Filmplakat Die Präsenz (2014)
Horror16

Die Präsenz

"Can a place be evil?"

2014 1h 22min Deutschland Regie Daniele Grieco

Cine Score

4.6

Gemischt

59 Stimmen
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Filmplakat Die Präsenz

1h 22min

Laufzeit

59

Zuschauerbewertungen

13

VOD-Plattformen

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Filmdaten zu „Die Präsenz“

Produktionsjahr

2014

Bewertung

4.6/10

Anzahl Bewertungen

59

Genres

Horror

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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* Daten zur Verfügbarkeit: JustWatch über TMDB. Cinefy verlinkt nicht auf illegale Quellen.

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Filmbeschreibung zu „Die Präsenz“

Markus ist Anthropologie-Student, in seinem Studium widmet er sich volkstümlichem Aberglauben und dem Phänomen der Poltergeister. Dann bekommt er die Möglichkeit, aus grauer Theorie gruselige Praxis zu machen. Sein Freund Lukas erfährt von einer Burg, auf der es angeblich Geister gibt. Die zwei Kumpels fahren hin, Markus' Freundin Rebecca im Schlepptau, die erst auf der Fahrt erzählt bekommt, was ihr blüht. Auf der Wasserburg angekommen bereiten die Studenten ihr Nachtlager – endlich können sie damit anfangen, paranormale Aktivitäten aufzuzeichnen! Die Neuankömmlinge freuen sich auf spaßige Tage, stattdessen aber erwartet sie der pure Horror: In der Burg scheint tatsächlich etwas Dämonisches umzugehen. Bald merken Markus, Lukas und Rebecca, wie ernst die Situation ist…

„Die Präsenz“ (auf dem polnischen Markt unter dem Titel „Obecność“ bekannt) aus dem Jahr 2014 ist ein deutscher Independent-Horrorfilm im Found-Footage-Stil. Regisseur und Drehbuchautor Daniele Grieco setzte dabei auf intimen Grusel und das klassische Motiv eines Spukortes und reihte sich damit in die Strömung ein, die durch Produktionen wie „The Blair Witch Project“ oder die „Paranormal Activity“-Reihe popularisiert wurde. Der Film entstand für Liebhaber des Horrorkinos, die den Aufbau von Spannung durch eine dichte Atmosphäre, verlassene Räume sowie ein allmählich ansteigendes Gefühl von Klaustrophobie und Hilflosigkeit zu schätzen wissen. Die Handlung konzentriert sich auf drei Hauptfiguren: Markus, seine Partnerin Rebecca und ihren gemeinsamen Freund Lukas. Markus hegt eine tiefe Leidenschaft für paranormale Phänomene und beschließt, eine verlassene Burg zu untersuchen, in der sich laut lokalen Überlieferungen eine dämonische Kraft verbirgt. Ausgestattet mit Videoequipment machen sich die jungen Leute auf den Weg und betrachten den Ausflug zunächst als aufregendes Abenteuer und Gelegenheit, interessantes Material aufzunehmen. Nach der Ankunft in den Ruinen und dem Aufstellen der Kameras stellt sich jedoch sehr schnell heraus, dass die düsteren Geschichten nicht nur eine Legende waren. Im Laufe der Nacht beginnen in den Gängen beunruhigende und schwer erklärbare Dinge zu geschehen, und die Protagonisten erkennen mit Erstaunen und Entsetzen, dass sie sich in einer tödlichen Falle befinden. Daniele Grieco baut ein Gefühl der Bedrohung vor allem mithilfe von Ton und Raum auf. Anstatt sich auf drastische Effekte oder ständige einfache Schreckmomente zu konzentrieren, nutzt der Regisseur Umgebungsgeräusche – das Knarren alter Konstruktionen, beunruhigendes Flüstern sowie plötzliche Lichtschwankungen. Die Aufnahmen in der rauhen Ästhetik von Amateuraufnahmen verstärken den Eindruck, authentisches, von den Protagonisten aufgezeichnetes Material zu erleben. In den Hauptrollen sind Matthias Dietrich, Henning Nöhren und Liv Lisa Fries zu sehen. Die Schauspieler vermitteln überzeugend die wachsende Panik und das zunehmende Misstrauen innerhalb der Gruppe, was zu einem der wichtigsten Vorzüge der gesamten Produktion wird. Obwohl „Die Präsenz“ in vielen Ländern nicht in den breiten Kinovertrieb gelangte und ein Nischenwerk blieb, zog er die Aufmerksamkeit von Genre-Filmliebhabern als gelungenes Beispiel für deutschen Independent-Horror auf sich. Low-Budget-Horrorproduktionen erscheinen im deutschen Kino selten mit einem so rauhen und konsequenten Ansatz zur Found-Footage-Form. Griecos Film ist ein interessantes Beispiel für den Einsatz begrenzter finanzieller Mittel, einer ausgereiften Tonkulisse und einer durchdachten Location, um einen Film zu schaffen, der beim Publikum echte Unruhe hervorrufen kann.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Die Präsenz“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Daniele Grieco

Daniele Grieco

Regie · Drehbuch

Besetzung

Foto – Liv Lisa Fries

Liv Lisa Fries

als Rebecca Winter

Foto – Matthias Dietrich

Matthias Dietrich

als Markus Brehner

Foto – Henning Nöhren

Henning Nöhren

als Lukas Schnell

Foto – Andreas Stenschke

Andreas Stenschke

als Voice

Foto – Susanne Reuter

Susanne Reuter

als Voice

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionKinoweltTV
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsdatum31. Oktober 2014
Laufzeit1h 22min
Altersfreigabe16
Budget40 Tsd. USD
Einspielergebnis–

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Die Präsenz“ wusstest

  • 01Die Rolle der Rebecca übernahm die deutsche Schauspielerin Liv Lisa Fries, die in späteren Jahren durch die Hauptrolle der Charlotte Ritter in der Serie „Babylon Berlin“ breite internationale Anerkennung erlangte.
  • 02Der Film wurde an authentischen Orten alter Burgruinen in Deutschland gedreht, was die rauhe und realistische Atmosphäre der Found-Footage-Produktion verstärken sollte.

Budget

40 Tsd. USD

Einspielergebnis

–

User-Kritiken

Kritiken zu „Die Präsenz“

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