Filmplakat Die Liebenden (2011)
DramaLiebesfilmMusik12

Die Liebenden

Les bien-aimés

"von der Last, glücklich zu sein"

2011 2h 19min Frankreich Regie Christophe Honoré

Cine Score

6.1

Solide

86 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Die Liebenden

2h 19min

Laufzeit

86

Zuschauerbewertungen

1

Nominierungen

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Filmdaten zu „Die Liebenden“

Produktionsjahr

2011

Bewertung

6.1/10

Anzahl Bewertungen

86

Genres

Drama, Liebesfilm, Musik

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Die Liebenden“

Eine junge Gelegenheitsprostituierte verliebt sich in einen tschechischen Arzt, heiratet ihn und zieht mit ihm nach Prag. Als die Russen einmarschieren, kehrt sie mit ihrem Baby nach Paris zurück und startet eine neue Ehe - was sie nicht hindert, mit dem Ex bei seinen Stippvisiten an der Seine weiterhin das Laken zu teilen. 30 Jahre später verliert sich die gemeinsame Tochter in eine hoffnungslose Verbindung zu einem HIV-positiven Homosexuellen, die in Verzweiflung und Tragik endet.

„Die Geliebten“ (Originaltitel: „Les Bien-aimés“) aus dem Jahr 2011 unter der Regie von Christophe Honoré ist ein generationenübergreifendes Musikdrama, das die 64. Internationalen Filmfestspiele von Cannes abschloss. Honoré, der weithin als einer der wichtigsten Fortsetzer der Tradition der französischen Nouvelle Vague gilt, schuf ein Werk, das aus dem Schaffen von Jacques Demy schöpft und die Schwere historischer Umbrüche mit der Leichtigkeit des Chansons verbindet. Der Film ist eine nostalgische Erzählung über Liebe, Schicksal und die Freiheit der Gefühle, die sich über fast fünfzig Jahre hinweg zwischen zwei Generationen von Frauen erstreckt. Die Handlung beginnt 1964 in Paris. Die junge Madeleine gibt einem Impuls nach und stiehlt in einem eleganten Schuhgeschäft ein Paar schöne High Heels. Ein Missverständnis, durch das sie für eine Prostituierte gehalten wird, führt sie zur Sexarbeit und in der Folge – zum Kennenlernen des gutaussehenden tschechischen Arztes Jaromil. Das Paar verliebt sich ineinander und zieht nach Prag. Nach dem Ausbruch des Prager Frühlings und der Geburt der Tochter Véra bricht die Beziehung jedoch auseinander, und Madeleine kehrt nach Frankreich zurück. Jahre später beobachtet die nun gereifte Protagonistin das Leben ihrer erwachsenen Tochter, deren kompliziertes Gefühlsleben zwischen Paris und dem heutigen London zu einer Spiegelung und zugleich zu einem Kontrast zu den Entscheidungen der Mutter wird. Der Regisseur schloss sich einmal mehr mit dem Komponisten Alex Beaupain zusammen und schuf einen Soundtrack voller subtiler, melancholischer Lieder, die die Figuren in emotionalen Schlüsselmomenten singen. Im Gegensatz zu klassischen Hollywood-Musicals bilden die Gesangspartien hier eine natürliche Verlängerung der Dialoge und inneren Monologe der Figuren. Die Kameraarbeit von Rémy Chevrin fängt den Geist der einzelnen Jahrzehnte kunstvoll ein – vom pastellfarbenen, schwingenden Paris der 1960er-Jahre über die oppressive Atmosphäre Prags unter sowjetischer Besatzung bis hin zu den kühlen, atomisierten Stimmungen der Jahrtausendwende. Ein außergewöhnliches Plus des Films ist seine Besetzung. Catherine Deneuve und Chiara Mastroianni, die im echten Leben Mutter und Tochter sind, bringen eine authentische Nähe und eine besondere Chemie auf die Leinwand. Ein wahrer Leckerbissen ist auch der Auftritt des berühmten Regisseurs Miloš Forman, der den gealterten Jaromil verkörpert. „Die Geliebten“ ist eine ergreifende Meditation über die Evolution der Moral, die sexuelle Revolution und die Ängste der Gegenwart, die zeigt, wie die sich verändernde Welt unsere Fähigkeit beeinflusst, ohne Verpflichtungen zu lieben.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Die Liebenden“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Christophe Honoré

Christophe Honoré

Regie · Drehbuch

Foto – Rémy Chevrin

Rémy Chevrin

Kamera

Foto – Alex Beaupain

Alex Beaupain

Musik

Besetzung

Foto – Chiara Mastroianni

Chiara Mastroianni

als Véra Passer

Foto – Catherine Deneuve

Catherine Deneuve

als Madeleine

Foto – Ludivine Sagnier

Ludivine Sagnier

als Madeleine jeune

Foto – Louis Garrel

Louis Garrel

als Clément

Foto – Miloš Forman

Miloš Forman

als Jaromil

Foto – Paul Schneider

Paul Schneider

als Henderson

Foto – Radivoje Bukvić

Radivoje Bukvić

als Jaromil Jeune

Foto – Michel Delpech

Michel Delpech

als François Gouriot

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionWhy Not Productions
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsdatum17. August 2011
Laufzeit2h 19min
Altersfreigabe12
Budget10 Mio. USD
Einspielergebnis2 Mio. USD

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Die Liebenden“

César · 2012

Beste Filmmusik (Alex Beaupain)

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Die Liebenden“ wusstest

  • 01In den Rollen von Mutter und Tochter (der gealterten Madeleine und Véra) spielten Catherine Deneuve und ihre leibliche Tochter Chiara Mastroianni.
  • 02Der tschechische Regisseur Miloš Forman kehrte als Schauspieler vor die Kamera zurück und schlüpfte in die Rolle des gealterten Jaromil – es war eine seiner letzten Rollen auf der Leinwand.
  • 03Den Soundtrack und die von den Schauspielern gesungenen Lieder komponierte Alex Beaupain, ein fester Weggefährte von Christophe Honoré.
  • 04Der Film wurde als offizieller Abschlussfilm der 64. Internationalen Filmfestspiele von Cannes im Jahr 2011 präsentiert.
  • 05Die Figur der Madeleine wird in verschiedenen Lebensphasen von zwei Schauspielerinnen gespielt: Ludivine Sagnier (1960er-Jahre) und Catherine Deneuve (spätere Jahre).

Budget

10 Mio. USD

Einspielergebnis

2 Mio. USD

User-Kritiken

Kritiken zu „Die Liebenden“

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