Filmplakat Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter (2025)
KomödieDrama8

Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter

On ira

"A journey, a meeting, a second chance."

2025 1h 37min Frankreich Regie Enya Baroux

Cine Score

7.1

Sehr gut

118 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter

1h 37min

Laufzeit

118

Zuschauerbewertungen

8

VOD-Plattformen

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Filmdaten zu „Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter“

Produktionsjahr

2025

Bewertung

7.1/10

Anzahl Bewertungen

118

Genres

Komödie, Drama

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter“

Marie, eine 80-jährige Frau, die mit Krebs im Endstadium kämpft, hat beschlossen, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu beenden. Sie begibt sich auf eine Reise, begleitet von ihrer etwas zerrütteten Familie und Rudy, einem gutherzigen Pfleger, den sie gerade erst kennengelernt hat. Unfähig, ihre wahren Absichten zu offenbaren, erfindet Marie eine Geschichte über eine Erbschaft in der Schweiz, um ihren unzuverlässigen und zerstreuten Sohn Bruno, ihre Enkelin Anna und Rudy zu einem Roadtrip in ihrem alten Wohnmobil zu überreden. Aber wird Marie den Mut finden, den wahren Zweck ihrer Reise zu enthüllen, wenn sie sich der Schweiz nähern, und wie wird ihre Familie auf die verheerende Wahrheit reagieren?

Das französische Kino ist seit Jahren für seine Fähigkeit bekannt, schwierige, bittersüße gesellschaftliche Themen mit einer leichten komödiantischen Form zu verbinden. Der Film „On ira“ unter der Regie von Enya Baroux reiht sich in diese Tradition ein und bietet den Zuschauern eine berührende und zugleich herzerwärmende Tragikomödie im Format eines Roadmovies. Die Regisseurin widmet sich dem sensiblen und weiterhin hochemotionalen Thema der individuellen Autonomie, des Rechts auf ein würdevolles Sterben sowie der familiären Beziehungen, die im Angesicht endgültiger Lebensentscheidungen nicht selten auf die Probe gestellt werden. Der Film wirft Fragen nach den Grenzen der Ehrlichkeit gegenüber den Nächsten auf und danach, wie viel wir bereit sind zu tun, um unsere Geliebten vor der schmerzhaften Wahrheit zu bewahren. Die Hauptfigur der Geschichte ist die 80-jährige Marie, die von der geschätzten Schauspielerin Hélène Vincent mit großem Einfühlungsvermögen verkörpert wird. Die Frau hat den Kampf gegen eine zehrende Krankheit satt und trifft die bewusste Entscheidung, in die Schweiz zu reisen, um dort ihr Leben auf legale Weise zu beenden. Ein Problem entsteht in dem Moment, als sie ihre Nächsten über ihren Plan informieren muss: ihren unverantwortlichen Sohn Bruno und ihre Enkelin Anna, die sich gerade in einer spannungsgeladenen Teenie-Krise befindet. Anstatt den Mut zu einem schwierigen Gespräch aufzubringen, gerät Marie in Panik und erfindet einen Vorwand – eine Lüge über ein geheimnisvolles Erbe, das in einer Schweizer Bank auf Abholung wartet. In das ganze Unterfangen wird Rudy hineingezogen, ein neu kennengelerter Pfleger, der sich ans Steuer des in die Jahre gekommenen Familienwohnmobils setzt. So beginnt eine Reise voller Überraschungen, bei der das verborgene Ziel schwer auf jedem gemeinsam verbrachten Kilometer lastet. Die Stärke der Produktion liegt vor allem in der hervorragend besetzten Besetzung und dem prägnanten Erzählstil. Hélène Vincent erschafft eine äußerst authentische Figur – voller Entschlossenheit, aber zugleich von Angst und Sehnsucht erfüllt. Ihre Beziehung auf der Leinwand zu David Ayala und der jungen Juliette Gasquet zeichnet ein überzeugendes Porträt einer Mehrgenerationenfamilie mit zahlreichen Unausgesprochenheiten und ungelösten Konflikten aus der Vergangenheit. Pierre Lottin bringt als Pfleger Rudy frischen Wind in den Film und baut die Spannung mit seinem charakteristischen, unaufdringlichen Humor ab. Die Regisseurin Enya Baroux balanciert mit Feingefühl zwischen der Situationskomik des vorgetäuschten Reiseauftrags und der zunehmenden Dramatik des unausweichlichen Herannahens an das Reiseziel. Die visuelle Ebene des Films basiert auf Aufnahmen, die die Veränderung der Landschaften während der Wohnmobilreise zeigen, was perfekt mit der inneren Wandlung der Protagonisten harmoniert. Die Kameraarbeit unterstreicht subtil den intimen Charakter der Geschichte und konzentriert sich auf Gesten, Blicke und Mikroexpressionen der Schauspieler. „On ira“ ist eine ergreifende Reflexion über das Alter, die Würde und den Mut, der nötig ist, um sich dem eigenen Schicksal zu stellen. Der Film regt nicht nur zum Nachdenken über schwierige ethische Entscheidungen an, sondern erinnert vor allem an den Wert der gemeinsamen Zeit und die Kraft familiärer Bindungen.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Enya Baroux

Enya Baroux

Regie

Foto – Philippe Barrière

Philippe Barrière

Drehbuch

Foto – Hugo Paturel

Hugo Paturel

Kamera

Foto – Dom La Nena

Dom La Nena

Musik

Besetzung

Foto – Hélène Vincent

Hélène Vincent

als Marie

Foto – Pierre Lottin

Pierre Lottin

als Rudy

Foto – David Ayala

David Ayala

als Bruno

Foto – Juliette Gasquet

Juliette Gasquet

als Anna

Foto – Enya Baroux

Enya Baroux

als L'influenceuse

Foto – Gabin Visona

Gabin Visona

als Diego

Foto – Henock Cortes

Henock Cortes

als Yago

Foto – Brigitte Aubry

Brigitte Aubry

als Simone

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionBonne Pioche
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsdatum12. März 2025
Laufzeit1h 37min
Altersfreigabe8
Budget–
Einspielergebnis–

User-Kritiken

Kritiken zu „Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter“

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