Filmplakat Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story (2014)
DokumentarfilmPG-13

Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story

Stop at Nothing: The Lance Armstrong Story

"You think you know this story? You don't."

2014 1h 40min Australien Regie Alex Holmes

Cine Score

7.3

Sehr gut

66 Stimmen
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Filmplakat Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story

1h 40min

Laufzeit

66

Zuschauerbewertungen

1

Nominierungen

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Filmdaten zu „Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story“

Produktionsjahr

2014

Bewertung

7.3/10

Anzahl Bewertungen

66

Genres

Dokumentarfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story“

In seinem Dokumentarfilm AUSGEBREMST – DIE LANCE ARMSTRONG STORY zeichnet der preisgekrönte Filmemacher Alex Holmes das Porträt eines Mannes, der auf seiner Jagd nach Geld, Ruhm und Erfolg vor nichts haltmachte. Als Krebs-Überlebender wurde Armstrong weltweit zum heldenhaften Vorbild Krebsleidender und war eine Ikone des Rennradsports. Doch sein Erfolg beruhte auf rücksichtslosem Schwindel. In AUSGEBREMST spricht Holmes mit ehemaligen Weggefährten des Sportlers und entlarvt eine schockierende Maschinerie von Managern, Sponsoren und Ärzten, die im Hintergrund agierten.

Der Dokumentarfilm „Stop at Nothing: The Lance Armstrong Story“ aus dem Jahr 2014 unter der Regie von Alex Holmes ist ein erschütterndes Porträt eines der größten Skandale in der Geschichte des modernen Sports. Die Produktion analysiert akribisch den spektakulären Aufstieg und den anschließenden tiefen Fall von Lance Armstrong – einem Radrennfahrer, der nach dem siegreichen Kampf gegen seine Krebserkrankung das renommierte Rennen Tour de France dominierte und sieben Titel in Folge gewann. Alex Holmes schafft jedoch keine traditionelle Sportbiografie. Stattdessen konzentriert er sich auf die Mechanismen von Macht, Manipulation und Einschüchterung, die es über ein Jahrzehnt lang ermöglichten, einen gigantischen Dopingbetrug an der absoluten Spitze des Profiradsports aufrechtzuerhalten. Die Handlung der Dokumentation konzentriert sich auf die Menschen, die es wagten, sich der mächtigen Maschinerie entgegenzustellen, die um den US-amerikanischen Radrennfahrer herum aufgebaut wurde. Der Regisseur gibt Personen aus Armstrongs unmittelbarem Umfeld eine Stimme: seinen ehemaligen Teamkollegen des US Postal Teams (darunter Frankie Andreu und Tyler Hamilton), der Masseuse Emma O’Reilly sowie dem hartnäckigen Investigativjournalisten David Walsh von der Zeitung „The Sunday Times“. Eine Schlüsselfigur in der Geschichte ist auch Betsy Andreu, die Ehefrau von Frankie, die als eine der Ersten den Mut hatte, öffentlich über den Einsatz verbotener Substanzen durch den Amerikaner zu sprechen. Der Film zeigt, wie Menschen, die versuchten, die Wahrheit ans Licht zu bringe, von der Rechts- und PR-Maschinerie des Radrennfahrers beruflich und privat ruiniert wurden. Auf handwerklicher Ebene zeichnet sich die Dokumentation durch den präzisen Einsatz von umfangreichem Archivmaterial, Zeitungsartikeln und Aufnahmen von Aussagen unter Eid aus. Holmes verbindet dieses Material gekonnt mit zeitgenössischen, äußerst ehrlichen Äußerungen von Zeitzeugen jener Ereignisse. Der Schnitt ist dynamisch, wodurch die Dokumentation wie ein bester Politik- oder Justizthriller durchgehend spannend bleibt. Der Regieansatz ist frei von billigem Sensationsjournalismus; der Regisseur setzt auf eine kühle Analyse der Fakten und überlässt es dem Zuschauer, das Ausmaß der Demoralisierung des Milieus selbst zu beurteilen. Die Tonspur und die Musik unterstreichen subtil die Einsamkeit derer, die sich für den Kampf gegen die Lüge entschieden haben. „Stop at Nothing: The Lance Armstrong Story“ ist eine ergreifende Studie über blinde Verehrung, institutionelle Korruption und den hohen Preis, den man für Ehrlichkeit zahlt. Der Film stieß weltweit auf sehr positive Kritik und gilt als eines der wichtigsten Dokumentarwerke, die sich den dunklen Kulissen des Profisports widmen. Er zeigt, dass der Skandal um Armstrong nicht nur die Angelegenheit eines einzelnen Mannes war, sondern eines ganzen Systems, das jahrelang den Mythos auf Kosten der Wahrheit schützte.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Alex Holmes

Alex Holmes

Regie

Besetzung

Foto – Lance Armstrong

Lance Armstrong

als Himself

Foto – Betsy Andreu

Betsy Andreu

als Self

Foto – Frankie Andreu

Frankie Andreu

als Self

Foto – Greg LeMond

Greg LeMond

als Self

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionAustralian Broadcasting Corporation
ProduktionslandAustralien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum27. Mai 2014
Laufzeit1h 40min
AltersfreigabePG-13
Budget–
Einspielergebnis–

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story“

BAFTA TV Award · 2015

Bester Einzeldokumentarfilm

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story“ wusstest

  • 01Der Film wurde vom renommierten britischen Studio Passion Pictures produziert, das für Produktionen wie die mit dem Oscar ausgezeichnete Dokumentation „Searching for Sugar Man“ bekannt ist.
  • 02In der Dokumentation wurden Archivaufnahmen von Aussagen unter Eid verwendet, die Lance Armstrong während jahrelanger Gerichtsverfahren machte.
  • 03Der Journalist David Walsh, eine der Schlüsselfiguren des Films, verbrachte mehr als 13 Jahre damit, den Dopingfall im Team von Armstrong zu untersuchen, bevor die Wahrheit ans Licht kam.
  • 04Der Film beschreibt ausführlich die Rolle von Betsy Andreu und Emma O'Reilly – den ersten Frauen, die öffentlich die Dopingpraktiken im US-Postal-Team beschrieben und deshalb jahrelangen Schikanen sowie Versuchen der Diskreditierung ausgesetzt waren.

User-Kritiken

Kritiken zu „Ausgebremst - Die Lance Armstrong Story“

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