Filmplakat Los tres huastecos (1948)
KomödieDramaB-15

Los tres huastecos

1948 2h 0min Mexiko Regie Ismael Rodríguez

Cine Score

8.3

Herausragend

115 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Los tres huastecos

2h 0min

Laufzeit

115

Zuschauerbewertungen

4

Nominierungen

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Filmdaten zu „Los tres huastecos“

Produktionsjahr

1948

Bewertung

8.3/10

Anzahl Bewertungen

115

Genres

Komödie, Drama

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Los tres huastecos“

This is the story of three brothers - a priest, a soldier, and an outlaw - that are raised separately by their godfathers once their mother dies. They cross their paths again when the soldier and the priest move into two towns near the town the outlaw lives in. The drama will unfold once the three brothers meet each other.

Der 1948 entstandene Film „Los tres huastecos“ unter der Regie von Ismael Rodríguez zählt zu den wichtigsten Werken des sogenannten Goldenen Zeitalters des mexikanischen Kinos (Época de Oro del cine mexicano). Dieses Werk ist ein eindrucksvoller Beweis für die künstlerische und technische Reife der damaligen mexikanischen Kinematografie und stellt ein hervorragendes Beispiel für ein Spektakel dar, das Verwechslungskomödie, ergreifendes Sittendrama und eine reiche musikalische Untermalung im Ranchera-Stil miteinander verbindet. Die Handlung des Films konzentriert sich auf das Schicksal dreier Drillingsbrüder, die im frühen Kindesalter getrennt und in völlig unterschiedlichen Milieus der malerischen, aber rauen Region La Huasteca aufgezogen wurden. Lorenzo ist ein heißblütiger, rauer Rancher, der in lokale Streitigkeiten verwickelt ist und von seinem Umfeld verdächtigt wird, der maskierte, gesetzlose Renegat „El Coyote“ zu sein. Juan de Dios ist sein absolutes Gegenteil – ein frommer, sanftmütiger und seiner Gemeinde ergebener katholischer Priester. Der dritte der Brüder, Víctor, ist wiederum ein prinzipienfester und unnachgiebiger Hauptmann der mexikanischen Armee. Der Konflikt beginnt in dem Moment, als Víctor in die Region beordert wird, um „El Coyote“ zu fassen. Die außergewöhnliche körperliche Ähnlichkeit der Brüder wird zum Auslöser einer endlosen Reihe amüsanter Missverständnisse, Identitätswechsel und gefährlicher Situationen, in denen sich die Protagonisten sowohl lokalen Kriminellen als auch ihren eigenen Vorurteilen stellen müssen. Regisseur Ismael Rodríguez beweist ein hervorragendes Gespür für Rhythmus und Spektakel, indem er makellos zwischen Humor und Spannungselementen balanciert. Die Säulen des Spektakels sind die außergewöhnlichen Glanzleistungen von Pedro Infante, der in alle drei Hauptrollen schlüpfte. Infante verlieh jedem der Brüder mit großer Charisma unterschiedliche Charaktereigenschaften, eine einzigartige Gestik, einen spezifischen Akzent sowie eine individuelle Art des Gesangs. Eine große produktionstechnische Leistung war die Kameraarbeit von Alex Phillips – es wurden fortschrittliche Techniken der Mehrfachbelichtung und Doppelbelichtung des Filmstreifens eingesetzt, was eine realistische Darstellung von drei Figuren, die vom selben Schauspieler gespielt wurden, in einem einzigen Bildkader ermöglichte. Ein wesentliches Element des Films war auch das hervorragende Debüt der vierjährigen María Eugenia Llamas in der Rolle der kleinen „Tucita“, die im Sturm die Herzen der Zuschauer erobierte und zu einem der beliebtesten Kinderstars der mexikanischen Leinwand wurde. „Los tres huastecos“ erwies sich als großer kommerzieller und künstlerischer Erfolg und festigte die Position von Pedro Infante als unbestrittener Idol Lateinamerikas und Popkulturikone. Der Film wird bis heute unter den Klassikern des mexikanischen Kinos genannt und für seine genialen inszenatorischen Lösungen, den zeitlosen Humor sowie die unvergesslichen Musikstücke gelobt, die sich dauerhaft in den Kanon der mexikanischen Kultur eingeprägt haben.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Los tres huastecos“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Ismael Rodríguez

Ismael Rodríguez

Regie · Drehbuch

Foto – Jorge Stahl Jr.

Jorge Stahl Jr.

Kamera

Foto – Raúl Lavista

Raúl Lavista

Musik

Besetzung

Foto – Pedro Infante

Pedro Infante

als Juan de Dios Andrade / Lorenzo Andrade / Víctor Andrade

Foto – Blanca Estela Pavón

Blanca Estela Pavón

als Maritoña

Foto – María Eugenia Llamas

María Eugenia Llamas

als Tucita

Foto – Fernando Soto

Fernando Soto

als Cuco

Foto – Alejandro Ciangherotti

Alejandro Ciangherotti

als Alejandro

Foto – Antonio R. Frausto

Antonio R. Frausto

als Don Damián

Foto – Guillermo Calles

Guillermo Calles

als El Bronco

Foto – Salvador Quiroz

Salvador Quiroz

als Coronel

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionProducciones Rodriguez Hermanos
ProduktionslandMexiko
OriginalspracheSpanisch
Erscheinungsdatum5. August 1948
Laufzeit2h 0min
AltersfreigabeB-15
Budget–
Einspielergebnis–

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Los tres huastecos“

Premio Ariel · 1949

Bester Hauptdarsteller (Mejor Actuación Masculina)

nominierung

Premio Ariel · 1949

Bestes adaptiertes Drehbuch (Mejor Guión Adaptado)

nominierung

Premio Ariel · 1949

Bester Kinderdarsteller (Mejor Actuación Infantil)

nominierung

Premio Ariel · 1949

Bester Schnitt (Mejor Edición)

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Los tres huastecos“ wusstest

  • 01Pedro Infante übernahm im Film eine Dreifachrolle als die Drillingsbrüder: der Rancher Lorenzo, der Priester Juan de Dios und der Armeehauptmann Víctor.
  • 02Der Film war das Leinwanddebüt der vierjährigen María Eugenia Llamas, die die Rolle der Tucita spielte und über Nacht große Popularität in Mexiko erlangte.
  • 03Um Aufnahmen zu machen, in denen Pedro Infante neben seinen zwei Bildschirm-Doppelgängern in einer Szene auftritt, verwendete Kameramann Alex Phillips eine komplizierte Technik der Mehrfachbelichtung des Films bei fixierter Kamera.
  • 04Die im Film von Pedro Infante vorgetragenen Lieder wurden an die Persönlichkeiten der jeweiligen Brüder angepasst – von andächtigen Gesängen bis hin zu schwungvollen Ranchera-Stücken.

User-Kritiken

Kritiken zu „Los tres huastecos“

Was die Cinefy-Community über „Los tres huastecos“ (1948) sagt

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