Filmplakat The Boy (2015)
DramaHorrorThriller15

The Boy

"Evil Always Begins Somewhere."

2015 1h 45min Vereinigte Staaten Regie Craig William Macneill

Cine Score

5.8

Gemischt

212 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat The Boy

1h 45min

Laufzeit

212

Zuschauerbewertungen

1

Nominierungen

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Filmdaten zu „The Boy“

Produktionsjahr

2015

Bewertung

5.8/10

Anzahl Bewertungen

212

Genres

Drama, Horror, Thriller

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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* Daten zur Verfügbarkeit: JustWatch über TMDB. Cinefy verlinkt nicht auf illegale Quellen.

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2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „The Boy“

Man scheint man auf den ersten Blick gar nicht zu vermuten, dass sich hinter dem unschuldigen Lächeln des neunjährigen Ted ein neuer NORMAN BATES verbirgt. Der lebt allein mit Vater und Kaninchen weit draußen in der Einöde, wo man zusammen ein marodes Motel an einem kaum befahrenen Highway betreibt. Kundschaft lässt auf sich warten, so dass sich der wortkarge Ted, völlig auf sich allein gestellt, die Zeit mit dem Aufsammeln überfahrener Tiere vertreiben muss. Doch die ewige Monotonie und die quälende Einsamkeit haben bald ein Ende. Nach einem Autounfall muss sich William Colby im Motel Noteinquartieren und findet schnell Draht zum minderjährigen Eigenbrötler. Zwischen den beiden entwickelt sich eine sonderbare Freundschaft, die dem Vater zum Dorn im Auge wird. Als der im Zimmer seines Sohnes Ersparnisse vorfindet und erkennt, dass der Junge schon seit längerer Zeit plant, seinen Vormund zu verlassen, nehmen die Dinge eine unerwartete Wendung.

„The Boy“ aus dem Jahr 2015 unter der Regie von Craig William Macneill ist ein düsteres psychologisches Drama mit Elementen eines Thrillers und Horrorfilms. Der von der Firma SpectreVision – deren Mitbegründer Elijah Wood ist – produzierte Film basiert auf einer Kurzgeschichte sowie einem Roman von Clay McLeod Chapman. Der Film stellt eine äußerst realistische und beunruhigende Analyse der Entstehung soziopathischer Neigungen bei einem Kind dar und verzichtet zugunsten einer langsam aufgebauten, beklemmenden Spannung auf spektakuläre Effekte. Die Handlung des Films spielt im Jahr 1989 in einem abgelegenen, verfallenden Motel an einer Gebirgsstraße im Bundesstaat Colorado. Der neunjährige Ted Henley (gespielt von Jared Breeze) führt ein einsames Leben an der Seite seines Vaters John (David Morse). Seitdem die Mutter des Jungen die Familie verlassen hat, vernachlässigt der in Depressionen versunkene und dem Alkohol verfallene Vater seinen Sohn nahezu vollständig. Ted verbringt seine Tage damit, alltägliche Arbeiten rund um das Motel zu erledigen und im Austausch für ein kleines Taschengeld tote Tiere von der Fahrbahn aufzusammeln. Im Laufe der Zeit führen die tiefe Isolation und die emotionale Leere bei dem Jungen zu einer wachsenden, morbiden Faszination für den Tod. Als ein geheimnisvoller Fremder, William Colby (Rainn Wilson), im Motel absteigt, verstärken sich Teds gefährliche Verhaltensweisen zusehends. Craig William Macneill kreiert eine Geschichte über die Geburt des Bösen ohne billige Tricks oder die für das Horrorkino typischen Jump-Scares. Der Regiestil basiert auf einer kühlen und geduldigen Beobachtung des Alltags der Hauptfigur. Die Kameraarbeit von Noah Greenberg unterstreicht perfekt die Leere und Verlassenheit des Ortes – es dominiert eine gedämpfte Farbpalette, durchdachte statische Einstellungen sowie Aufnahmen der rauen Landschaft. Abgerundet wird diese hypnotisierende Atmosphäre durch einen minimalistischen, beunruhigenden Soundtrack, komponiert von Volker Bertelmann (der auch unter dem Pseudonym Hauschka auftritt). Schauspielerisch zeichnet sich der Film durch eine reife und äußerst zurückhaltende Leistung des jungen Jared Breeze aus, der überzeugend zwischen kindlicher Hilflosigkeit und einem erschreckenden Mangel an Empathie balanciert. An seiner Seite spielen die hervorragenden David Morse und Rainn Wilson, die beklemmende Porträts vom Leben gezeichneter Männer schaffen. Obwohl „The Boy“ aufgrund seines langsamen Tempos nicht für jeden Zuschauer etwas ist, bleibt er eine wertvolle und düstere psychologische Studie, die zeigt, wie Vernachlässigung und Einsamkeit ein gewissenloses Individuum formen können.

Besetzung & Stab

Wer hinter „The Boy“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Craig William Macneill

Craig William Macneill

Regie

Foto – Clay McLeod Chapman

Clay McLeod Chapman

Drehbuch

Foto – Noah Greenberg

Noah Greenberg

Kamera

Foto – Volker Bertelmann

Volker Bertelmann

Musik

Besetzung

Foto – David Morse

David Morse

als John

Foto – Rainn Wilson

Rainn Wilson

als William Colby

Foto – Emma Breeze

Emma Breeze

als Ted Henley

Foto – Bill Sage

Bill Sage

als Sheriff Deacon Whit

Foto – Mike Vogel

Mike Vogel

als Dad

Foto – Zuleikha Robinson

Zuleikha Robinson

als Mom

Foto – Aiden Lovekamp

Aiden Lovekamp

als Ben

Foto – David Valencia

David Valencia

als Marcus

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionChiller Films
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum14. August 2015
Laufzeit1h 45min
Altersfreigabe15
Budget–
Einspielergebnis–

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „The Boy“

SXSW Film Festival · 2015

Grand Jury Award – Narrative Feature

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „The Boy“ wusstest

  • 01Der Film ist eine erweiterte Adaption des Kurzfilms „Henley“ aus dem Jahr 2011, bei dem ebenfalls Craig William Macneill Regie führte.
  • 02Einer der Hauptproduzenten des Films war der Schauspieler Elijah Wood, der die auf unabhängige Horrorfilme und Thriller spezialisierte Produktionsfirma SpectreVision leitet.
  • 03Ursprünglich plante der Regisseur, dass „The Boy“ der erste Teil einer Trilogie sein sollte, die die Entwicklung der Soziopathie bei derselben Hauptfigur im Alter von 9, 14 und 18 Jahren zeigt.
  • 04Die Filmmusik komponierte der bekannte deutsche Pianist und Filmkomponist Volker Bertelmann, der auch unter dem Pseudonym Hauschka auftritt.

User-Kritiken

Kritiken zu „The Boy“

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