
In der Cinefy-Datenbank findest du 44 filmy mit dieser Person (1979–2026).
44
Filme in der Datenbank
1
Regie
43
Schauspielrollen
6.2
Durchschnittsbewertung
1979–2026
Aktive Jahre
Bekannt aus
Biografie
Matthew Raymond „Matt“ Dillon (* 18. Februar 1964 in New Rochelle, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.
Bereits in jungen Jahren war Matt Dillon ein vielbeschäftigter Darsteller in Jugendfilmen, in denen er meist aufbegehrende Jugendliche aus eher einfachen oder sozial schwierigen Verhältnissen verkörperte. Sein Filmdebüt gab er 1979 in Jonathan Kaplans Teenager-Drama Wut im Bauch. Im darauffolgenden Jahr war er in Kleine Biester neben Tatum O’Neal und Kristy McNichol als zwei ungleiche, rivalisierende Teenager während eines Sommerferienlagers zu sehen. Nachdem Dillon schon die Titelrolle in Tex nach einem Roman von Susan E. Hinton gespielt hatte, besetzte Francis Ford Coppola ihn auch 1983 für die Filmadaption von Hintons Bestseller Die Outsider in der Rolle des Dallas Winston sowie an der Seite von Mickey Rourke in der Hauptrolle von Rumble Fish. Die Dreharbeiten zu allen drei Filmen fanden in Tulsa, Oklahoma, Hintons Geburtsort, statt. 1985 stand er unter der Regie von Arthur Penn für den Agententhriller Target – Zielscheibe neben Gene Hackman vor der Kamera.
Ende der 1980er Jahre wechselte Dillon dann mit Gus Van Sants Roadmovie Drugstore Cowboy ins Independentfach, dem mit der Mediensatire To Die For 1995 eine weitere Zusammenarbeit mit Van Sant folgen sollte. Mit seiner Darstellung des Drogenabhängigen Bob, für die er viel Lob erntete und 1990 als Bester Hauptdarsteller mit dem Independent Spirit Award ausgezeichnet wurde, gelang ihm der Übergang vom populären Nachwuchsstar zum ernsthaften Schauspieler. Eine weitere Facette seines Könnens zeigte er 1993 in dem bedrückend-realistischen Obdachlosen-Drama Streets of New York (The Saint of Fort Washington). Von einer ganz anderen Seite präsentierte er sich im gleichen Jahr in der romantischen Komödie Mr. Wonderful von Anthony Minghella, mit der er und Annabella Sciorra Zuschauer und Kritiker für sich einnahmen. Dillon wirkte in den 1990er Jahren auch in zahlreichen Ensemblefilmen mit und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Cameron Crowe (Singles – Gemeinsam einsam), Ted Demme (Beautiful Girls) und Allison Anders (Grace of my Heart) zusammen.
Einem breiteren Publikum bekannt wurde Matt Dillon 1998 als Privatdetektiv Pat Healy in der Erfolgskomödie Verrückt nach Mary. Ebenfalls 1998 spielte er in dem Erotikthriller Wild Things den umschwärmten Sportlehrer Sam Lombardo, der eine unerwartet dunkle Seite offenbart. Erstmals selbst Regie führte Dillon, der 1999 bereits für eine Folge der HBO-Serie Oz – Hölle hinter Gittern verantwortlich gezeichnet hatte, 2002 bei dem Filmdrama City of Ghosts, dessen Drehbuch er mitverfasste. In dem vor der exotischen Kulisse Kambodschas spielenden Thriller um einen Versicherungsbetrug übernahm Dillon auch die Hauptrolle. 2005 überzeugte er neben Lili Taylor in der Charakterstudie Factotum nach dem gleichnamigen Roman von Charles Bukowski in der Rolle des Henry Chinaski, einer Figur, die Bukowski nachempfunden ist. Für seine schauspielerische Leistung in Paul Haggis’ Episodenfilm-Drama L.A. Crash (Crash) gewann Dillon abermals einen Independent Spirit Award und wurde 2006 mit einer Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller bedacht.
Quelle der biografischen Daten: TMDB

Wild Things
1998 · Sam Lombardo

Die Outsider
1983 · Dallas Winston

Verrückt nach Mary
1998 · Pat Healy

L.A. Crash
2005 · Officer John Ryan

The House That Jack Built
2018 · Jack

Herbie Fully Loaded - Ein toller Käfer startet durch
2005 · Trip Murphy

Takers
2010 · Jack Welles

Le Cri des gardes
2026 · Horn

In & Out - Rosa wie die Liebe
1997 · Cameron Drake

The Art of the Steal - Der Kunstraub
2013 · Nicky Calhoun

Rumble Fish
1983 · Rusty James

To Die For
1995 · Larry Maretto

Beautiful Girls
1996 · Tommy "Birdman" Rowland

Drugstore Cowboy
1989 · Bob

Capone
2020 · Johnny

Ich, Du und der Andere
2006 · Carl

Eine Nacht bei McCool's
2001 · Randy

Rock Dog
2016 · Trey (voice)

Singles - Gemeinsam einsam
1992 · Cliff Poncier

Der Kuß vor dem Tode
1991 · Jonathan Corliss

Nichts als die Wahrheit
2008 · Patton Dubois

Bad Country
2014 · Jesse Weiland

Armored
2009 · Mike Cochrane

Die Schulhofratten von Chicago
1980 · Melvin Moody

Proxima - Die Astronautin
2019 · Mike Shannon

Head Full of Honey
2018 · Nick

You're Fired!
2004 · David Walsh

Kleine Biester
1980 · Randy

Nimic
2020 · Father

Wut im Bauch
1979 · Richie

There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City
2012 · George

Raus aus dem Haus: Living The American Dream
2022 · Dell

Grace of My Heart
1996 · Jay Phillips

Haunted Heart
2024 · Max

Chicago Blues
1987 · J.C. Cullen

Maria
2024 · Marlon Brando

Target - Zielscheibe
1985 · Chris Lloyd

Factotum
2005 · Henry Chinaski

Albino Alligator
1997 · Dova

Running for Grace
2018 · Doc

Tex
1982 · Tex McCormick

Flamingo Kid
1984 · Jeffrey Willis

Sunlight Jr.
2013 · Richie