Filmplakat Is' was, Doc (1972)
KomödieKrimiLiebesfilmG

Is' was, Doc

What's Up, Doc?

"A screwball comedy. Remember them?"

1972 1h 34min Vereinigte Staaten Regie Peter Bogdanovich

Cine Score

7.4

Sehr gut

461 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Is' was, Doc

1h 34min

Laufzeit

461

Zuschauerbewertungen

1

Auszeichnungen

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Filmdaten zu „Is' was, Doc“

Produktionsjahr

1972

Bewertung

7.4/10

Anzahl Bewertungen

461

Genres

Komödie, Krimi, Liebesfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Is' was, Doc“

Der verwirrte Musikwissenschaftler Howard Bannister verweilt mit seiner Verlobten bei einem Musikologenkongress in San Francisco. Dort trifft er auf die chaotische Judy, die sich an ihn hängt und sich sogar als seine Verlobte ausgibt. Zur allgemeinen Verwirrung wechseln gleichzeitig vier identische Koffer im Bristol Hotel versehentlich die Besitzer: Einer enthält Diamanten und Juwelen, einer Geheimakten der Regierung, ein dritter gehört Judy und der vierte Howard. Das dadurch ausgelöste Desaster endet vor dem Kadi, der ausgerechnet Judys Vater ist.

„Is’ was, Doc?“ aus dem Jahr 1972 ist eine der wichtigsten und gelungensten Hommagen an die goldene Ära der amerikanischen Screwball-Komödie. Regisseur Peter Bogdanovich, damals einer der führenden Filmemacher des New Hollywood sowie ein herausragender Kenner der Filmgeschichte, beschloss, einen Film zu drehen, der direkt an die klassischen Werke von Howard Hawks anknüpft – allen voran an den kultigen Film „Leoparden küsst man nicht“ aus dem Jahr 1938. Der Film erweckte mit außerordentlichem Eifer die Tradition der verrückten Verwechslungskomödien und des Slapstick-Humors zu neuem Leben und versetzte sie in die zeitgenössische, farbenfrohe Kulisse von San Francisco Anfang der 1970er Jahre. Die Hauptfigur der Geschichte ist Howard Bannister (gespielt von Ryan O'Neal), ein äußerst zerstreuter und schüchterner Musikwissenschaftler, der zusammen mit seiner steifen, dominanten Verlobten Eunice nach San Francisco kommt. Howard hofft auf den Erhalt eines prestigeträchtigen Stipendiums, das von einem reichen Philanthropen vergeben wird. Die Situation verkompliziert sich drastisch, als ihm die freigeistige, geheimnisvolle Judy Maxwell (Barbra Streisand) über den Weg läuft – eine Frau mit dem beispiellosen Talent, Chaos über jeden zu bringen, der sich in ihrer Nähe befindet. Das Durcheinander wird noch dadurch verstärkt, dass sich im selben Hotel vier Gäste mit identischen Reisetaschen befinden, die jeweils Folgendes enthalten: musikwissenschaftliche Gesteinsproben, geheime Regierungsdokumente, unbezahlbaren Schmuck und persönliche Gegenstände. Der Film zeichnet sich durch ein rasant hohes Tempo, hervorragend konstruierte Dialoge voller schlagfertiger Antworten und genial gestaltete komödiantische Sequenzen aus. Bogdanovich führt das Ensemble perfekt: Das Duo Streisand und O'Neal zeigt eine fantastische Chemie auf der Leinwand, die Eleganz mit reifem komödiantischem Gespür verbindet. Als wahre Entdeckung des Films erwies sich jedoch Madeline Kahn, die in ihrem Kinodebüt eine unvergessliche, hysterische Darstellung der Eunice schuf. Visuell sind die dynamische Kameraführung und die spektakuläre, über zehnminütige Verfolgungsjagd durch die Straßen von San Francisco besonders hervorzuheben, die als Meisterwerk traditioneller Stuntkunst in die Filmgeschichte einging. „Is’ was, Doc?“ erwies sich als großer kommerzieller und künstlerischer Erfolg und wurde zum dritterfolgreichsten Film des Jahres 1972 in Nordamerika (gleich hinter „Der Pate“ und „Die Höllenfahrt der Poseidon“). Die Kritiker schwärmten von der Leichtigkeit der Form, der Intelligenz des Drehbuchs und dem fehlerfreien Rhythmus. Der Film bleibt bis heute ein Paradebeispiel für die moderne Verwechslungskomödie und eines der beliebtesten Werke im Schaffen von Peter Bogdanovich.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Is' was, Doc“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Peter Bogdanovich

Peter Bogdanovich

Regie

Foto – Buck Henry

Buck Henry

Drehbuch

Foto – László Kovács

László Kovács

Kamera

Besetzung

Foto – Barbra Streisand

Barbra Streisand

als Judy Maxwell

Foto – Ryan O'Neal

Ryan O'Neal

als Howard Bannister

Foto – Madeline Kahn

Madeline Kahn

als Eunice Burns

Foto – Kenneth Mars

Kenneth Mars

als Hugh Simon

Foto – Austin Pendleton

Austin Pendleton

als Frederick Larrabee

Foto – Michael Murphy

Michael Murphy

als Mr. Smith

Foto – Philip Roth

Philip Roth

als Mr. Jones

Foto – Sorrell Booke

Sorrell Booke

als Harry

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionSaticoy Productions
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum9. März 1972
Laufzeit1h 34min
AltersfreigabeG
Budget4 Mio. USD
Einspielergebnis66 Mio. USD

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Is' was, Doc“

Writers Guild of America (WGA) · 1973

Bestes Originaldrehbuch – Komödie

gewonnen

Golden Globe · 1973

Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Barbra Streisand)

nominierung

Golden Globe · 1973

Beste Nachwuchsdarstellerin (Madeline Kahn)

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Is' was, Doc“ wusstest

  • 01Der Titel des Films („What's Up, Doc?“) spielt auf den berühmten Spruch von Bugs Bunny an. In einer der ersten Szenen sieht die von Barbra Streisand gespielte Figur einen Cartoon mit ihm im Fernsehen und knabbert dabei an einer Karotte.
  • 02Die Rolle der Eunice Burns war das Spielfilmdebüt der Schauspielerin Madeline Kahn.
  • 03Regisseur Peter Bogdanovich gab offen zu, dass die Hauptinspiration für die Erzählstruktur des Films Howard Hawks’ klassische Komödie „Leoparden küsst man nicht“ (1938) mit Cary Grant und Katharine Hepburn war.
  • 04Die berühmte Autoverfolgungsjagd durch die Straßen von San Francisco verschlang fast ein Viertel des gesamten Filmbudgets.
  • 05Die Verfolgungsjagd auf der berühmten, kurvenreichen Lombard Street in San Francisco erforderte eine Sondergenehmigung der Stadtverwaltung, und die Stuntleute führten alle Manöver ohne den Einsatz von Spezialeffekten aus.
  • 06Barbra Streisand singt den Song „As Time Goes By“ im Film persönlich und spielt gleichzeitig Klavier in der Hotelszene.

Budget

4 Mio. USD

Einspielergebnis

66 Mio. USD

User-Kritiken

Kritiken zu „Is' was, Doc“

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