Filmplakat Adieu Berthe - Omas Vermächtnis (2012)
Komödie12

Adieu Berthe - Omas Vermächtnis

Adieu Berthe ou l'enterrement de mémé

2012 1h 40min Frankreich Regie Bruno Podalydès

Cine Score

5.6

Gemischt

80 Stimmen
auf einer Skala 1–10

10
0.1%
9
0.9%
8
5.2%
7
17.1%
6
30%
5
28.2%
4
14.2%
3
3.8%
2
0.5%
1
0%
Filmplakat Adieu Berthe - Omas Vermächtnis

1h 40min

Laufzeit

80

Zuschauerbewertungen

1

Nominierungen

Film-SwipeWische Karten und baue blitzschnell deine Sammlung.Film-RouletteKeine Idee? Lass in Sekunden einen Film auslosen.

Filmdaten zu „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“

Produktionsjahr

2012

Bewertung

5.6/10

Anzahl Bewertungen

80

Genres

Komödie

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

Streaming · VOD · Deutschland

Wo du „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“ online streamen kannst

Wir prüfen die aktuelle Verfügbarkeit bei deutschen Anbietern…

* Daten zur Verfügbarkeit: JustWatch über TMDB. Cinefy verlinkt nicht auf illegale Quellen.

AI · Filmanalyse

Ich lese zwischen den Zeilen…

Frage AI zu diesem Film

2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“

Armand will seine Frau Hélène verlassen, mit der er eine Apotheke in einem Pariser Vorort führt. Schrittweise will er sie auf die Trennung vorbereiten, doch seiner Geliebten Alix geht das zu langsam. Da kommt es ziemlich ungelegen, dass gerade jetzt auch noch eine Großmutter Berthe stirbt ...

„Adieu Berthe ou l'enterrement de mémé“ ist eine französische Tragikomödie aus dem Jahr 2012 unter der Regie von Bruno Podalydès. Der Film feierte seine Weltpremiere während der 65. Internationalen Filmfestspiele von Cannes in der renommierten Sektion Quinzaine des Réalisateurs. Die Macher des Werkes, die Brüder Bruno und Denis Podalydès, schufen eine warme, bittersüße Geschichte über Verlust, die Midlife-Crisis und die Schwierigkeit, endgültige Lebensentscheidungen zu treffen. Dieser Film fügt sich perfekt in den charakteristischen Stil des Regisseurs ein, der Absurdität, dezente Melancholie und eine poetische Intelligenz verbindet, die den französischen Klassikern des Genres nahesteht. Die Hauptfigur des Films ist Armand (gespielt von Denis Podalydès), ein Pariser Apotheker und leidenschaftlicher Amateur-Zauberer, der sich in einer komplizierten gefühlsmäßigen Lage befindet. Seit längerer Zeit steckt er in einem emotionalen Dreieck fest: Er kann sich nicht dazu entschließen, seine Ehefrau Hélène zu verlassen, und verspricht gleichzeitig seiner Geliebten Alix unaufhörlich eine neue Zukunft. Die Versuche, das Gleichgewicht zu halten und eine Konfrontation zu vermeiden, werden durch die Nachricht vom Tod seiner Großmutter Berthe zunichte gemacht. Armand wird mit der Pflicht betraut, die Beerdigung zu organisieren, was ihn dazu zwingt, sich mit der Absurdität der Bestattungsverfahren sowie seinem eigenen, nicht ganz geordneten Alltag auseinanderzusetzen. Podalydès baut eine Narration voller Leichtigkeit und subtiler visueller Witze auf. Armands Zaubertricks und seine Leidenschaft für die Illusion werden zu einer klaren Metapher für seine Lebenseinstellung – eine ständige Flucht vor der Realität und der Versuch zu verschwinden, wenn die Situation zu schwierig wird. In der Hauptrolle brilliert Denis Podalydès und erschafft die Figur eines verlorenen, aber durchweg sympathischen Mannes. Hervorragende Unterstützung bieten die Schauspielerinnen an seiner Seite: Valérie Lemercier in der Rolle der exzentrischen Alix sowie Isabelle Candelier als zurückhaltende Ehefrau. Auch Regisseur Bruno Podalydès ist in einer einprägsamen Nebenrolle auf der Leinwand zu sehen. Die visuelle und musikalische Gestaltung des Films unterstreicht seinen intimen Charakter. Die Kameraführung von Alain Levent konzentriert sich auf die subtilen Gesten der Charaktere und die Details des Alltags, was dem Ganzen eine warme Atmosphäre verleiht. Das Szenenbild, das die Irrungen und Wirrungen von Behörden und Bestattungsinstituten umfasst, erzeugt im Kontrast zur heiteren französischen Provinz einen besonderen Gegensatz zwischen dem Ernst des Todes und der Leichtigkeit der komödiantischen Form. Die Tongestaltung harmoniert perfekt mit dem Gang der Ereignisse und verstärkt die bittersüße Tonalität des Werkes. Der Film stieß bei den Kritikern auf eine sehr wohlwollende Aufnahme; gelobt wurden seine Unprätentiösität und das Feingefühl für Humor bei der Behandlung existenzieller Themen. Das Drehbuch der Brüder Podalydès wurde von der Académie des Arts et Techniques du Cinéma gewürdigt und erhielt eine César-Nominierung in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch. Der Film bleibt ein gelungenes Beispiel für eine intelligente französische Komödie, die zu unterhalten weiß, ohne dabei einen reflektierten Blick auf menschliche Schwächen auszusparen.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Bruno Podalydès

Bruno Podalydès

Regie · Drehbuch

Besetzung

Foto – Valérie Lemercier

Valérie Lemercier

als Alix

Foto – Denis Podalydès

Denis Podalydès

als Armand

Foto – Isabelle Candelier

Isabelle Candelier

als Hélène

Foto – Bruno Podalydès

Bruno Podalydès

als Yvon Grinda

Foto – Pierre Arditi

Pierre Arditi

als Le père d'Armand

Foto – Benoît Hamon

Benoît Hamon

als Vincent - le fils d'Armand

Foto – Claire Denis

Claire Denis

als Une femme à l'enterrement

Foto – Catherine Hiegel

Catherine Hiegel

als Suzanne

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionWhy Not Productions
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsdatum19. Juni 2012
Laufzeit1h 40min
Altersfreigabe12
Budget–
Einspielergebnis–

Festivals & Auszeichnungen

Auszeichnungen für „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“

César · 2013

Bestes Originaldrehbuch

nominierung

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“ wusstest

  • 01Das Drehbuch zum Film wurde gemeinsam von den Brüdern Bruno und Denis Podalydès geschrieben, die seit Jahren ein eingespieltes kreatives Duo im französischen Kino bilden.
  • 02Der Regisseur des Films, Bruno Podalydès, ist auch auf der Leinwand in einer Nebenrolle als Yvon zu sehen.
  • 03Die Weltpremiere des Films fand 2012 im Rahmen der 65. Internationalen Filmfestspiele von Cannes in der Sektion Quinzaine des Réalisateurs statt.

User-Kritiken

Kritiken zu „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“

Was die Cinefy-Community über „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“ (2012) sagt

Ähnliche Filme

Ähnliche Filme wie „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“

Wenn dir „Adieu Berthe - Omas Vermächtnis“ gefallen hat, werden dir auch diese Empfehlungen aus den Genres Komödie gefallen.

CINEFY IDCNFFNJMFDPY/26/FI/2507