Filmplakat Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund (2019)
Dokumentarfilm12A

Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund

Last Breath

"One man's impossible fight for survival."

2019 1h 26min Belgien Regie Alex Parkinson

Cine Score

7.5

Sehr gut

120 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund

1h 26min

Laufzeit

120

Zuschauerbewertungen

1

Nominierungen

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Filmdaten zu „Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund“

Produktionsjahr

2019

Bewertung

7.5/10

Anzahl Bewertungen

120

Genres

Dokumentarfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund“

Der Taucher Chris Lemons ist auf dem Grund der Nordsee gestrandet; es verbleibt ihm genügend Sauerstoff für etwa fünf Minuten; Rettung ist frühestens in dreißig Minuten zu erwarten. In einem Wettlauf gegen die Zeit kämpft er um jeden Atemzug. Archivmaterial bietet bisher ungezeigte Aufnahmen vom außergewöhnlichen Überlebenskampf Lemons; am Boden des Meeres entschied für ihn jeder einzelne Atemzug um Leben und Tod.

„Last Breath“ (2019) unter der Regie von Alex Parkinson und Richard da Costa ist ein ergreifender britischer Dokumentarfilm, der die Zuschauer in die dunklen und gefährlichen Tiefen der Nordsee entführt. Der Film erzählt die wahre Geschichte einer hochspezialisierten Gruppe von Tiefseetauchern, den sogenannten Sättigungstauchern, die an der Wartung der Unterwasser-Ölinfrastruktur arbeiten. Im Mittelpunkt stehen die dramatischen Ereignisse vom September 2012, als sich eine Routineaufgabe in rund hundert Metern Tiefe unter der Wasseroberfläche in einen extremen Überlebenskampf verwandelte. Die Hauptfigur der Geschichte ist der erfahrene Taucher Chris Lemons. Während Reparaturarbeiten am Meeresboden kommt es zu einem plötzlichen Ausfall des Positionierungssystems des Versorgungsschiffs. Infolge des unkontrollierten Driftens des Schiffes wird der Versorgungsschlauch, der Lemons mit dem Schiff verbindet – und ihn mit Atemgasgemisch, Wärme sowie Kommunikation versorgt –, bis an die Grenze belastet und reißt schließlich. Der Mann bleibt völlig allein in kompletter Dunkelheit auf dem Meeresboden zurück, mit einer Reserveflasche, die Gas für nur etwa fünf Minuten enthält, während die Crew an der Oberfläche ein Rennen gegen die Zeit beginnt, um einen Rettungsversuch zu unternehmen. Die regiehandwerkliche Präzision von Alex Parkinson sorgt dafür, dass die Dokumentation eine Spannung auf dem Niveau der besten Survival-Thriller hält. Die Macher kombinierten meisterhaft authentische Archivaufnahmen – darunter Aufnahmen von Helmkameras der Taucher, Videomaterial von ROV-Unterwasserdrohnen sowie Funkaufzeichnungen – mit fotorealistischen Reinszenierungen. Der klaustrophobische Schnitt und der raue Soundtrack verstärken wirkungsvoll das Gefühl der Isolation und der Hilflosigkeit des Menschen gegenüber den unerbittlichen Elementen. „Last Breath“ ist nicht nur ein erschütterndes Protokoll eines Unfalls, sondern auch ein faszinierender Einblick in die verschlossene und risikoreiche Welt des Sättigungstauchens. Der Film zeigt die außergewöhnliche psychische Belastbarkeit des menschlichen Körpers, die Kraft der Brüderlichkeit und die Aufopferung der Crewmitglieder, die alles taten, um ihren Kollegen zu retten. Die Produktion gewann weltweit die Anerkennung von Kritikern und Publikum für ihre Authentizität, ihre emotionale Schwere und ihren meisterhaften Spannungsaufbau.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Alex Parkinson

Alex Parkinson

Regie · Drehbuch · Kamera

Besetzung

Foto – Duncan Allcock

Duncan Allcock

als Himself - Bellman

Foto – Kjetil Ove Alvestad

Kjetil Ove Alvestad

als Himself - Chief Engineer

Foto – Stuart Anderson

Stuart Anderson

als Himself

Foto – Glenn Brunskill

Glenn Brunskill

als Himself - Life Support Supervisor

Foto – Michal Cichorski

Michal Cichorski

als Himself - Dynamic Positioning Officer

Foto – Filippo De Filippi

Filippo De Filippi

als Himself - DPO

Foto – Craig Frederick

Craig Frederick

als Himself - Dive Supervisor

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionFloating Harbour
ProduktionslandBelgien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum5. April 2019
Laufzeit1h 26min
Altersfreigabe12A
Budget–
Einspielergebnis–

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund“

BAFTA Awards, Scotland · 2019

Bester Spielfilm / Dokumentarfilm (Feature Film)

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund“ wusstest

  • 01Der Film zeigt authentische Ereignisse vom September 2012, die sich auf dem Ölfeld Huntington in der Nordsee zugetragen haben.
  • 02Chris Lemons verbrachte mehr als 30 Minuten ohne ständige Atemgaszufuhr auf dem Meeresboden, obwohl seine Reserveflasche ein Gemisch enthielt, das nur für etwa 5 Minuten reichte.
  • 03In der Produktion wurden Originalaufnahmen von den Helmkameras der Taucher sowie aufgezeichnete Audio-Gespräche aus dem Moment des Unfalls und der Rettungsaktion verwendet.
  • 04Die Ursache der Tragödie war ein Ausfall des computergestützten dynamischen Positionierungssystems (DP) auf dem Versorgungsschiff Bibby Topaz, was zum Driften des Schiffes und zum Abreißen des Versorgungsschlauchs führte.
  • 05Laut Experten war die niedrige Wassertemperatur der entscheidende Faktor, der das Überleben des Tauchers ermöglichte, da sie eine tiefe Unterkühlung auslöste, die den Stoffwechsel verlangsamte und das Gehirn vor Sauerstoffmangel schützte.

User-Kritiken

Kritiken zu „Der letzte Atemzug – Gefangen am Meeresgrund“

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