Filmplakat Schlacht um Midway (1976)
ActionDramaHistorienfilmKriegsfilm12

Schlacht um Midway

Midway

"Der Ruhm, die Spannung, das spektakuläre Drama der Männer, die die entscheidendste Seeschlacht unserer Geschichte gewonnen haben !"

1976 2h 20min Vereinigte Staaten Regie Jack Smight

Cine Score

6.6

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331 Stimmen
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Filmplakat Schlacht um Midway

2h 20min

Laufzeit

331

Zuschauerbewertungen

100 Mio. USD

Boxoffice

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Filmdaten zu „Schlacht um Midway“

Produktionsjahr

1976

Bewertung

6.6/10

Anzahl Bewertungen

331

Genres

Action, Drama, Historienfilm, Kriegsfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Schlacht um Midway“

Im Sommer 1942 tobt der Zweite Weltkrieg auch auf dem Pazifik. Auf offenem Meer treffen amerikanische und japanische Truppen aufeinander. Jedoch warten die jeweiligen Flotten ab, dass der Gegner einen ersten Schritt unternimmt. Die Japaner haben es dabei auf die „Midway“-Insel abgesehen und hoffen, dass sie den Amerikaner durch einen Hinterhalt eine schmerzhafte Niederlage zufügen können. Es beginnt ein nervenaufreibender Nervenkrieg auf offener See, bei der keiner der verfeindeten Parteien einen falschen Schritt machen will, denn sie alle wissen, dass diese Schlacht die entscheidende Wendung im Pazifik-Krieg bringen könnte. Besonders der befehlshabende Admiral Chester W. Nimitz pocht auf ein taktisches Vorgehen, um den Japanern einen Schritt voraus zu sein und um nicht noch einmal ein zweites Pearl Harbor erleben zu müssen.

„Schlacht um Midway“ aus dem Jahr 1976 unter der Regie von Jack Smight ist eines der klassischen spektakulären Kriegsdramen der 1970er-Jahre und reiht sich in die Reihe der großen Superproduktionen ein, die den Schlüsselereignissen des Zweiten Weltkriegs gewidmet sind. Der von Universal Pictures produzierte Film zeigt die Hintergründe und den Verlauf der entscheidenden Schlacht im Pazifik vom Juni 1942, die das Kräfteverhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und dem Kaiserreich Japan veränderte. Die Macher setzten darauf, die Perspektive beider Konfliktparteien darzustellen, indem sie authentische historische Ereignisse mit fiktiven Handlungssträngen verbanden, um der Geschichte eine persönlichere und dramatischere Dimension zu verleihen. Die Handlung konzentriert sich auf den strategischen Kampf der Geheimdienste und Kommandanten beider Großmächte. Der japanische Admiral Isoroku Yamamoto plant, die US-Flotte in eine Falle zu locken und die Basis auf dem Midway-Atoll zu zerstören. Unterdessen haben amerikanische Kryptoanalytiker unter dem Kommando von Commander Joseph Rochefort den japanischen Verschlüsselungscode JN-25 geknackt, was es Admiral Chester Nimitz ermöglicht, einen Gegenschlag vorzubereiten. Im Zentrum der Ereignisse steht eine fiktive Figur, Captain Matt Garth, der sich nicht nur taktischen Herausforderungen stellen muss, sondern auch einem persönlichen Dilemma – sein Sohn, der Pilot Tom, verliebt sich in eine internierte Japanisch-Amerikanerin. In inszenatorischer Hinsicht zeichnet sich der Film durch seinen speziellen Umgang mit Archivmaterial aus. Jack Smight nutzte ausgiebig authentische Kriegswochenschauen aus jener Zeit, darunter Aufnahmen, die ursprünglich von John Ford geschnitten wurden, sowie Ausschnitte aus früheren Produktionen wie „Tora! Tora! Tora!“. Die Produktion wurde auch durch den Einsatz des damals hochmodernen Soundsystems Sensurround bekannt. Spezielle Tieftöner strahlten kraftvolle Bässe und Vibrationen aus, die in den Kinos das Dröhnen von Flugzeugmotoren und das Geräusch von Bombenexplosionen nachahmten und so das Immersionsgefühl des Publikums verstärkten. Die Besetzung des Films ist eine wahre Ansammlung von Hollywood-Stars jener Ära. In den Hauptrollen waren unter anderem Charlton Heston, Henry Fonda, James Coburn, Glenn Ford, Robert Mitchum sowie der japanische Meister Toshirô Mifune zu sehen. Obwohl einige der darstellerischen Leistungen eher episodenhaften Charakter hatten, verlieh die Ausstrahlung der Schauspieler den Figuren der Kommandanten das entsprechende Gewicht. Die Filmmusik stammte von John Williams, der einen erhabenen, marschartigen Soundtrack komponierte, der die militärische Spannung und den Heroismus der Soldaten perfekt unterstrich. „Schlacht um Midway“ war ein großer kommerzieller Erfolg und wurde zu einem der einnahmestärksten Filme des Jahres 1976. Obwohl die Kritiker hinsichtlich der Präzision des Schnitts und der Kombination von Spielfilmszenen mit Archivmaterial geteilter Meinung waren, ist der Film den Liebhabern des Kriegskinos dauerhaft in Erinnerung geblieben. Bis heute bleibt er ein geschätztes Beispiel traditioneller Filmschlachten, das die Komplexität strategischer Führung und das Opfer des Einzelnen vor dem Hintergrund einschneidender historischer Ereignisse zeigt.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Schlacht um Midway“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Jack Smight

Jack Smight

Regie

Foto – Donald S. Sanford

Donald S. Sanford

Drehbuch

Foto – Harry Stradling Jr.

Harry Stradling Jr.

Kamera

Foto – John Williams

John Williams

Musik

Besetzung

Foto – Charlton Heston

Charlton Heston

als Capt. Matthew Garth

Foto – Henry Fonda

Henry Fonda

als Adm. Chester W. Nimitz

Foto – James Coburn

James Coburn

als Capt. Vinton Maddox

Foto – Glenn Ford

Glenn Ford

als Rear Admiral Raymond A. Spruance

Foto – Hal Holbrook

Hal Holbrook

als Cmdr. Joseph Rochefort

Foto – Robert Mitchum

Robert Mitchum

als Vice Adm. William F. 'Bull' Halsey Jr.

Foto – 三船敏郎

三船敏郎

als Admiral Isoroku Yamamoto

Foto – Cliff Robertson

Cliff Robertson

als Cmdr. Jessop

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionThe Mirisch Company
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum18. Juni 1976
Laufzeit2h 20min
Altersfreigabe12
Budget4 Mio. USD
Einspielergebnis100 Mio. USD

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Schlacht um Midway“ wusstest

  • 01Bei den Erstaufführungen in den Kinos im Jahr 1976 wurde das innovative Soundsystem Sensurround eingesetzt, das gewaltige niederfrequente Schallwellen erzeugte und bei Explosionsszenen physische Vibrationen der Kinositze hervorrief.
  • 02Die Stimme des legendären japanischen Schauspielers Toshirô Mifune, der Admiral Yamamoto spielte, wurde in der US-amerikanischen Sprachfassung vollständig von dem Schauspieler Paul Frees synchronisiert.
  • 03In den Schlachtenszenen wurden authentische Farb-Wochenschauen aus dem Zweiten Weltkrieg sowie Ausschnitte aus anderen Kriegsepen verwendet, darunter aus dem Film „Tora! Tora! Tora!“ aus dem Jahr 1970.
  • 04Die Figur von Captain Matt Garth (gespielt von Charlton Heston) und die Liebesgeschichte seines Sohnes mit einem internierten Mädchen japanischer Abstammung sind fiktive Elemente, die den historischen Fakten aus dramaturgischen Gründen für das Drehbuch hinzugefügt wurden.
  • 05Der Schauspieler Henry Fonda, der die Rolle von Admiral Chester Nimitz übernahm, diente während des Zweiten Weltkriegs tatsächlich in der US-Marine (US Navy) im Pazifik.

Budget

4 Mio. USD

Einspielergebnis

100 Mio. USD

User-Kritiken

Kritiken zu „Schlacht um Midway“

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