
In der Cinefy-Datenbank findest du 5 filmów mit dieser Person (1977–1987).
5
Filme in der Datenbank
5
Schauspielrollen
6.4
Durchschnittsbewertung
1977–1987
Aktive Jahre
Bekannt aus
Biografie
Julia Anne Bovasso (1. August 1930 – 14. September 1991) war eine US-amerikanische Bühnen-, Film- und Fernsehschauspielerin.
Bovasso wurde in Brooklyn, New York, geboren und wuchs im Stadtteil Bensonhurst auf. Sie war die Tochter von Angela Mary (geb. Padovani) und Bernard Michael Bovasso, einem Fuhrunternehmer. Ihre Vorfahren stammten aus Albanien, Italien und Amerika.
Sie besuchte die High School of Music & Art in Manhattan.
Bovasso wirkte in zahlreichen Filmen mit, darunter in „Saturday Night Fever“ (1977) als Florence Manero, die Mutter von John Travoltas Figur Tony Manero. Sie verkörperte diese Rolle auch in der Fortsetzung „Staying Alive“ (1983). Vor „Saturday Night Fever“ spielte sie 1970 in Otto Premingers Film „Tell Me That You Love Me, Junie Moon“.
Neben „Staying Alive“ wirkte sie in den 1980er-Jahren in einer Reihe von Filmen mit, darunter „Willie & Phil“ (1980), „The Verdict“ (1982), „Daniel“ (1983), „Off Beat“ (1986), „Wise Guys“ (1986) und „Mondsüchtig“ (1987). In den 1990er-Jahren war Bovasso in „Betsy’s Wedding“ (1990) und „My Blue Heaven“ (1990) zu sehen.
Auf der Bühne schrieb und spielte Bovasso in avantgardistischen Off-Broadway-Produktionen wie Jean Genets „Die Zofen“. Für letztere gewann sie 1956 den ersten Obie Award (Off-Broadway) als Beste Hauptdarstellerin, der ihr von Shelley Winters überreicht wurde.
Vor ihrer Filmkarriere gründete Bovasso in den 1950er-Jahren das experimentelle Tempo Playhouse in der St. Marks Place 4 in Manhattan. Dort führte sie Werke des Theaters des Absurden, darunter Stücke der Dramatiker Jean Genet, Eugène Ionesco und Michel de Ghelderode, in die professionelle Theaterlandschaft der Vereinigten Staaten ein.
Bovasso trat auch mit dem Living Theatre auf und pflegte eine langjährige Zusammenarbeit mit dem La Mama Experimental Theatre Club. Von 1968 bis 1975 inszenierte sie im La MaMa zahlreiche ihrer eigenen Werke, darunter „Gloria und Esperanza“, Schuberts „Letzte Serenade“, „Die Mondträumer“, „Standard Safety“ und „The Nothing Kid“.
Quelle der biografischen Daten: TMDB