Filmplakat Magic, Magic (2013)
Thriller18

Magic, Magic

Magic Magic

"Beware of the Unseen"

2013 1h 37min Chile Regie Sebastián Silva

Cine Score

5.1

Gemischt

221 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Magic, Magic

1h 37min

Laufzeit

221

Zuschauerbewertungen

1

Auszeichnungen

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Filmdaten zu „Magic, Magic“

Produktionsjahr

2013

Bewertung

5.1/10

Anzahl Bewertungen

221

Genres

Thriller

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Magic, Magic“

Alicia wollte eigentlich nur einen entspannten Urlaub mit ihrer Cousine Sara in Südamerika verbringen. Umgeben von der atemberaubenden Landschaft des chilenischen Seengebietes entwickelt sie jedoch langsam eine Angststörung. Verstörende Bilder ziehen vor ihrem inneren Auge vorbei und sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Zu allem Unglück wird sie auch noch von Sara zurückgelassen, die nach Santiago weiterreist. Alicia ist nun mit einigen von Saras Freunden, darunter Bárbara sowie der etwas sadistisch veranlagte Brink, auf sich allein gestellt. Alicia versinkt immer weiter in ihre unheilvollen Gedanken und Visionen. Angst und Schrecken treiben sie vor sich her und sie möchte nur noch fliehen - vor dem Ort und vor ihren eigenen Gedanken.

Regisseur Sebastián Silva, zuvor bekannt für die gefeierte Tragikomödie La Nana – Die Perle (La nana), präsentierte dem Publikum im Jahr 2013 den beklemmenden und verstörenden Psychothriller Magic Magic (Originaltitel: Magic Magic). Der Film entstand als internationale chilenisch-amerikanische Koproduktion und erregte bei den renommierten Filmfestspielen in Sundance und Cannes die Aufmerksamkeit der Kritiker. Silva konzentriert sich darin auf Motive tiefgreifender Isolation, zunehmender seelischer Unruhe, fehlender Empathie sowie der Unmöglichkeit der Verständigung in einem kulturell fremden Umfeld. Die im Film erzählte Geschichte dreht sich um Alicia (gespielt von Juno Temple), eine junge, entfremdete Amerikanerin, die für einen lang ersehnten Urlaub mit ihrer Cousine Sara nach Südamerika reist. Doch kurz nach ihrer Ankunft ändern sich die Pläne abrupt. Sara muss plötzlich zurück in die Stadt und lässt die orientierungslose Alicia in Gesellschaft einer Gruppe von Menschen zurück, die sie kaum kennt – dem sich provokant verhaltenden Brink (Michael Cera), der zurückhaltenden Barbara (Catalina Sandino Moreno) und Agustín. Gemeinsam brechen sie zu einer abgelegenen Insel in der malerischen, aber rauen chilenischen Region Los Ríos auf. Müde und unter lähmender Schlaflosigkeit leidend, verliert Alicia mit jedem Tag mehr den Bezug zur Realität, während das bizarre Verhalten ihrer Begleiter und die unheimliche Atmosphäre der Umgebung ihren zunehmenden Wahn verstärken. Der Regisseur baut die Spannung auf eine für das traditionelle Horrorkino ungewöhnliche Weise auf, indem er auf eine subjektive Narration und die eindringliche Beobachtung des langsamen Zerfalls der Psyche der Hauptfigur setzt. Juno Temple liefert eine herausragende und äußerst ergreifende schauspielerische Leistung ab und stellt den Zustand extremer Erschöpfung, Angst und Paranoia glaubwürdig dar. Eine außergewöhnliche Rolle spielt auch Michael Cera, der hier völlig von seinem bisherigen Image des sympathischen, sensiblen Typen abweicht und eine beunruhigende sowie passiv-aggressive Figur verkörpert. Für die visuelle Gestaltung sind die renommierten Kameraleute Christopher Doyle und Glenn Kaplan verantwortlich, die mit engen Kadragen, natürlichem Licht und einer kühlen Farbpalette arbeiten. Die stimmungsvolle Musik von Danny Bensi und Saunder Jurriaans hebt den Zustand der seelischen Orientierungslosigkeit perfekt hervor. Magic Magic ist ein ehrgeiziges und kompromissloses Werk, das nach seiner Premiere aufgrund seines langsamen Tempos und eines Drehbuchs, das sich einfacher Unterhaltung verwehrt, lebhafte Diskussionen auslöste. Die Kritiker lobten jedoch Silvas mutigen Ansatz beim Thema psychischer Störungen sowie den erschreckenden Mangel an Verständnis seitens des Umfelds. Der Film bleibt bis heute ein besonderes Beispiel für das moderne chilenische Autorenkino in Kombination mit einer unabhängigen US-amerikanischen Produktion.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Magic, Magic“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Sebastián Silva

Sebastián Silva

Regie · Drehbuch

Foto – Glenn Kaplan

Glenn Kaplan

Kamera

Foto – Danny Bensi

Danny Bensi

Musik

Besetzung

Foto – Michael Cera

Michael Cera

als Brink

Foto – Juno Temple

Juno Temple

als Alicia

Foto – Emily Browning

Emily Browning

als Sarah

Foto – Catalina Sandino Moreno

Catalina Sandino Moreno

als Barbara

Foto – Agustín Silva

Agustín Silva

als Agustín

Foto – Luis Dubó

Luis Dubó

als Bernardo

Foto – Roxana Naranjo

Roxana Naranjo

als Melda

Foto – Lorenza Aillpan

Lorenza Aillpan

als Machi

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionBraven Films
ProduktionslandChile
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum26. Juli 2013
Laufzeit1h 37min
Altersfreigabe18
Budget–
Einspielergebnis–

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Magic, Magic“

Sitges - Catalonian International Film Festival · 2013

Beste Schauspielerin

gewonnen

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Magic, Magic“ wusstest

  • 01Michael Cera verbrachte vor Beginn der Dreharbeiten fünf Monate in Chile, um für die Rolle intensiv Spanisch und den lokalen chilenischen Akzent zu lernen.
  • 02Der Film wurde in den malerischen Landschaften Chiles gedreht, unter anderem in der Region Los Ríos und in der Nähe der Stadt Valdivia.
  • 03Co-Kameramann des Films war der legendäre Filmemacher Christopher Doyle, der vor allem für seine jahrelange Zusammenarbeit mit dem Regisseur Wong Kar-Wai bekannt ist.
  • 04Auf dem Sundance Film Festival 2013 präsentierte Regisseur Sebastián Silva zwei seiner Projekte – neben 'Magic Magic' feierte dort auch sein Film 'Crystal Fairy & the Magical Cactus' Premiere.

User-Kritiken

Kritiken zu „Magic, Magic“

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