikum erlangten. Die Macher nehmen bahnbrechende Werke genau unter die Lupe, wie etwa Tobe Hoopers „Blutgericht in Texas“, Bob Clarks „Black Christmas“ sowie allen voran John Carpenters „Halloween“ und Sean S. Cunninghams „Freitag der 13.“. Die Dokumentation behandelt auch die spätere Entwicklung der Reihe „A Nightmare on Elm Street“ und das Phänomen der Dekonstruktion des Genres Ende der 1990er Jahre durch Wes Cravings „Scream“. Ein wichtiger Handlungsstrang ist auch die Auseinandersetzung der Filmemacher mit der US-amerikanischen Zensur sowie den Protesten konservativer und feministischer Kreise. Jeff McQueen setzte auf eine dynamische Dokumentarform, indem er reichhaltiges Archivmaterial, Ausschnitte aus Klassikern sowie einzigartige Interviews mit Schlüsselpersonen der Branche kombinierte. Auf der Leinwand erscheinen Horror-Ikonen – von bekannten Regisseuren (John Carpenter, Wes Craven, Sean S. Cunningham, Rob Zombie, Amy Holden Jones) über Meister der Spezialeffekte und des Make-ups (Tom Savini) bis hin zu Schauspielern und Filmkritikern. Die Aussagen der Macher sind voller Distanz, Nostalgie und fesselnder Anekdoten von den Dreharbeiten, was den Einfallsreichtum der Filmemacher bei stark begrenztem Budget verständlich macht. Dank einer gekonnten Erzählweise und umfangreichem Archivmaterial gewann „Going to Pieces“ sowohl bei eingefleischten Horrorfans als auch bei Filmwissenschaftlern Anerkennung. Der Film zeigt treffend, wie Slasher-Filme die gesellschaftlichen Ängste ihrer Zeit widerspiegelten und wie sie die moderne Popkultur nachhaltig prägten. Für jeden Liebhaber des Horror-Kinos bleibt Jeff McQueens Dokumentation eines der wichtigsten und zugänglichsten Werke über die Geschichte des zelluloiden Schreckens.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Going to Pieces“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Jeff McQueen

Jeff McQueen

Regie

Foto – J. Albert Bell

J. Albert Bell

Drehbuch

Foto – Michael Fimognari

Michael Fimognari

Kamera

Foto – Harry Manfredini

Harry Manfredini

Musik

Besetzung

Foto – Ed Green

Ed Green

als Narrator (voice)

Foto – Lilyan Chauvin

Lilyan Chauvin

als Self

Foto – John Carpenter

John Carpenter

als Self

Foto – Rob Zombie

Rob Zombie

als Self

Foto – Betsy Palmer

Betsy Palmer

als Self

Foto – Malek Akkad

Malek Akkad

als Self

Foto – Wes Craven

Wes Craven

als Self

Foto – Sean S. Cunningham

Sean S. Cunningham

als Self

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionStarz Entertainment
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum13. Oktober 2006
Laufzeit1h 28min
AltersfreigabeNR
Budget–
Einspielergebnis–

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Going to Pieces“ wusstest

  • 01Der Film basiert auf dem 2002 erschienenen Buch von Adam Rockoff mit dem Titel „Going to Pieces: The Rise and Fall of the Slasher Film, 1978–1986“.
  • 02In der Dokumentation sind Interviews mit den wichtigsten Schöpfern des Slasher-Subgenres zu sehen, darunter John Carpenter, Wes Craven, Sean S. Cunningham, Rob Zombie und Tom Savini.
  • 03Die Fernsehpremiere der Dokumentation fand im Oktober 2006 auf dem Sender Starz im Rahmen eines speziellen Halloween-Programmblocks statt.
  • 04Ein wesentlicher Teil der Dokumentation widmet sich dem Phänomen der Zensur durch die MPAA (Motion Picture Association of America) und der Frage, wie erzwungene Schnittauflagen die endgültige Form der Horrorfilme der 1980er Jahre beeinflussten.

User-Kritiken

Kritiken zu „Going to Pieces“

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