Filmplakat MIKI (2024)
Thriller15+

MIKI

"inspired by the true story of the biggest underworld boss of the 90s"

2024 1h 46min Slowakei Regie Jakub Kroner

Cine Score

6.2

Solide

22 Stimmen
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Filmplakat MIKI

1h 46min

Laufzeit

22

Zuschauerbewertungen

2024

Erscheinungsjahr

Teil der Reihe

Miki Černák Collection

2 Filme im Portal · 2024–2025

Ganze Reihe ansehen
  1. Filmplakat zu MIKI1MIKI2024 · 6.2
  2. Filmplakat zu ČERNÁK2ČERNÁK2025 · 5.3
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Filmdaten zu „MIKI“

Produktionsjahr

2024

Bewertung

6.2/10

Anzahl Bewertungen

22

Genres

Thriller

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „MIKI“

In the 1990s post-communist Slovakia, former woods worker Miki takes his chances to start doing business at a local level and climb up the ladder to become the biggest mafia boss in the country.

„Miki“ unter der Regie von Jakub Kroner ist eines der am meisten erwarteten und im Gespräch gebliebenen slowakischen Actiondramen des Jahres 2024. Der Film versetzt die Zuschauer in die chaotischen 1990er Jahre – eine Zeit des politischen Umbruchs in der Slowakei, als nach dem Zusammenbruch des Kommunismus der sogenannte „wilde Osten“ voller Gewalt, Korruption und Gesetzlosigkeit entstand. Die Titelfigur ist Miki, ein ehemaliger Waldarbeiter und Busfahrer, der nach seiner Rückkehr aus dem Ausland in seine Heimatstadt beschließt, zusammen mit seinem Bruder ein eigenes Transportunternehmen zu gründen. Auf der Suche nach schnellem und großem Geld geraten die Protagonisten rasch in die Welt von Erpressung, Schutzgeldforderungen und brutaler organisierter Kriminalität. Dank seiner Skrupellosigkeit, seines Pragmatismus und seines persönlichen Charms schaltet Miki nach und nach die Konkurrenz aus und steigt in der Hierarchie der Unterwelt auf, um der unbestrittene König der slowakischen Mafia zu werden. Jakub Kroner schafft ein dynamisches, beklemmendes und frei von Sentimenten gehaltenes Bild der Unterwelt. Der Regisseur beschönigt die Realität der 90er Jahre nicht – er zeigt die Brutalität der Machenschaften mafiöser Gruppen sowie die Passivität und Machtlosigkeit der damaligen staatlichen Strukturen. Stilistisch knüpft der Film an klassische westliche Gangsterdramen an und bewahrt gleichzeitig das einzigartige, lokale Kolorit, das für Mittel- und Osteuropa jener Zeit charakteristisch war. Kroner baut gekonnt Spannung auf, indem er Szenen rücksichtsloser Gewalt mit einem dramaturgischen Schwerpunkt auf der Psychologie der Figuren und dem allmählichen Verlust ihrer Moral verbindet. Das Herz des Films ist die herausragende Darbietung von Milan Ondrík in der Rolle des Mikuláš Černák. Der Schauspieler gibt die Entwicklung seiner Figur hervorragend wieder – vom einfachen, charismatischen Mann aus der Provinz bis hin zum skrupellosen, mächtigen Boss, der das ganze Land in Angst und Schrecken versetzt. Ondrík verleiht der Figur Komplexität, sodass der Zuschauer ihn mit einer Mischung aus Entsetzen und Faszination beobachtet. Auch die technische Umsetzung des Films verdient Anerkennung. Die Kameraarbeit fängt die Rauheit und die spezifische Farbpalette jener Epoche hervorragend ein, und die Liebe zum Detail – von den Kostümen über die Frisuren bis hin zu den zeitgenössischen Autos – schafft eine überzeugende Kulisse für die sich entfaltende Geschichte. Der Soundtrack baut eine nervöse Spannung auf und harmoniert perfekt mit dem düsteren Ton der Erzählung. „Miki“ ist nicht nur ein packender Kriminalthriller, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Diskussion über die schwierigen und düsteren Seiten der jüngsten Geschichte der Slowakei. Der Film feierte große Erfolge an den slowakischen und tschechischen Kinokassen und löste lebhafte soziopolitische Debatten über die Entstehung der organisierten Kriminalität und ihre Verflechtungen mit den damaligen Behörden aus. Kroners Werk beweist, dass das mitteleuropäische Genrekino auf hohem handwerklichem Niveau stehen und universelle Geschichten über Gier, Macht und moralischen Verfall erzählen kann.

Besetzung & Stab

Wer hinter „MIKI“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Jakub Kroner

Jakub Kroner

Regie

Foto – Miro Šifra

Miro Šifra

Drehbuch

Foto – Mário Ondriš

Mário Ondriš

Kamera

Foto – David Kollar

David Kollar

Musik

Besetzung

Foto – Milan Ondrík

Milan Ondrík

als Mikuláš Černák

Foto – Dušan Cinkota

Dušan Cinkota

als Miloš Kaštan

Foto – Gregor Hološka

Gregor Hološka

als Ján Kán

Foto – Rebeka Poláková

Rebeka Poláková

als Mikiho manželka

Foto – Anna Javorková

Anna Javorková

als Mikiho mama

Foto – Michal Kubovčík

Michal Kubovčík

als Vladimír Černák

Foto – Martin Nahálka

Martin Nahálka

als Martin Laboš

Foto – Marek Fučo Fučík

Marek Fučo Fučík

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionRegia Civitas Productions
ProduktionslandSlowakei
OriginalspracheSlowakisch
Erscheinungsdatum15. August 2024
Laufzeit1h 46min
Altersfreigabe15+
Budget–
Einspielergebnis–

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „MIKI“ wusstest

  • 01Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte von Mikuláš Černák – dem bekanntesten slowakischen Mafiaboss der 1990er Jahre.
  • 02Die Titelrolle übernahm der anerkannte slowakische Schauspieler Milan Ondrík, der eine körperliche Metamorphose durchmachte und sich monatelang körperlich auf die Rolle vorbereitete.
  • 03Das Drehbuch stammt von Miro Šifra, einem herausragenden slowakischen Drehbuchautor, der unter anderem für preisgekrönte Drama- und Krimiproduktionen in Film und Fernsehen bekannt ist.
  • 04Nach seiner Premiere im August 2024 brach der Film die Startrekorde in den slowakischen Kinos und wurde zu einem der meistgesehenen heimischen Titel der letzten Jahre.

User-Kritiken

Kritiken zu „MIKI“

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