Filmplakat Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made (2015)
Dokumentarfilmb/o

Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made

2015 1h 33min Vereinigte Staaten Regie Jeremy Coon

Cine Score

6.7

Solide

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Filmplakat Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made

1h 33min

Laufzeit

72

Zuschauerbewertungen

2015

Erscheinungsjahr

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Filmdaten zu „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made“

Produktionsjahr

2015

Bewertung

6.7/10

Anzahl Bewertungen

72

Genres

Dokumentarfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

Streaming · VOD · Deutschland

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Filmbeschreibung zu „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made“

Mississippi, 1982, machen sich zwei elfjährige Freunde daran, ihren Lieblingsfilm Szene für Szene nachzudrehen: Jäger des verlorenen Schatzes. Das Projekt dauerte sieben lange Jahre, die ihre Freundschaft bis an ihre Grenzen brachte und beinah ein Familienhaus komplett in Brand setzte. Am Ende hatten sie alle bis auf eine Szene nachgespielt...die explosive Flugzeug-Szene. 30 Jahre später versuchen noch einmal ihren Kindheitstraum zu realisieren, indem sie die 75-Fuß große "Flying Wing" in einer Schlammgrube in den Hinterwäldern Mississippis nachbauen, um das Model anschließend in die Luft zu jagen.

„Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made“ unter der Regie von Jeremy Coon und Tim Skousen ist ein inspirierender Dokumentarfilm, der die außergewöhnliche Geschichte zweier vierzehnjähriger Jungen aus Mississippi erzählt – Chris Strompolos und Eric Zala. Im Jahr 1982 beschlossen sie, tief beeindruckt von Steven Spielbergs Film „Jäger des verlorenen Schatzes“, das Unmögliche zu wagen: Einstellung für Einstellung ihre eigene, amateurene Version des Hollywood-Hits zu drehen. Die Arbeit an diesem extrem ehrgeizigen Projekt nahm sieben aufeinanderfolgende Sommerferien von 1982 bis 1989 in Anspruch, wobei sie Freunde aus der Nachbarschaft einbezogen und ausschließlich selbstgemachte Requisiten sowie eigenständig vorbereitete Spezialeffekte nutzten. Der Dokumentarfilm folgt einer zweigleisigen Erzählstruktur und zeigt die Komplexität und Außergewöhnlichkeit dieses Unterfangens. Einerseits beleuchtet er den archivarischen Entstehungsprozess des Fanfilms aus den 1980er Jahren und zeigt dabei die erstaunliche Entschlossenheit, gefährliche Stunt-Szenen (wie das kontrollierte In-Brand-Setzen eines Kellers oder das Schleifen eines Schauspielers hinter einem Auto) sowie die reine, jugendliche Leidenschaft der jungen Filmemacher. Andererseits begleitet die Kamera die Protagonisten fünfundzwanzig Jahre später, als sie sich bereits als Erwachsene mit eigenen Familien und Pflichten entschließen, sich wieder zu vereinen, um die einzige in ihrer Kindheit ausgelassene Sequenz zu vollenden – den spektakulären Kampf am Flugzeug in der Wüste. Die Zuschauer beobachten ihren Kampf mit dem Budget, dem schlechten Wetter und dem Zeitdruck während der Umsetzung dieser letzten Herausforderung. Die Macher des Dokumentarfilms verbinden gekonnt einzigartiges Archivmaterial auf VHS-Kassetten mit modernen digitalen Aufnahmen sowie Interviews mit anerkannten Persönlichkeiten der Filmbranche wie dem Schauspieler John Rhys-Davies oder dem Regisseur Eli Roth. Die durchdachte Struktur des Films behält ein hohes Tempo bei und balanciert feinfühlig nostalgischen Humor mit der authentischen Dramatik des Erwachsenenlebens der Protagonisten, ihren sich entwickelnden Beziehungen und unerfüllten Träumen aus. Kameraführung und Schnitt wechseln nahtlos zwischen dem visuellen Rauschen des Amateur-VHS der 1980er Jahre und der modernen, vollkommen professionellen Umsetzung des Filmsets in der Wüste. „Raiders!“ ist eine berührende und extrem herzerwärmende Hommage an die grenzenlose Liebe zum Kino, an Hingabe und an die unbeschränkte kindliche Fantasie. Der Dokumentarfilm erntete sowohl bei Filmkritikern als auch bei den Machern des Originals große Anerkennung – Steven Spielberg sprach den Autoren nach dem Ansehen ihrer Amateurversion in einem offiziellen Brief seine persönlichen Glückwünsche aus. Der Film erinnert an die Magie des Filmemachens außerhalb des großen Studiosystems und beweist, dass kindliche Träume sowie echte Freundschaft die Zeit überdauern und weitere Generationen von Filmfans auf der ganzen Welt inspirieren können.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Jeremy Coon

Jeremy Coon

Regie

Foto – Tim Skousen

Tim Skousen

Drehbuch

Foto – Tim Irwin

Tim Irwin

Kamera

Foto – Anton Sanko

Anton Sanko

Musik

Besetzung

Foto – John Rhys-Davies

John Rhys-Davies

als Self

Foto – Eli Roth

Eli Roth

als Self

Foto – Eric Zala

Eric Zala

als Self

Foto – Chris Strompolos

Chris Strompolos

als Self

Foto – Jayson Lamb

Jayson Lamb

als Self

Foto – Kurt Zala

Kurt Zala

als Self

Foto – Angela Rodriguez

Angela Rodriguez

als Self

Foto – Guy Klender

Guy Klender

als Self

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionJeremy Coon Productions
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum14. März 2015
Laufzeit1h 33min
Altersfreigabeb/o
Budget–
Einspielergebnis–

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made“ wusstest

  • 01Der ursprüngliche Amateurfilm wurde von Eric Zala und Chris Strompolos in den Jahren 1982–1989 gedreht, als die Jungen zwischen 11 und 18 Jahre alt waren.
  • 02Die einzige Sequenz des Originals, die die Jungen in ihrer Kindheit wegen fehlender Finanzen und des Explosionsrisikos nicht umsetzten, war die Kampfszene am deutschen Flugzeug auf dem Flugplatz.
  • 03Steven Spielberg sah sich die Fanversion von „Jäger des verlorenen Schatzes“ an und schickte ihren jugendlichen Machern einen Glückwunschbrief, in dem er ihre Arbeit als wahre Inspiration bezeichnete.
  • 04Eine VHS-Kopie des Amateurfilms kursierte über ein Jahrzehnt lang im Untergrund, bevor sie in die Hände des Regisseurs Eli Roth gelangte, der sie beim von Harry Knowles organisierten Filmmarathon Butt-Numb-A-Thon in Austin präsentierte.
  • 05Die fehlende Flugzeugsequenz, deren Umsetzung in der Dokumentation gezeigt wird, wurde teilweise durch eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne finanziert.

User-Kritiken

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