Filmplakat Verrückt nach Dir (2010)
KomödieDramaLiebesfilm18

Verrückt nach Dir

Going the Distance

"Liebe geht weite Wege"

2010 1h 42min Vereinigte Staaten Regie Nanette Burstein

Cine Score

6.1

Solide

785 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Verrückt nach Dir

1h 42min

Laufzeit

785

Zuschauerbewertungen

42 Mio. USD

Boxoffice

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Filmdaten zu „Verrückt nach Dir“

Produktionsjahr

2010

Bewertung

6.1/10

Anzahl Bewertungen

785

Genres

Komödie, Drama, Liebesfilm

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Verrückt nach Dir“

Eigentlich sollte es nur ein harmloser Sommerflirt werden: Die beiden Singles Erin und Garrett genießen ihre begrenzte gemeinsame Zeit in vollen Zügen, schließlich müssen sie schon bald wieder ihren Jobs nachgehen. Erin in San Francisco und Garrett in New York. Doch aus den charmanten Rendevous, den vielen Gemeinsamkeiten und der bloßen Zuneigung zueinander wird schon bald mehr. Bis die beiden feststellen, dass ihre Liebe auch über die Ferne hinweg und trotz des gut gemeinten Abratens ihres Umfelds bestehen will.

Die Romantikkomödie „Verrückt nach dir“ (Originaltitel: Going the Distance) aus dem Jahr 2010 unter der Regie von Nanette Burstein ist ein erfrischender Blick auf das klassische Genre der Liebesfilme. Burstein, die zuvor für ihre geschätzten und preisgekrönten Dokumentarfilme bekannt war (darunter das für einen Oscar nominierte Werk „On the Ropes“), gab mit dieser Produktion ihr Spielfilmdebüt. Die Macher beschlossen, sich von den übersüßten und unrealistischen Mustern traditioneller Romantikkomödien zu entfernen und setzten stattdessen auf eine prägnantere, authentischere und von modernem Humor geprägte Sprache. Die Erzählsprache basiert auf der präzisen Beobachtung menschlicher Schwächen und den Realitäten von Beziehungen im Zeitalter der digitalen Kommunikation. Die Hauptfiguren Erin (Drew Barrymore) und Garrett (Justin Long) lernen sich zufällig in einer Bar in New York kennen. Erin macht ein Sommerpraktikum bei einer Zeitung in New York, während Garrett die Wunden einer gescheiterten Beziehung heilt und in der Musikbranche arbeitet. Was eigentlich nur eine unverbindliche, sechswöchige Sommerromanze sein sollte, entwickelt sich unerwartet zu einer tiefen Zuneigung. Als für Erin die Zeit kommt, nach San Francisco zurückzukehren, um ihr Journalismusstudium zu beenden, steht das Paar vor einer schweren Probe. Sie beschließen zu versuchen, eine Fernbeziehung aufrechtzuerhalten, und teilen ihr Leben zwischen zwei Tausende Kilometer voneinander entfernten Küsten Amerikas auf. Schnell stellt sich heraus, dass das Aufrechterhalten der Liebe über Telefon, Textnachrichten und Videoanrufe eine Reihe komischer, aber auch frustrierender Situationen hervorbringt. Sie kämpfen mit dem Mangel an körperlicher Nähe, Missverständnissen und der Skepsis ihres Umfelds. Die Regisseurin nutzte geschickt ihre Erfahrung aus dem Dokumentarfilmbereich und verlieh dem Film einen umgangssprachlichen und natürlichen Rhythmus. Die Produktion zeichnet sich durch kompromisslosen, oft derben Humor und locker geführte Dialoge aus, was ihr in den USA eine hohe Altersfreigabe (R-Rating) einbrachte. Ein großer Pluspunkt des Films ist die hervorragend besetzte Nebenrollenriege. Christina Applegate in der Rolle von Erins überfürsorglicher und schlagfertiger Schwester sowie Jason Sudeikis und Charlie Day als Garretts zynische Freunde sorgen für viele prägnante komödiantische Momente. Eine wichtige Rolle spielt auch der Soundtrack – die Musikuntermalung enthält Songs aus den Genres Indie-Rock und Alternative, und die Band The Boxer Rebellion tritt in einer Konzertszene sogar persönlich auf der Leinwand auf. Die Kameraarbeit von Eric Steelberg baut präzise den Kontrast zwischen dem stimmungsvollen New York und dem sonnigen San Francisco auf. Ein Schlüsselelement für den Erfolg des Films ist die Chemie zwischen den Hauptdarstellern auf der Leinwand. Drew Barrymore und Justin Long schufen ein Paar aus Fleisch und Blut, dessen Herausforderungen für jeden authentisch wirken, der jemals versucht hat, eine Fernbeziehung zu führen. Obwohl „Verrückt nach dir“ an den Kinokassen keine Zuschauerrekorde brach, gewann der Film die Gunst des Publikums für seinen Mut zum Bruch mit Konventionen und die ehrlich dargestellten Mühen des modernen Datings.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Verrückt nach Dir“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Nanette Burstein

Nanette Burstein

Regie

Foto – Geoff LaTulippe

Geoff LaTulippe

Drehbuch

Foto – Eric Steelberg

Eric Steelberg

Kamera

Foto – Mychael Danna

Mychael Danna

Musik

Besetzung

Foto – Drew Barrymore

Drew Barrymore

als Erin Rankin Langford

Foto – Justin Long

Justin Long

als Garrett Scully

Foto – Charlie Day

Charlie Day

als Dan Grant

Foto – Jason Sudeikis

Jason Sudeikis

als Box Saunders

Foto – Christina Applegate

Christina Applegate

als Corrine Berlin

Foto – Ron Livingston

Ron Livingston

als Will Broderick

Foto – Natalie Morales

Natalie Morales

als Brandy

Foto – Kelli Garner

Kelli Garner

als Brianna Jutsum

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionNew Line Cinema
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum27. August 2010
Laufzeit1h 42min
Altersfreigabe18
Budget32 Mio. USD
Einspielergebnis42 Mio. USD

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Verrückt nach Dir“ wusstest

  • 01Drew Barrymore und Justin Long waren während der Dreharbeiten auch im echten Leben ein Paar, was ihnen half, eine natürliche Chemie auf der Leinwand aufzubauen.
  • 02Dies war das Spielfilmdebüt von Nanette Burstein als Regisseurin – zuvor drehte sie hauptsächlich anerkannte Dokumentarfilme.
  • 03Die britische Indie-Rock-Band The Boxer Rebellion hat im Film einen Gastauftritt und spielt in einer der Szenen ein Live-Konzert.
  • 04Der Film erhielt in den Vereinigten Staaten aufgrund von vulgärer Sprache und zahlreichen freizügigen sexuellen Anspielungen die Altersfreigabe R (Restricted).

Budget

32 Mio. USD

Einspielergebnis

42 Mio. USD

User-Kritiken

Kritiken zu „Verrückt nach Dir“

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