Filmplakat Fireworks (2023)
DramaNR

Fireworks

Stranizza d'amuri

"Sicily 1982, the dream of loving each other without fear"

2023 2h 14min Italien Regie Giuseppe Fiorello

Cine Score

7.4

Sehr gut

201 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Fireworks

2h 14min

Laufzeit

201

Zuschauerbewertungen

2

Auszeichnungen

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Filmdaten zu „Fireworks“

Produktionsjahr

2023

Bewertung

7.4/10

Anzahl Bewertungen

201

Genres

Drama

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Fireworks“

Sizilien im Sommer 1982. Während ganz Italien vom Gewinn der Fußball-WM träumt, träumen Gianni und Nino von einer Liebe ohne Angst. Die beiden Teenager lernen sich mit einem großen Knall kennen, als sie auf einer Landstraße mit ihren Mopeds zusammendonnern. Um den Unfall wieder gut zu machen, bietet Nino dem anderen Jungen einen Job bei seinem Vater an, der Feuerwerke veranstaltet. Gianni und Nino werden erst Freunde und bald Geliebte. Doch als ihre konservativen Familien von der Beziehung erfahren, sehen sich die beiden brutalen Anfeindungen ausgesetzt. Wild entschlossen wollen Gianni und Nino für ihre Liebe kämpfen – und bringen sich damit in Lebensgefahr.

„Stranizza d’amuri“ aus dem Jahr 2023 ist das ergreifende Regiedebüt des bekannten italienischen Schauspielers Giuseppe „Beppe“ Fiorello. Die Inspiration für den Film waren die tragischen Ereignisse aus dem Jahr 1980, die in Italien als der Mord von Giarre (delitto di Giarre) bekannt sind. Der Regisseur verlegte diese dramatische Geschichte in den realistischen und zugleich poetischen Raum der sizilianischen Provinz Anfang der 1980er-Jahre. Die Ereignisse in Giarre wurden zum historischen Anstoß für die Geburt der italienischen LGBTQ+-Rechtebewegung, und Fiorellos Film ist eine bewegende Hommage an die Opfer von Homophobie und gesellschaftlichem Ausschluss, die jedoch reine Belehrung vermeidet und stattdessen ein einfühlsames Porträt der Jugend zeichnet. Die Handlung des Films spielt im heißen Juni 1982, als ganz Italien das Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft mitfiebert. In einer kleinen sizilianischen Stadt kommt es zu einem harmlosen Zusammenstoß zweier Mopeds. An dem Unfall sind zwei Jugendliche aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen beteiligt: der verschlossene, mit lokalen Vorurteilen kämpfende Gianni und der feinfühlige Nino. Dieser kurze Vorfall wird zum Beginn einer tiefen Beziehung. Die zufällige Begegnung entwickelt sich zu einer leidenschaftlichen Freundschaft und mit der Zeit zu einer tiefen Liebe, die die jungen Männer im Verborgenen vor der konservativen Gemeinschaft und ihren eigenen Familien zu pflegen versuchen. Visuell und formell zeichnet sich der Film durch die sonnendurchflutete Kameraarbeit von Ramiro Civita aus, die einen Kontrast zwischen der idyllischen Sommerlandschaft Siziliens und dem wachsenden, beklemmenden Korsett gesellschaftlicher Erwartungen und Feindseligkeit schafft. Giuseppe Fiorello erzählt die Geschichte in unaufgeregtem Tempo und lässt Raum für den Aufbau einer authentischen Chemie zwischen den Hauptfiguren. Eine wichtige Rolle spielt hier auch die Tonebene – der Titel des Films bezieht sich direkt auf das Lied des legendären sizilianischen Künstlers Franco Battiato, dessen Musik die emotionale Reise der Jungen begleitet und mit dem Geist der Epoche resoniert. Die Hauptrollen wurden von den Leinwanddebütanten Samuele Segreto und Gabriele Pizzurro mit großer Sensibilität verkörpert. Ihre naturalistische und nuancierte schauspielerische Leistung stieß bei Kritikern auf Anerkennung. „Stranizza d’amuri“ ist nicht nur ein berührendes Drama über das Heranwachsen und die verbotene Liebe, sondern auch ein prägnanter historisch-gesellschaftlicher Kommentar. Der Film erinnert an den Preis, den Einzelne dafür zahlten, in einer von Vorurteilen geprägten Welt versucht zu haben, sie selbst zu sein, und bildet eine wichtige Stimme im zeitgenössischen italienischen Identitätskino.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Fireworks“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Giuseppe Fiorello

Giuseppe Fiorello

Regie

Foto – Carlo Salsa

Carlo Salsa

Drehbuch

Foto – Ramiro Civita

Ramiro Civita

Kamera

Foto – Giovanni Caccamo

Giovanni Caccamo

Musik

Besetzung

Foto – Samuele Segreto

Samuele Segreto

als Gianni

Foto – Gabriele Pizzurro

Gabriele Pizzurro

als Nino

Foto – Fabrizia Sacchi

Fabrizia Sacchi

als Carmela

Foto – Simona Malato

Simona Malato

als Lina

Foto – Enrico Roccaforte

Enrico Roccaforte

als Franco

Foto – Antonio De Matteo

Antonio De Matteo

als Alfredo

Foto – Roberto Salemi

Roberto Salemi

als Uncle Pietro

Foto – Giuseppe Spata

Giuseppe Spata

als Uncle Ciccio

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionIblafilm
ProduktionslandItalien
OriginalspracheItalienisch
Erscheinungsdatum23. März 2023
Laufzeit2h 14min
AltersfreigabeNR
Budget–
Einspielergebnis1 Mio. USD

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Fireworks“

Nastro d'argento · 2023

Beste Nachwuchsregie

gewonnen

Globo d'oro · 2023

Bestes Regiedebüt

gewonnen

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Fireworks“ wusstest

  • 01Der Film ist von einer wahren Geschichte aus dem Jahr 1980 inspiriert – dem Mord in Giarre, bei dem zwei junge Männer ums Leben kamen: Giorgio Giammona und Antonio Galatola. Dieses Ereignis führte zur Gründung der ersten Sektion der Organisation Arcigay in Italien.
  • 02Der italienische Titel des Films („Stranizza d'amuri“) stammt aus einem Lied des kultigen sizilianischen Sängers und Komponisten Franco Battiato aus dem Jahr 1979.
  • 03Der Film ist das Spielfilm-Regiedebüt von Giuseppe „Beppe“ Fiorello, der zuvor in Italien als Film- und Fernsehschauspieler große Popularität erlangte.

Budget

–

Einspielergebnis

1 Mio. USD

User-Kritiken

Kritiken zu „Fireworks“

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