Cine Score
Solide
811 Stimmen
auf einer Skala 1–10

1h 8min
Laufzeit
811
Zuschauerbewertungen
1 Mio. USD
Boxoffice
Teil der Reihe
Asterix und Obelix (Animation) Filmreihe
10 Filme im Portal · 1967–2018
1Asterix der Gallier1967 · 6.5
2Asterix und Kleopatra1968 · 6.9
3Asterix erobert Rom1976 · 7.3
4Asterix - Sieg über Cäsar1985 · 6.5
5Asterix bei den Briten1986 · 6.8
6Asterix - Operation Hinkelstein1989 · 6.3
7Asterix in Amerika1994 · 6.2
8Asterix und die Wikinger2006 · 6.1
9Asterix im Land der Götter2014 · 6.8
10Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks2018 · 6.8
Filmdaten zu „Asterix der Gallier“
Produktionsjahr
1967
Bewertung
6.5/10
Anzahl Bewertungen
811
Genres
Familienfilm, Animation, Abenteuer, Komödie
* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.
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2/2 FragenFilmbeschreibung zu „Asterix der Gallier“
Gaius Bonus, Herrscher des Römerlagers „Kleinbonum“, möchte unbedingt herausfinden, was die Gallier zu ihren übernatürlichen Kräften befähigt, mit denen sie bisher jeden Angriff erfolgreich abwehren konnten. Durch einen Spion kommt er schließlich hinter das Geheimnis des Zaubertranks. Als es den Legionären dann gelingt, den Druiden Miraculix in ihre Gewalt zu bringen, glaubt Bonus den Sieg schon so gut wie in der Tasche zu haben. Aber er hat die Rechnung ohne Asterix gemacht ...
„Asterix der Gallier“ (Originaltitel: Astérix le Gaulois) aus dem Jahr 1967 unter der Regie von Ray Goossens ist die historische, erste abendfüllende Zeichentrickverfilmung über die Abenteuer des unerschrockenen Galliers und seiner Freunde. Der Film basiert auf dem kultigen Comic von René Goscinny und Albert Uderzo, der 1959 im Magazin „Pilote“ debütierte. Die vom belgischen Studio Belvision in Zusammenarbeit mit dem Dargaud-Verlag realisierte Produktion war ursprünglich ausschließlich für eine Ausstrahlung im Fernsehen vorgesehen. Aufgrund der wachsenden Popularität der Comicvorlage entschied man sich jedoch letztlich für eine Kinopremiere, was ein völlig neues Kapitel in der Geschichte der europäischen Animation aufschlug. Die Handlung des Films versetzt die Zuschauer in das Jahr 50 v. Chr., als sich ganz Gallien unter römischer Besatzung befindet – ganz Gallien außer einem kleinen Dorf, das den Eindringlingen erfolgreich Widerstand leistet. Das Geheimnis des Erfolgs seiner Bewohner ist ein Zaubertrank, der übermenschliche Kräfte verleiht und von dem weisen Druiden Miraculix zubereitet wird. Der ehrgeizige Zenturio Gaius Bonus, der das nahe gelegene Lager Delirium kommandiert, beschließt, das Rezept des Tranks durch eine List in Erfahrung zu bringen, um die Macht zu ergreifen und Julius Cäsar selbst zu stürzen. Als die Römer den Druiden entführen, bricht der schlaue Asterix zu seiner Rettung auf. Anstatt des offenen Kampfes beschließen die Helden, List einzusetzen und die römischen Soldaten in eine Reihe komischer Verwicklungen zu verstricken. Visuell repräsentiert „Asterix der Gallier“ den klassischen Stil der zweidimensionalen Animation aus der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre. Die Macher versuchten, den charakteristischen Zeichenstil von Albert Uderzo getreu nachzubilden, obwohl das bescheidene Budget zu gewissen Vereinfachungen bei der Flüssigkeit der Figurenbewegungen führte. Ein Schlüsselelement für den Erfolg des Films war die geniale Synchronbesetzung – in die Rolle des Asterix schlüpfte der unvergleichliche Roger Carel, für den dies der Beginn eines fast fünf Jahrzehnte andauernden Abenteuers mit dieser Rolle war. Obelix wiederum lieh Jacques Morel seine Stimme. Das audiovisuelle Erlebnis wird durch die von Gérard Calvi komponierte Musik abgerundet, die den humorvollen Geist des Comics perfekt einfängt. Obwohl die Autoren der Comicvorlage keinen direkten Einfluss auf die Entstehung dieser ersten Adaption hatten, wurde der Film ein riesiger Publikumserfolg und lockte Millionen von Zuschauern in die französischen Kinos. „Asterix der Gallier“ legte das solide Fundament für ein ganzes Franchise nachfolgender, technologisch immer ausgereifterer Verfilmungen. Heute genießt das Werk von Ray Goossens geradezu Kultstatus und stellt eine nostalgische Reise zu den Anfängen der Leinwandgeschichte des berühmtesten Galliers der Popkulturgeschichte dar.
Besetzung & Stab
Wer hinter „Asterix der Gallier“ steckt
Stab

Ray Goossens
Regie

Willy Lateste
Drehbuch

Étienne Schürmann
Kamera

Gérard Calvi
Musik
Besetzung

Roger Carel
als Astérix / Caligulaminus (voice)

Jacques Morel
als Obelix (voice)

Pierre Tornade
als Abraracourcix / le marchand de bœufs / Caius Bonus (voice)

Lucien Raimbourg
als Panoramix (voice)

Pierre Trabaud
als Marcus Sacapus (voice)

Bernard Lavalette
als le narrateur (voice)

Robert Vattier
als (voice)

Georges Carmier
als (voice)
Technische Daten
Produktion & Details
Fakten vom Set
Was du noch nicht über „Asterix der Gallier“ wusstest
- 01Der Film entstand ursprünglich für die Ausstrahlung im Fernsehen, doch nach Abschluss der Arbeiten entschieden sich die Produzenten, ihn in den breiten Kinovertrieb zu bringen.
- 02Die Schöpfer des Comics, René Goscinny und Albert Uderzo, wurden in der frühen Phase nicht über die Produktion des Films informiert und erfuhren erst bei einer privaten Vorführung der fertigen Version davon.
- 03In der französischen Originalfassung lieh Roger Carel Asterix seine Stimme. Der Schauspieler verkörperte diese Rolle in allen folgenden Animationsfilmen über fast 50 Jahre hinweg bis zum Film „Asterix im Land der Götter“ aus dem Jahr 2014.
- 04Parallel zur Entstehung dieses Films war eine Adaption des zweiten Comic-Bandes („Asterix und die goldene Sichel“) geplant. Das Projekt wurde jedoch abgesagt, als die Comic-Autoren mehr künstlerische Kontrolle und eine höhere Animationsqualität forderten, was schließlich zur Entstehung des Films „Asterix und Kleopatra“ (1968) führte.
- 05Die Musik zum Film komponierte Gérard Calvi, der auch die Vertonung der nächsten beiden Kinoadaptionen übernahm: „Asterix und Kleopatra“ sowie „Asterix erobert Rom“.
Budget
–
Einspielergebnis
1 Mio. USD
User-Kritiken
Kritiken zu „Asterix der Gallier“
Was die Cinefy-Community über „Asterix der Gallier“ (1967) sagt
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