Filmplakat Der große Blonde auf Freiersfüßen (1988)
Komödie16

Der große Blonde auf Freiersfüßen

À gauche en sortant de l’ascenseur

1988 1h 23min Frankreich Regie Édouard Molinaro

Cine Score

6.1

Solide

97 Stimmen
auf einer Skala 1–10

10
0.3%
9
2.3%
8
10.2%
7
24.5%
6
31.4%
5
21.6%
4
8%
3
1.6%
2
0.2%
1
0%
Filmplakat Der große Blonde auf Freiersfüßen

1h 23min

Laufzeit

97

Zuschauerbewertungen

6

VOD-Plattformen

Film-SwipeWische Karten und baue blitzschnell deine Sammlung.Film-RouletteKeine Idee? Lass in Sekunden einen Film auslosen.

Filmdaten zu „Der große Blonde auf Freiersfüßen“

Produktionsjahr

1988

Bewertung

6.1/10

Anzahl Bewertungen

97

Genres

Komödie

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

Streaming · VOD · Deutschland

Wo du „Der große Blonde auf Freiersfüßen“ online streamen kannst

Wir prüfen die aktuelle Verfügbarkeit bei deutschen Anbietern…

* Daten zur Verfügbarkeit: JustWatch über TMDB. Cinefy verlinkt nicht auf illegale Quellen.

AI · Filmanalyse

Ich lese zwischen den Zeilen…

Frage AI zu diesem Film

2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Der große Blonde auf Freiersfüßen“

Yann Ducoudray hat sich unsterblich in die bildhübsche, aber verheiratete Florence Arnaud verliebt. Sehnsüchtig wartet er in seinem Appartement auf seine Angebetete, in der Hoffnung sie heute verführen zu können. Plötzlich klingelt es an der Haustür, und seine Nachbarin Eva steht in aufreizender Spitzenunterwäsche vor ihm. Sie hat sich ausgesperrt und bittet ihn um Hilfe. Um sie schnellstmöglich wieder los zu werden, klettert Yann über den Balkon in die Nachbarwohnung und trifft dort ganz unerwartet auf Evas eifersüchtigen Freund Boris. Währenddessen ist Florence in Yanns Wohnung eingetroffen und findet die halbnackte Eva vor. Als dann noch Florences Mann, die Polizei, die Putzfrau und Yanns Freund auftauchen, bricht ein Chaos aus...

Die französische Komödie aus dem Jahr 1988 unter der Regie von Édouard Molinaro, „Der Bär ist los“ (orig. „À gauche en sortant de l'ascenseur“), ist eines der klassischen Beispiele für eine auf die große Leinwand übertragene französische Boulevardfarce. Das Drehbuch schrieb Gérard Lauzier auf der Grundlage seines eigenen Theaterstücks. Der Film reiht sich in die besten Traditionen einer Komödie ein, die auf blitzschnellem Tempo, Verwechslungen und absurden Zufällen basiert. Der Regisseur, der unter anderem mit Filmen wie „Ein Käfig voller Narren“ oder „Oscar“ Erfolge feierte, bewies einmal mehr sein hervorragendes Gespür für den bühnenhaften Rhythmus im Filmkader. Der Hauptprotagonist der Geschichte ist Yann Ducoudray (gespielt von Pierre Richard), ein wohlerzogener und etwas schüchterner Maler, der sich nach langen Bemühungen endlich zu einem Date mit seiner Traumfrau, der verheirateten Florence Arnaud (Fanny Cottençon), verabredet. Das Treffen soll im luxuriösen Apartment des Künstlers stattfinden. Doch der Plan für den perfekten Nachmittag zerbricht an Yanns Nachbarn von gegenüber: dem aufbrausenden, krankhaft eifersüchtigen Bildhauer Boris (Richard Bohringer) und seiner Partnerin Eva (Emmanuelle Béart). Als Zufall und eine zugefallene Tür dazu führen, dass Eva nur in Unterwäsche bekleidet auf dem Flur landet, beschließt Yann, ihr zu helfen. Diese Entscheidung löst eine Kettenreaktion aus Verwechslungen, Verstecken in Schränken und plötzlichen Einbrüchen weiterer Figuren aus. Der Film basiert gänzlich auf der genialen Chemie zwischen den Schauspielern sowie auf präzise konstruierten räumlichen Gags. Pierre Richard verkörpert einmal mehr seine charakteristische Rolle des zerstreuten, sympathischen Pechvogels, der diesmal mit dem dramatischen Überschuss eines Nachbarschaftskonflikts konfrontiert wird. Die ihn begleitende Emmanuelle Béart, die damals gerade den Erfolg von „Manons Rache“ feierte, bringt viel Charme und Energie in den Film ein, während Richard Bohringer glänzend in die Rolle des expressiven Wutkopfes schlüpft. Ein wichtiges Element der Inszenierung ist der Raum selbst – ein modernes Apartmenthaus mit selbstschließenden Türen, das beinahe wie eine eigene Figur die Handlung vorantreibt. Die Filmmusik komponierte der geschätzte Meister der französischen Filmmusik Vladimir Cosma, der ein leichtes und eingängiges Hauptthema schuf, das das verrückte Tempo der Ereignisse perfekt unterstreicht. Für die Kamera war Robert Fraisse verantwortlich, dem es gelang, in geschlossenen Räumen die Dynamik und Klarheit der Inszenierung zu bewahren. „Der Bär ist los“ bleibt bis heute eine geschätzte Verwechslungskomödie, die ein hervorragendes Beispiel für den klassischen französischen Humor der 80er Jahre ist und eine meisterhafte Beherrschung der Farce-Konvention zeigt.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Der große Blonde auf Freiersfüßen“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Édouard Molinaro

Édouard Molinaro

Regie

Foto – Gérard Lauzier

Gérard Lauzier

Drehbuch

Foto – Robert Fraisse

Robert Fraisse

Kamera

Foto – Murray Head

Murray Head

Musik

Besetzung

Foto – Pierre Richard

Pierre Richard

als Yann Ducoudray

Foto – Richard Bohringer

Richard Bohringer

als Boris

Foto – Emmanuelle Béart

Emmanuelle Béart

als Éva

Foto – Fanny Cottençon

Fanny Cottençon

als Florence Arnaud

Foto – Pierre Vernier

Pierre Vernier

als André Arnaud

Foto – Jean-Michel Dupuis

Jean-Michel Dupuis

als Jean-Yves

Foto – Martine Maximin

Martine Maximin

als Marilda

Foto – Albert Simono

Albert Simono

als Motorist

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionFideline Films
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsdatum31. August 1988
Laufzeit1h 23min
Altersfreigabe16
Budget–
Einspielergebnis–

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Der große Blonde auf Freiersfüßen“ wusstest

  • 01Das Drehbuch des Films basiert auf einem Theaterstück von Gérard Lauzier, der es selbst für den Film adaptierte.
  • 02Die Musik zum Film wurde von Vladimir Cosma komponiert, einem ständigen Weggefährten von Pierre Richard und Édouard Molinaro.
  • 03Das Hauptmotiv, das die Handlung vorantreibt, sind die selbstschließenden Wohnungstüren auf der Etage, die immer im unpassendsten Moment zufallen.
  • 04Der Regisseur Édouard Molinaro war ein anerkannter Meister der französischen Farce-Komödie – zuvor führte er unter anderem Regie bei dem Kultfilm „Ein Käfig voller Narren“ (1978).

User-Kritiken

Kritiken zu „Der große Blonde auf Freiersfüßen“

Was die Cinefy-Community über „Der große Blonde auf Freiersfüßen“ (1988) sagt

Ähnliche Filme

Ähnliche Filme wie „Der große Blonde auf Freiersfüßen“

Wenn dir „Der große Blonde auf Freiersfüßen“ gefallen hat, werden dir auch diese Empfehlungen aus den Genres Komödie gefallen.

CINEFY IDCNFQU8XU9GX/26/FI/2507