Filmplakat Mulligans (2008)
DramaLiebesfilm18A

Mulligans

"A second chance at your first time."

2008 1h 30min Kanada Regie Chip Hale

Cine Score

6.4

Solide

119 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Mulligans

1h 30min

Laufzeit

119

Zuschauerbewertungen

4

VOD-Plattformen

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Filmdaten zu „Mulligans“

Produktionsjahr

2008

Bewertung

6.4/10

Anzahl Bewertungen

119

Genres

Drama, Liebesfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Mulligans“

Es scheint der perfekte Sommer für den hübschen Chase zu werden. Sein Collegefreund Tyler hat ihn ins Ferienhaus seiner Bilderbuch-Eltern an einem herrlichen See eingeladen. Chase verbringt den Tag mit Malen, wenn er nicht gerade mit Tyler und dessen sportlichem Dad Nathan (Dan Payne) Golf spielt. Lediglich die gut gemeinten Tipps zum Einlochen und die allabendlichen Anmachversuche einer Freundin von Tyler irritieren ein wenig. Da tritt Chase couragiert die Flucht nach vorn an und outet sich gegenüber seinem besten Kumpel und dessen Familie. Mit ungeahnten Folgen: Sein Geständnis bricht bei dem früh verheirateten Nathan einen Damm über Jahre zurückgehaltener Gefühle auf. Als ein leidenschaftlicher Kuss der beiden auf dem Golfplatz nicht unbeobachtet bleibt, bricht das Chaos aus...

„Mulligans“ aus dem Jahr 2008 unter der Regie von Chip Hale ist ein unabhängiges kanadisches Drama mit romantischen Elementen, das das schwierige und zutiefst menschliche Thema des späten Entdeckens der eigenen Identität sowie die Konsequenzen über Jahre verborgener Wünsche aufgreift. Das Drehbuch stammt von Charlie David, der auch eine der Hauptrollen übernimmt. Der Film reiht sich in das moderne LGBT-Kino ein, doch seine universelle Botschaft geht über die Grenzen eines einzelnen Genres hinaus und berührt Fragen komplexer familiärer Beziehungen, der Ehrlichkeit gegenüber den Nächsten sowie der Suche nach dem eigenen Weg zum Glück. Die Handlung konzentriert sich auf die scheinbar perfekte Familie Davidson, die ihren Sommerurlaub in einem malerischen Anwesen am See verbringt. Nathan (Dan Payne) und seine Frau Stacey (Thea Gill) führen eine stabile, langjährige Ehe. Gemeinsam mit ihnen verbringt ihr erwachsener Sohn Chase (Charlie David) die Ferien und lädt seinen Studienfreund Tyler (Derek James) ein, den Urlaub mit ihnen zu verbringen. Tyler, der schwere Lebenserfahrungen hinter sich hat, wird von den Familienmitgliedern schnell herzlich aufgenommen. Mit der Zeit verbringt er immer mehr Zeit mit dem Vater seines Freundes und findet in ihm Halt und Verständnis. Unerwartet entwickelt sich zwischen Nathan und Tyler eine tiefe emotionale und körperliche Bindung. Die Leidenschaft, die zwischen den Männern entbrennt, wird zum Katalysator für dramatische Veränderungen und zwingt alle Familienmitglieder zur Konfrontation mit der schmerzhaften Wahrheit. In inszenatorischer Hinsicht zeichnet sich der Film durch eine zurückhaltende, intime Atmosphäre aus. Chip Hale führt ausgewogen durch die Narration und lenkt die Aufmerksamkeit auf subtile Gesten, Blicke und eine leise Spannung, die sich zwischen den Figuren aufbaut. Eine wichtige Rolle spielen die Aufnahmen in den malerischen Kulissen von British Columbia – die idyllische Landschaft aus See und Wäldern bildet einen ergreifenden Kontrast zur wachsenden emotionalen Krise. Schaustellerisch sticht Dan Payne hervor, der eine überzeugende Darstellung eines Mannes schafft, der zwischen dem Verantwortungsgefühl für seine Familie und dem Wunsch nach Wahrheit hin- und hergerissen ist, sowie Thea Gill – den Zuschauern aus der Serie „Queer as Folk“ bekannt – in einer berührenden Rolle einer Frau, die gezwungen ist, sich dem Zerfall ihrer bisherigen Welt zu stellen. Das titelgebende Wort „Mulligan“ stammt aus der Golfsprache und bezeichnet die Chance, einen misslungenen Schlag ohne Punktabzug zu wiederholen. Im Film erhält dieser Begriff eine metaphorische Dimension und wirft die Frage auf, ob man im echten Leben eine zweite Chance bekommen und noch einmal von vorne anfangen kann. Hales Film fand vor allem beim Publikum von Independent- und LGBT-Filmfestivals Anklang und bleibt eine berührende Studie über den Preis der Authentizität und die schwere Kunst der Vergebung.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Mulligans“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Chip Hale

Chip Hale

Regie

Foto – Charlie David

Charlie David

Drehbuch

Foto – Alice Brooks

Alice Brooks

Kamera

Foto – Robert Buckley

Robert Buckley

Musik

Besetzung

Foto – Dan Payne

Dan Payne

als Nathan Davidson

Foto – Thea Gill

Thea Gill

als Stacey Davidson

Foto – Charlie David

Charlie David

als Chase Rousseau

Foto – Derek Baynham

Derek Baynham

als Tyler Davidson

Foto – Grace Vukovic

Grace Vukovic

als Birdy Davidson

Foto – Amy Matysio

Amy Matysio

als Bre Hamilton

Foto – Nhi Do

Nhi Do

als Christy

Foto – Anthony Joseph

Anthony Joseph

als Jarod

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionBorder2Border Entertainment
ProduktionslandKanada
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum18. Mai 2008
Laufzeit1h 30min
Altersfreigabe18A
Budget–
Einspielergebnis–

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Mulligans“ wusstest

  • 01Der Titel des Films leitet sich aus der Golfsprache ab – ein 'Mulligan' bezeichnet das inoffizielle Wiederholen eines misslungenen Schlags, was eine metaphorische Anspielung darauf ist, sich im Leben eine zweite Chance zu geben.
  • 02Der Schauspieler Charlie David übernahm nicht nur die Rolle des Chase Davidson, sondern verfasste auch das Drehbuch für diesen Film.
  • 03Die Dreharbeiten zum Film fanden in den Kulissen der kanadischen Provinz British Columbia statt, unter anderem am Prospect Lake in der Nähe von Victoria.
  • 04Die Darstellerin der Stacey Davidson, Thea Gill, erlangte zuvor durch die Rolle der Lindsay Peterson in der beliebten Showtime-Serie 'Queer as Folk' breite Bekanntheit.

User-Kritiken

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