Cine Score
Solide
3.820 Stimmen
auf einer Skala 1–10

1h 36min
Laufzeit
3.820
Zuschauerbewertungen
2
Nominierungen
Teil der Reihe
Evil Dead Standalone Collection
3 Filme im Portal · 2013–2026
Filmdaten zu „Evil Dead Rise“
Produktionsjahr
2023
Bewertung
6.9/10
Anzahl Bewertungen
3.820
Genres
Horror, Thriller
* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.
Streaming · VOD · Deutschland
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* Daten zur Verfügbarkeit: JustWatch über TMDB. Cinefy verlinkt nicht auf illegale Quellen.
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2/2 FragenFilmbeschreibung zu „Evil Dead Rise“
Beth reist nach Los Angeles, um ihre ältere Schwester Ellie zu besuchen. Dort angekommen, trifft sie voller Freude auf die drei Kinder von Ellie. Die total vernachlässigte Wohnung, aber auch ein seltsames Buch, das in den Mauern des Gebäudes versteckt war, bereiten ihr jedoch große Sorgen. Was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß: Es handelt sich dabei um das Necronomicon Ex-Mortis oder anders gesagt das Buch der Toten, welches das Böse heraufbeschwört und Dämonen auf die Einwohner loslässt. Beth und Ellie werden fortan mit ihren schlimmsten Albträumen konfrontiert, die sich als sogenannte Deadites manifestieren. Die Wesen, die sich an den Seelen lebender Kreaturen ergötzen, verlangen den Frauen alles ab. Doch nicht nur das: Als der Punkt gekommen ist, an dem sich beide Schwestern entzweien, muss Beth all ihre Grenzen überwinden, um sich und die Kinder beschützen zu können.
„Evil Dead Rise“ aus dem Jahr 2023 unter der Regie von Lee Cronin ist der fünfte Spielfilm des kultigen Horror-Franchise, das in den 1980er Jahren von Sam Raimi und Bruce Campbell ins Leben gerufen wurde. Die Schöpfer des Originals kehrten diesmal als ausführende Produzenten zurück und vertrauten die Aufgabe, die Marke aufzufrischen, einem talentierten irischen Regisseur an, der für seinen gefeierten Thriller „The Hole in the Ground“ bekannt ist. Das neue Kapitel bricht deutlich mit der Tradition der Reihe – es verlegt den Schwerpunkt der Handlung von einer klassischen, abgelegenen Holzhütte tief im dichten Wald in die düsteren, klaustrophobischen Räume eines heruntergekommenen Mietshauses im Herzen von Los Angeles. Dieser Schauplatzwechsel verleiht dem bekannten Motiv des uralten Bösen eine völlig neue Dynamik und Frische. Die Handlung konzentriert sich auf die komplizierte Beziehung zweier Schwestern, die keinen regelmäßigen Kontakt zueinander pflegen. Beth, die als Toningenieurin auf Konzerttourneen arbeitet, beschließt, ihre ältere Schwester Ellie zu besuchen, die allein drei Kinder in einem Gebäude erzieht, das bald abgerissen werden soll. Das intime Wiedersehen nach Jahren wird jedoch durch ein starkes Erdbeben gewaltsam unterbrochen, das einen unter dem Boden einer Tiefgarage verborgenen geheimnisvollen Tresorraum freilegt. Ellies ältester Sohn findet darin ein mysteriöses Buch – das in Menschenhaut gebundene Naturom Demonto (im Universum bekannt als Necronomicon) – sowie einen Satz alter Schallplatten mit Tonaufnahmen von Exorzismen aus den 1950er Jahren. Das versehentliche Abspielen der Archivbänder setzt uralte dämonische Kräfte (Deadites) frei, die Ellie rasch ergreifen. Beth ist gezwungen, einen brutal zehrenden Kampf um ihr eigenes Überleben und das ihrer Nichten und Neffen aufzunehmen. In punkto Umsetzung kennt der Film keine Gnade und schöpft voll aus der Tradition des kompromisslosen Gore-Kinos. Lee Cronin kombiniert meisterhaft traditionelle praktische Effekte, Make-up und Liter künstlichen Blutes mit modernen Filmtechniken. Die dynamische Kameraarbeit von Dave Garbett – reich an nervösen Ego-Perspektiven und spektakulären Kamerabewegungen – ist eine deutliche Verbeugung vor dem einzigartigen visuellen Stil von Sam Raimi. Die düstere, dissonante Filmmusik von Stephen McKeon verstärkt zudem das Gefühl der zunehmenden Beklemmung. Besondere Anerkennung verdienen die schauspielerischen Leistungen, allen voran Alyssa Sutherland, deren Verwandlung von einer fürsorglichen Mutter in eine furchterregende Dämonin durch eine außergewöhnliche Ausdruckskraft besticht. „Evil Dead Rise“ erwies sich als großer künstlerischer und kommerzieller Erfolg. Das rasante Tempo, der hohe Brutalitätsgrad und der Respekt vor dem Erbe der Reihe brachten der Produktion sowohl bei Kritikern als auch bei eingefleischten Fans des Genres Anerkennung ein. Dieser Erfolg bestätigte die Richtigkeit der Entscheidung des Studios Warner Bros., in letzter Minute auf einen exklusiven Vertrieb über die Streaming-Plattform HBO Max zu verzichten und stattdessen eine traditionelle Kinopremiere anzustreben.
Besetzung & Stab
Wer hinter „Evil Dead Rise“ steckt
Stab

Lee Cronin
Regie

Sam Raimi
Drehbuch

Dave Garbett
Kamera

Stephen McKeon
Musik
Besetzung

Lily Sullivan
als Beth

Alyssa Sutherland
als Ellie

Morgan Davies
als Danny

Gabrielle Echols
als Bridget

Nell Fisher
als Kassie

Mark Mitchinson
als Mr. Fonda

Jayden Daniels
als Gabriel

Mirabai Pease
als Teresa
Technische Daten
Produktion & Details
Festivals & Auszeichnungen
Auszeichnungen für „Evil Dead Rise“
Saturn Award · 2024
Bester Horrorfilm
nominierung
Critics' Choice Super Awards · 2024
Bester Horrorfilm
nominierung
Fakten vom Set
Was du noch nicht über „Evil Dead Rise“ wusstest
- 01Ursprünglich sollte der Film direkt auf der Streaming-Plattform HBO Max erscheinen, aber nach sehr enthusiastischen Ergebnissen bei Testvorführungen entschied sich das Studio für einen Kinostart.
- 02Am Set wurden rund 6500 Liter Kunstblut verbraucht, um die spektakulären Gore-Szenen zu erschaffen.
- 03Bruce Campbell, Darsteller der ikonischen Rolle des Ash Williams in der Originaltrilogie, lieh seine Stimme für eine kurze Aufnahme auf einer Schallplatte aus den 1950er Jahren.
- 04Die Dreharbeiten fanden in Neuseeland (hauptsächlich in Auckland) statt, obwohl die Handlung in Los Angeles angesiedelt ist.
- 05Lee Cronin wurde von Sam Raimi persönlich als Regisseur ausgewählt, nachdem Raimi sein Spielfilmdebüt „The Hole in the Ground“ aus dem Jahr 2019 gesehen hatte.
Budget
15 Mio. USD
Einspielergebnis
147 Mio. USD
User-Kritiken
Kritiken zu „Evil Dead Rise“
Was die Cinefy-Community über „Evil Dead Rise“ (2023) sagt
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