Filmplakat Aliens der Meere (2005)
DokumentarfilmG

Aliens der Meere

Aliens of the Deep

"The search for life beyond begins below."

2005 1h 35min Vereinigte Staaten Regie James Cameron

Cine Score

6.1

Solide

82 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Aliens der Meere

1h 35min

Laufzeit

82

Zuschauerbewertungen

7

VOD-Plattformen

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Filmdaten zu „Aliens der Meere“

Produktionsjahr

2005

Bewertung

6.1/10

Anzahl Bewertungen

82

Genres

Dokumentarfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Aliens der Meere“

James Cameron begibt sich seit dem Dreh zu seinem Blockbuster "Titanic" immer wieder in die Tiefsee. Deren Faszination ließ ihn einfach nicht mehr los. In der Imax-Produktion hat er sich erneut auf den Meeresboden begeben. Seine Expedition wollte untersuchen, ob Leben auf anderen Planeten möglich sei. Dazu begab er sich Cameron mit seiner Filmcrew und einem Team von Wissenschaftlern zu Hydrothermalquellen im Atlantik und dem Pazifik.

Nach dem weltweiten Erfolg von „Titanic“ zog sich James Cameron für eine Weile von der Regie budgetstarker Spielfilme zurück, um sich seiner zweiten großen Leidenschaft zu widmen – der Erforschung der Ozeantiefen. Das Projekt „Aliens der Tiefe“ (Originaltitel: „Aliens of the Deep“) aus dem Jahr 2005 ist eine spektakuläre Dokumentation in IMAX 3D, die eine einzigartige Brücke zwischen Ozeanografie und Astrobiologie schlägt. Cameron lud junge NASA-Wissenschaftler sowie führende Meeresforscher zu einer gemeinsamen Expedition ein und brach in die Abgründe des Ozeans auf, um Antworten auf die Frage nach den Möglichkeiten von Leben unter extrem lebensfeindlichen Bedingungen im Weltall zu suchen. Das Hauptziel der Expeditionsreihe waren hydrothermale Quellen auf dem Ozeanboden entlang des Mittelatlantischen Rückens und des Ostpazifischen Rückens. In Tiefen von mehreren tausend Metern, wohin kein Sonnenlicht dringt, herrscht ein zermalmender Druck, und aus dem Inneren der Erde strömt kochendes, stark mineralisiertes Wasser – dennoch pulsiert dort ein überraschend reiches Leben. Die Zuschauer haben die Gelegenheit, einzigartige Ökosysteme zu beobachten, die auf Chemosynthesis basieren: blinde weiße Krabben, gigantische Röhrenwürmer mit blutroten Kronen oder Garnelenschwärme. Der Film verbindet diese Unterwasserbeobachtungen von Extremophilen geschickt mit digitalen Visualisierungen und stellt die Hypothese auf, dass ähnliche Lebensformen im eisbedeckten Ozean des Jupiter-Mondes Europa existieren könnten. Hinsichtlich der technischen Umsetzung ist die Dokumentation ein Glanzstück fortgeschrittener Tiefsee-Explorationstechnologie. Für die Unterwassermissionen wurden das russische Forschungsschiff „Akademik Mstislaw Keldysch“ und die bemannten Forschungstauchboote Mir 1 und Mir 2 eingesetzt. Ein Schlüsselelement der Produktion sind die dreidimensionalen Aufnahmen, die mit dem innovativen Kamerasystem Reality Camera System gemacht wurden, das von Cameron in Zusammenarbeit mit Vince Pace entwickelt wurde. Die außergewöhnlichen Aufnahmen der Tiefe werden von der symphonischen Musik von Joel McNeely begleitet, die die Atmosphäre des Geheimnisvollen und der wissenschaftlichen Faszination wunderbar aufbaut. „Aliens der Tiefe“ wurde von Wissenschafts- und Ozeanografie-Enthusiasten wegen seines pädagogischen Werts und seiner pionierhaften technischen Umsetzung enthusiastisch aufgenommen. Diese Dokumentation diente James Cameron als entscheidendes Testfeld zur Perfektionierung der digitalen 3D-Technologie, die er einige Jahre später für das bahnbrechende Werk „Avatar“ nutzte. Der Film erinnert daran, dass der Mensch die Erde nicht verlassen muss, um mit außergewöhnlichen und surrealen Lebensformen in Kontakt zu kommen – denn eine wahrhaft fremde Welt verbirgt sich in den tiefsten Winkeln unserer eigenen Ozeane.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Aliens der Meere“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – James Cameron

James Cameron

Regie

Foto – Ed W. Marsh

Ed W. Marsh

Drehbuch

Foto – Jeehun Hwang

Jeehun Hwang

Musik

Besetzung

Foto – Anatoly M. Sagalevitch

Anatoly M. Sagalevitch

als Self

Foto – Pamela Conrad

Pamela Conrad

als Self

Foto – James Cameron

James Cameron

als Self

Foto – Charles Pellegrino

Charles Pellegrino

als Self

Foto – Genya Chernaiev

Genya Chernaiev

als Self

Foto – Victor Nischeta

Victor Nischeta

als Self

Foto – Arthur 'Lonne' Lane

Arthur 'Lonne' Lane

als Self

Foto – Jim Childress

Jim Childress

als Self

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionWalt Disney Pictures
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum28. Januar 2005
Laufzeit1h 35min
AltersfreigabeG
Budget–
Einspielergebnis–

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Aliens der Meere“ wusstest

  • 01Der Film entstand in Zusammenarbeit zwischen James Cameron und NASA-Wissenschaftlern, die Geschöpfe an hydrothermalen Quellen als Modell für potenzielles außerirdisches Leben auf dem Jupiter-Mond Europa analysierten.
  • 02Die Unterwasseraufnahmen wurden an Bord des legendären russischen Forschungsschiffs „Akademik Mstislaw Keldysch“ unter Verwendung zweier bemannter Tauchboote realisiert: Mir 1 und Mir 2.
  • 03Für die Realisierung des Films in 3D-Technologie wurde das speziell entwickelte Kamerasystem Reality Camera System verwendet, das James Cameron zusammen mit dem Ingenieur Vince Pace entwickelte.
  • 04Ko-Regisseur des Films an der Seite von James Cameron war Steven Quale, der jahrelang als Regisseur des zweiten Teams bei Hits wie „Titanic“ oder „Avatar“ mit ihm zusammenarbeitete.

User-Kritiken

Kritiken zu „Aliens der Meere“

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