
In der Cinefy-Datenbank findest du 25 filmów mit dieser Person (1962–1997).
25
Filme in der Datenbank
25
Schauspielrollen
6.6
Durchschnittsbewertung
1962–1997
Aktive Jahre
Bekannt aus
Biografie
Jason Nelson Robards, Jr. (* 26. Juli 1922 in Chicago, Illinois; † 26. Dezember 2000 in Bridgeport, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schauspieler und zweifacher Oscar-Preisträger.
1959 gab Robards in Die Reise (The Journey) sein Leinwanddebüt. Ursprünglich wollte er nie beim Film arbeiten, da er Hollywood hasste und sich an die negativen Erfahrungen seines Vaters erinnerte. Aber trotz seines Erfolgs als Bühnenschauspieler hatte er finanzielle Probleme und war auf das Geld angewiesen. Durch Auftritte in Filmen wie Eines langen Tages Reise in die Nacht, Tausend Clowns und Chicago-Massaker wurde er schnell einem breiteren Publikum bekannt. 1968 war Robards in Sergio Leones Westernklassiker Spiel mir das Lied vom Tod in einer der vier Hauptrollen zu sehen und spielte den Banditen Cheyenne. In Abgerechnet wird zum Schluss von Sam Peckinpah spielte er 1970 die Hauptrolle. Im selben Jahr wirkte er auch in Tora! Tora! Tora! mit, einem Film über den Angriff der Japaner auf Pearl Harbor, den er als junger Soldat selbst miterlebt hatte.
In den siebziger Jahren erlitt Robards einen schweren Autounfall, bei dem sein Gesicht so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass er sich auch plastischen Operationen unterziehen musste. Sein Comeback erlebte er danach unter anderem 1976 mit seiner Darstellung des Chefredakteurs der Washington Post Ben Bradlee in dem Film zur Watergate-Affäre Die Unbestechlichen von Alan J. Pakula, für die er einen Oscar als bester Nebendarsteller erhielt. Ein Jahr später wurde er für die Rolle als Lillian Hellmans Lebensgefährte Dashiell Hammett in dem autobiographischen Filmdrama Julia von Fred Zinnemann erneut ausgezeichnet. Die Verkörperung des exzentrischen Millionärs Howard Hughes in der Tragikomödie Melvin and Howard von Jonathan Demme brachte ihm 1981 eine weitere Nominierung ein.
Von 1983 bis 1988 war Robards danach fast ausschließlich im Fernsehproduktionen zu sehen (so u. a. in dem in Deutschland auch im Kino gezeigten Drama über die Auswirkungen eines fiktiven Atomkriegs The Day After – Der Tag danach). Am Theater stand er während dieser Zeit in Wiederaufführungen seiner frühen Erfolge Der Eismann kommt und Eines langen Tages Reise in die Nacht auf der Bühne und festigte damit seinen Ruf als bedeutsamer Darsteller prägnanter Charaktere in Eugene-O’Neill-Stücken. 1993 spielte Robards in Disneys Die Abenteuer von Huck Finn mit Elijah Wood, in Heidi und in dem AIDS-Drama Philadelphia mit Tom Hanks und Denzel Washington. In den Folgejahren war er in Crimson Tide, in Tausend Morgen nach dem gleichnamigen Roman von Jane Smiley und in Der Staatsfeind Nr. 1 in Rollen älterer Patriarchen oder von Generälen zu sehen. Im Jahr 1999 spielte er in Paul Thomas Andersons Episodendrama Magnolia seine letzte Kinofilmrolle als Medienmogul Earl Partridge – eine Rolle, die Parallelen zu seiner eigenen schweren Erkrankung aufzeigte.
Quelle: Wikipedia
Quelle der biografischen Daten: TMDB

Die Unbestechlichen
1976 · Ben Bradlee

Philadelphia
1993 · Charles Wheeler

Tora! Tora! Tora!
1970 · General Walter C. Short

Eine Wahnsinnsfamilie
1989 · Frank Buckman

Pat Garrett jagt Billy the Kid
1973 · Governor Wallace

Abgerechnet wird zum Schluss
1970 · Cable Hogue

Ein verrückt genialer Coup
1990 · Chief Rotzinger

Die Abenteuer von Huck Finn
1993 · The King

The Day After - Der Tag danach
1983 · Dr. Russell Oakes

Hebt die Titanic
1980 · Admiral James Sandecker

Der Junge mit dem Hund
1975 · Lou Craddock

Johnny zieht in den Krieg
1971 · Joe's Father

Das Böse kommt auf leisen Sohlen
1983 · Charles Halloway

Schlagzeilen
1994 · Graham Keighley

Mord in der Rue Morgue
1971 · Cesar Charron

Julia
1977 · Dashiell Hammett

Eine Farm in Montana
1978 · Jacob 'J.W.' Ewing

Höchster Einsatz in Laredo
1966 · Henry Drummond

Tausend Morgen
1997 · Larry Cook

Die fünf Geächteten
1967 · Doc Holliday

Dream a Little Dream
1989 · Coleman Ettinger

Melvin und Howard
1980 · Howard Hughes

Max Dugans Moneten
1983 · Max Dugan

Chicago-Massaker
1967 · Al Capone

Long Day's Journey Into Night
1962 · Jamie Tyrone