
In der Cinefy-Datenbank findest du 2 filmy mit dieser Person (1963–1984).
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Filme in der Datenbank
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Regie
6.0
Durchschnittsbewertung
1963–1984
Aktive Jahre
Bekannt aus
Biografie
Jean-Pierre Mocky (6. Juli 1929 – 8. August 2019), Pseudonym von Jean-Paul Adam Mokiejewski, war ein französischer Filmregisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent.
Mocky wurde in Nizza als Sohn polnischer Einwanderer, Jeanne Zylinska und Adam Mokiejewski, geboren. Sein Vater war Jude, seine Mutter Katholikin.
Mocky wirkte 1955 in dem Film „Gli Sbandati“ mit und spielte in zahlreichen weiteren Filmen, darunter auch einige, bei denen er Regie führte („Solo“, „L'albatros“, „L'Ombre d'une chance“, „Un Linceul n'a pas de poches“). Sein Film „Le Miraculé“ aus dem Jahr 1987 lief im Wettbewerb der 37. Internationalen Filmfestspiele Berlin.
Er begann seine Karriere als Schauspieler im Film und Theater. Insbesondere spielte er in Jean Drévilles „Les Casse-pieds“ (1948), Jean Cocteaus „Orphée“ (1950) und Bernard Borderies „Die Maske des Gorillas“ (1957). Berühmt wurde er jedoch vor allem in Italien durch seine Rolle in Michelangelo Antonionis „I vinti“.
Nachdem er als Regieassistent bei Luchino Visconti an „Senso“ (1954) und Federico Fellini an „La strada“ (1954) gearbeitet hatte, schrieb er sein erstes Drehbuch, „La Tête contre les murs“ (1959), und plante, selbst Regie zu führen. Der Produzent übertrug die Regie jedoch lieber Georges Franju. Im darauffolgenden Jahr führte er dann bei „Les Dragueurs“ (1959) Regie. Seitdem hat er ununterbrochen gedreht.
Bereits in den 1960er Jahren erreichte er mit schrägen Komödien wie „A Funny Parishioner“ (1963) und „La Grande Lessive“ (1968) ein breites Publikum. Nach dem Mai 1968 wandte er sich mit „Solo“ (1969), in dem er eine Gruppe junger linksextremer Terroristen porträtiert, und „L'Albatros“ (1971), der die Korruption von Politikern thematisiert, düstereren Filmen zu.
In den 1980er Jahren feierte er mit einem Film, der ein Jahr vor der Heysel-Katastrophe die Exzesse einiger Fußballfans anprangerte („À mort l'arbitre“, 1984), und einer Komödie, die die Heuchelei rund um die Lourdes-Pilgerfahrt entlarvte („Le Miraculé“, 1987), ein Comeback. In den 1990er und 2000er Jahren blieben seine Filme hinter den Erwartungen zurück, doch Mocky drehte weiterhin mit großem Enthusiasmus.
Anfangs widmete er seine Filme dem Aufbegehren gegen gesellschaftliche Zwänge. Später konzentrierte er sich auf die Farce, wie in „Bonsoir“, wo der obdachlose Alex (Michel Serrault) vorgibt, der Geliebte der lesbischen Caroline (Claude Jade) zu sein, um ihr Erbe vor ihren homophoben Verwandten zu retten.
Quelle der biografischen Daten: TMDB