Filmplakat Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story (2014)
DokumentarfilmKrimiNR

Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story

The Internet's Own Boy: The Story of Aaron Swartz

2014 1h 45min Vereinigte Staaten Regie Brian Knappenberger

Cine Score

7.9

Sehr gut

467 Stimmen
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Filmplakat Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story

1h 45min

Laufzeit

467

Zuschauerbewertungen

1

Auszeichnungen

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Filmdaten zu „Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story“

Produktionsjahr

2014

Bewertung

7.9/10

Anzahl Bewertungen

467

Genres

Dokumentarfilm, Krimi

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

Streaming · VOD · Deutschland

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Filmbeschreibung zu „Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story“

Der Film erzählt die Geschichte des Internet-Aktivisten und Entwicklers Aaron Swartz, einem Wunderkind der Programmierkunst. Von seiner Mitarbeit bei der Entwicklung des Web-Feed-Formates RSS bis zu seiner Beteiligung bei der Gründung von Reddit hat Aaron Swartz seine Fingerabdrücke überall im Internet hinterlassen. Sein Eintreten für soziale Gerechtigkeit und freien Zugang zu Informationen im Netz verstrickte ihn in einen juristischen Albtraum, der mit seinem Suizid endete. (ZDF)

„The Internet's Own Boy: The Story of Aaron Swartz“ unter der Regie von Brian Knappenberger ist ein erschütternder und zutiefst bewegender Dokumentarfilm über das Leben und den tragischen Tod von Aaron Swartz. Swartz war ein genialer Programmierer, Visionär und kompromissloser gesellschaftlicher Aktivist, der von klein auf grundlegende technologische Lösungen des modernen Internets mitgestaltete, wie etwa das RSS-Format oder die Organisation Creative Commons. Der Dokumentarfilm beleuchtet seinen außergewöhnlichen Weg vom Wunderkind der Informatik zu einer der wichtigsten Stimmen im Kampf für den freien Zugang zu Informationen und den freien Wissensfluss im Netz. Der Film rekonstruiert detailliert die Ereignisse, die zu Swartz' Konflikt mit der US-Justiz führten. Nachdem er über das Netzwerk der MIT-Universität Millionen wissenschaftlicher Artikel aus der digitalen Bibliothek JSTOR heruntergeladen hatte, leitete die Bundesstaatsanwaltschaft ein Verfahren gegen ihn ein, bei dem ihm eine jahrelange Haftstrafe und immense Geldstrafen drohten. Knappenberger beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Berichterstattung über das Gerichtsdrama. Er zeigt das vollständige Porträt eines jungen Mannes, der von der Idee der Offenheit fasziniert war und auf kommerziellen Erfolg im Silicon Valley verzichtete, um sich dem Kampf gegen die Monopolisierung von Wissen und das archaische Urheberrecht zu widmen. Knappenbergers Regiestil basiert auf einer klassischen, aber äußerst gekonnten Kombination aus Archivmaterial, privaten Videoaufnahmen aus Aarons Kindheit sowie ergreifenden Interviews mit seinen Angehörigen, Freunden und Mitarbeitern. Vor der Kamera kommen herausragende Persönlichkeiten aus der Welt der Technologie und des Rechts zu Wort, darunter der Erfinder des World Wide Web, Tim Berners-Lee, und Professor Lawrence Lessig. Das Ganze wird durch einen präzisen Schnitt und eine dezente Musikuntermalung ergänzt, die die wachsende Spannung und das emotionale Gewicht der erzählten Geschichte unterstreicht. Die Kameraarbeit fängt sowohl die intime Atmosphäre häuslicher Erinnerungen als auch die kühle, bürokratische Welt der Regierungsinstitutionen akkurat ein. Der Dokumentarfilm erlangte weltweite Anerkennung bei Kritikern und Zuschauern und wurde zu einer wichtigen Stimme in der Debatte über Meinungsfreiheit, Urheberrecht und Machtmissbrauch durch Strafverfolgungsbehörden. „The Internet's Own Boy“ ist nicht nur ein Denkmal für den zu früh verstorbenen Aktivisten, sondern vor allem eine universelle und weiterhin aktuelle Warnung davor, wie staatliche Institutionen Einzelpersonen behandeln können, die für höhere Ziele kämpfen. Der Film regt zum Nachdenken über die Zukunft der digitalen Welt und den Preis an, den manche für die Verteidigung ihrer Ideale zahlen müssen.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Brian Knappenberger

Brian Knappenberger

Regie · Drehbuch · Kamera

Foto – John Dragonetti

John Dragonetti

Musik

Besetzung

Foto – Aaron Swartz

Aaron Swartz

als Self

Foto – Tim Berners-Lee

Tim Berners-Lee

als Self

Foto – Cory Doctorow

Cory Doctorow

als Self

Foto – Peter Eckersley

Peter Eckersley

als Self

Foto – Lawrence Lessig

Lawrence Lessig

als Self

Foto – Brewster Kahle

Brewster Kahle

als Self

Foto – Cindy Cohn

Cindy Cohn

als Self

Foto – Zoe Lofgren

Zoe Lofgren

als Self

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionFilmBuff
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum27. Juni 2014
Laufzeit1h 45min
AltersfreigabeNR
Budget–
Einspielergebnis49 Tsd. USD

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story“

WGA Award (Writers Guild of America) · 2015

Bestes Dokumentarfilm-Drehbuch

gewonnen

Sundance Film Festival · 2014

Großer Preis der Jury – Dokumentarfilm

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story“ wusstest

  • 01Der Film wurde unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC BY-NC-SA 4.0) veröffentlicht, was die kostenlose Wiederverwendung und Weitergabe zu nicht-kommerziellen Zwecken ermöglicht.
  • 02Die Produktion wurde teilweise durch eine erfolgreiche Kampagne auf der Plattform Kickstarter finanziert, bei der über 90.000 US-Dollar von privaten Spendern gesammelt wurden.
  • 03Die Premiere des Dokumentarfilms fand im Januar 2014 auf dem renommierten Sundance Film Festival statt.
  • 04Zu den im Film interviewten Personen gehören unter anderem der Erfinder des World Wide Web Sir Tim Berners-Lee und der Mitbegründer von Creative Commons Lawrence Lessig.
  • 05Der Film schaffte es auf die Shortlist von 15 Dokumentarfilmen, die sich für eine Oscar-Nominierung für das Jahr 2014 bewarben.

Budget

–

Einspielergebnis

49 Tsd. USD

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