Filmplakat Das Schloss meiner Mutter (1990)
AbenteuerKomödieDramaLiebesfilmAL

Das Schloss meiner Mutter

Le Château de ma mère

"Return to childhood in Provence."

1990 1h 39min Frankreich Regie Yves Robert

Cine Score

7.2

Sehr gut

303 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Das Schloss meiner Mutter

1h 39min

Laufzeit

303

Zuschauerbewertungen

3

Nominierungen

Teil der Reihe

Eine Kindheit in der Provence Filmreihe

2 Filme im Portal · 1990–1990

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Filmdaten zu „Das Schloss meiner Mutter“

Produktionsjahr

1990

Bewertung

7.2/10

Anzahl Bewertungen

303

Genres

Abenteuer, Komödie, Drama, Liebesfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Das Schloss meiner Mutter“

Familienfilm aus dem Jahr 1990 basierend auf dem Roman "Eine Kindheit in der Provence" des Schriftstellers Marcel Pagnol. Fortsetzung von "Der Ruhm meines Vaters". Marcel erlebt bei einem Ferienaufenthalt mit seiner Familie in der Provence so manches Abenteuer. Er lernt u.a. seine erste große Liebe kennen, doch er muss eine bittere Enttäuschung verkraften.

„Das Schloss meiner Mutter“ (Le Château de ma mère) unter der Regie von Yves Robert ist eine bezaubernde Verfilmung des zweiten Teils des autobiografischen Zyklus „Kindheitserinnerungen“ des bedeutenden französischen Schriftstellers und Dramatikers Marcel Pagnol. Der Film entstand zeitgleich mit dem Werk „Der Ruhm meines Vaters“ (La Gloire de mon père) und bildet dessen direkte Fortsetzung. Beide Produktionen, die gleichzeitig in den malerischen Kulissen der Provence gedreht wurden, gelten bis heute als eine der größten Errungenschaften des französischen Nostalgiekinos, das die Welt der verlorenen Kindheit heraufbeschwört. Die Handlung des Films versetzt uns an die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der junge Marcel Pagnol kehrt mit seiner Familie in das geliebte Landhaus La Bastide Neuve zurück, das inmitten der provenzalischen Hügel von Le Garlaban verborgen liegt. Der Junge vertieft seine Bindung zu seinem dörflichen Freund Lili des Bellons, mit dem er durch die wilde Natur streift und deren Gesetze kennenlernt. Zur gleichen Zeit erlebt Marcel seine erste romantische Schwärmerei und verfällt dem Charme der hochmütigen Isabelle, der Tochter eines vermeintlichen Dichters. Zum zentralen Handlungsstrang wird jedoch der beschwerliche und erschöpfende Weg, den die Familie an jedem Wochenende von Marseille aufs Land zurücklegen muss. Um ihnen zu helfen, überreicht ein freundlicher Kanalwächter Marcels Vater den Schlüssel zu den Toren privater Anwesen, die sich entlang des Kanals erstrecken. Das Durchqueren des Geländes des titelgebenden Schlosses wird für die Familie zu einer Quelle außergewöhnlicher Emotionen und unerwarteter Probleme. Regisseur Yves Robert schafft eine Geschichte voller Wärme, feinem Humor und Zärtlichkeit. Die Kameraarbeit von Robert Alazraki begeistert durch natürliches Licht, die goldenen Töne der provenzalischen Landschaft und eine meisterhafte Einfangung des Zeitgeists. Zur außergewöhnlichen Atmosphäre des Werks trägt auch die berührende, melodische Musik von Vladimir Cosma bei, die den nostalgischen Charakter der Erinnerungen wunderbar unterstreicht. Die Schauspieler, allen voran Julien Ciamaca sowie Philippe Caubère und Nathalie Roussel in den Rollen der Eltern, zeichnen ein äußerst überzeugendes und liebevolles Porträt einer französischen Familie. „Das Schloss meiner Mutter“ erlangte sowohl in Frankreich als auch international große Anerkennung und wurde zu einem Klassiker des Familien- und Sittenfilms. Es ist eine berührende, zeitlose Hommage an die mütterliche Liebe, die flüchtige Jugend und den Charme der französischen Provinz, die weiterhin Generationen von Zuschauern begeistert.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Das Schloss meiner Mutter“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Yves Robert

Yves Robert

Regie

Foto – Marcel Pagnol

Marcel Pagnol

Drehbuch

Foto – Robert Alazraki

Robert Alazraki

Kamera

Foto – Vladimir Cosma

Vladimir Cosma

Musik

Besetzung

Foto – Philippe Caubère

Philippe Caubère

als Joseph Pagnol

Foto – Nathalie Roussel

Nathalie Roussel

als Augustine Pagnol

Foto – Didier Pain

Didier Pain

als Uncle Jules

Foto – Thérèse Liotard

Thérèse Liotard

als Aunt Rose

Foto – Julien Ciamaca

Julien Ciamaca

als Marcel Pagnol

Foto – Victorien Delamare

Victorien Delamare

als Paul Pagnol

Foto – Joris Molinas

Joris Molinas

als Lili des Bellons

Foto – Pierre Maguelon

Pierre Maguelon

als François, father of Lili

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionGaumont
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsdatum26. Oktober 1990
Laufzeit1h 39min
AltersfreigabeAL
Budget–
Einspielergebnis–

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Das Schloss meiner Mutter“

César · 1991

Beste Filmmusik

nominierung

César · 1991

Beste Nebendarstellerin

nominierung

César · 1991

Beste Kostüme

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Das Schloss meiner Mutter“ wusstest

  • 01Der Film wurde zeitgleich mit dem ersten Teil – „Der Ruhm meines Vaters“ – realisiert. Die Dreharbeiten für beide Filme dauerten insgesamt über 20 Wochen an Schauplätzen in der Provence.
  • 02Die meisten Szenen, die das titelgebende Schloss zeigen, wurden im Château d'Astros in der Gemeinde Vidauban gedreht, da das authentische Château de la Buzine (das Jahre später vom echten Marcel Pagnol gekauft wurde) damals zu verwahrlost war.
  • 03Die Filmmusik wurde von Vladimir Cosma komponiert, der damit eines der wiedererkennbarsten und geschätztesten musikalischen Motive in der Geschichte des französischen Familienkinos schuf.
  • 04Die Kinderdarsteller Julien Ciamaca (Marcel) und Victorien Delamare (Lili) wurden im Rahmen eines umfangreichen Castings unter einheimischen Kindern ausgewählt und setzten ihre Schauspielkarriere im Erwachsenenalter nach dem Erfolg beider Filme nicht fort.

User-Kritiken

Kritiken zu „Das Schloss meiner Mutter“

Was die Cinefy-Community über „Das Schloss meiner Mutter“ (1990) sagt

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