Filmplakat Verdammnis (2009)
DramaActionThrillerKrimiMysteryR

Verdammnis

Flickan som lekte med elden

"Die Millennium Trilogie geht weiter"

2009 2h 9min Dänemark Regie Daniel Alfredson

Cine Score

7.0

Sehr gut

1.818 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Verdammnis

2h 9min

Laufzeit

1.818

Zuschauerbewertungen

67 Mio. USD

Boxoffice

Teil der Reihe

Millennium Filmreihe

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Ganze Reihe ansehen
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Filmdaten zu „Verdammnis“

Produktionsjahr

2009

Bewertung

7.0/10

Anzahl Bewertungen

1.818

Genres

Drama, Action, Thriller, Krimi, Mystery

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Verdammnis“

Mikael Blomkvist arbeitet wieder als Redakteur bei seinem Magazin "Millennium", als er von dem jungen Journalisten Dag Svensson eine heiße Story angeboten bekommt, die von Mädchenhandel und Prostitution für gut situierte Männer aus höchsten Kreisen handelt. Offenbar zu heiß, denn Svensson und Freundin werden kurz darauf ermordet, wie auch der Anwalt Bjurman, der zufällig auch der Vormund von Lisbeth Salander ist. Als sich an der Mordwaffe Lisbeths Fingerabdrücke finden, steht sie für die Behörden als Mörderin fest, war sie nach ihrem Millionenbetrug doch für die Beerdigung ihrer Mutter und ihre eigene Mündigsprechung nach Stockholm zurückgekehrt. Doch ihr bisheriger Vormund Bjurman hat die nötigen Papiere vor seinem Tod nicht eingereicht, was Lisbeth theoretisch wieder der Justiz ausliefert. Während Blomkvist recherchiert, nimmt Lisbeth wie üblich die Ermittlungen in die eigene Hand.

Der Film „Millennium – Verdammnis“ aus dem Jahr 2009 ist die Fortsetzung der schwedischen Verfilmung der Bestseller-Buchtrilogie von Stieg Larsson. Nach dem spektakulären Erfolg des ersten Teils („Verblendung“) wurde die Regie der nächsten Auskopplung dem Regisseur Daniel Alfredson anvertraut. Interessanterweise wurden der zweite und dritte Teil der Reihe ursprünglich für das Fernsehformat konzipiert, doch das enorme Interesse des Publikums veranlasste die Produzenten dazu, den Film in ganz Europa in die Kinos zu bringen. Die Handlung des Films konzentriert sich vor allem auf die Figur Lisbeth Salander und ergründet kompromisslos die dunklen Geheimnisse ihrer Vergangenheit. Der Haupthandlungsstrang beginnt in dem Moment, als zwei junge Journalisten – Dag Svensson und seine Partnerin Mia Bergman – für die Redaktion des Magazins „Millennium“ eine ergreifende Reportage vorbereiten, die einen weitreichenden Ring aufdeckt, der Menschenhandel betreibt und Frauen aus Osteuropa zur Prostitution zwingt. In die Machenschaften sind einflussreiche Vertreter der schwedischen Gesellschaft verstrickt, darunter Beamte und Polizeibeamte. Als die Journalisten sowie Lisbeths ehemaliger Vormund brutal ermordet werden, wird Salander in den Augen der Ermittler zur Hauptverdächtigen, woraufhin sofort ein Haftbefehl gegen sie erlassen wird. Mikael Blomkvist, der nicht an die Schuld der Hackerin glaubt, leitet eine private Ermittlung ein, um sie von den Vorwürfen zu entlasten und die wahren Täter zu finden. Im Unterschied zum ersten Teil, der ein klassisches Kriminalrätsel im Stil eines geschlossenen Raumes darstellte, verschiebt „Verdammnis“ die Akzente in Richtung eines dynamischen Action-Thrillers mit Elementen einer politischen und verbrecherischen Verschwörung. Daniel Alfredson führt die Regie auf raue und sparsame Weise ganz in den besten Traditionen des Nordic-Noir-Genres. Die Kameraarbeit von Peter Mokrosinski zeichnet sich durch eine kühle, gedämpfte Farbgebung aus, die die düstere Atmosphäre und die Einsamkeit der Protagonisten unterstreicht. Die von Jacob Groth komponierte Musik baut dezent Spannung auf und harmoniert perfekt mit den Verfolgungsjagden und dramatischen Konfrontationen. Der größte Pluspunkt des Films bleiben die schauspielerischen Leistungen. Noomi Rapace erschafft einmal mehr eine magnetische Figur – einerseits hart, unnachgiebig und erbarmungslos gegenüber den Peinigern, andererseits extrem sensibel und vom System zutiefst verletzt. Michael Nyqvist als Mikael Blomkvist ergänzt ihre Figur perfekt in der Rolle eines von Ethik geleiteten Investigativjournalisten. Der Film stellt ein Schlüsselelement der schwedischen Trilogie dar, die das internationale Phänomen des Werks von Stieg Larsson festigte und Standards für Verfilmungen moderner skandinavischer Krimis setzte.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Verdammnis“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Daniel Alfredson

Daniel Alfredson

Regie

Foto – Jonas Frykberg

Jonas Frykberg

Drehbuch

Foto – Peter Mokrosinski

Peter Mokrosinski

Kamera

Besetzung

Foto – Michael Nyqvist

Michael Nyqvist

als Mikael Blomkvist

Foto – Noomi Rapace

Noomi Rapace

als Lisbeth Salander

Foto – Lena Endre

Lena Endre

als Erika Berger

Foto – Peter Andersson

Peter Andersson

als Nils Bjurman

Foto – Annika Hallin

Annika Hallin

als Annika Giannini

Foto – Per Oscarsson

Per Oscarsson

als Holger Palmgren

Foto – Sofia Ledarp

Sofia Ledarp

als Malin Erikson

Foto – Micke Spreitz

Micke Spreitz

als Ronald Niedermann

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionNordisk Film Denmark
ProduktionslandDänemark
OriginalspracheSchwedisch
Erscheinungsdatum18. September 2009
Laufzeit2h 9min
AltersfreigabeR
Budget4 Mio. USD
Einspielergebnis67 Mio. USD

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Verdammnis“ wusstest

  • 01Der zweite und dritte Teil der Millennium-Trilogie sollten ursprünglich als zweiteiliger Fernsehfilm entstehen, doch nach dem riesigen Kinoerfolg des ersten Teils beschloss man, sie ebenfalls auf die große Leinwand zu bringen.
  • 02In die Rolle der jungen Lisbeth Salander schlüpfte in Rückblenden Tehilla Blad – die Schauspielerin spielte dieselbe Figur in allen drei schwedischen Verfilmungen der Trilogie.
  • 03Der Stuntman und Schauspieler Micke Spreitz, der den Kraftprotz Ronald Niedermann spielt, ist über 190 cm groß und betrieb privat Kampfsport, unter anderem Karate.

Budget

4 Mio. USD

Einspielergebnis

67 Mio. USD

User-Kritiken

Kritiken zu „Verdammnis“

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