Filmplakat Backrooms (2026)
HorrorMysteryScience FictionR

Backrooms

"See how far it goes."

2026 1h 51min Vereinigte Staaten Regie Kane Parsons

Cine Score

7.1

Sehr gut

2.018 Stimmen
auf einer Skala 1–10

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Filmplakat Backrooms

1h 51min

Laufzeit

2.018

Zuschauerbewertungen

387 Mio. USD

Boxoffice

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Filmdaten zu „Backrooms“

Produktionsjahr

2026

Bewertung

7.1/10

Anzahl Bewertungen

2.018

Genres

Horror, Mystery, Science Fiction

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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* Daten zur Verfügbarkeit: JustWatch über TMDB. Cinefy verlinkt nicht auf illegale Quellen.

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2/2 Fragen

Filmbeschreibung zu „Backrooms“

Kahle, verschachtelte Büroflure, endlose beige-gelbe Wände, ein unaufhörliches, unerträglich lautes Surren von Leuchtstoffröhren: Die „Backrooms“ beschreiben eine neue Art von Albtraum, eine menschenleere Parallelwelt sich wiederholender, fensterloser Stockwerke, die unsere Realität auf den ersten Blick spiegelt und sich ihr doch mit jedem Schritt weiter entzieht. Verstörend verlassen wirken die labyrinthischen Räume, doch allein ist man dort nicht...

Das Phänomen der Internet-Creepypasta „The Backrooms“ sowie der viralen Kurzfilmreihe des damals erst sechzehnjährigen Kane Parsons auf YouTube erlangte riesige Anerkennung bei Millionen von Zuschauern weltweit. Der außergewöhnliche Erfolg dieser Reihe aus dem Genre des Analog-Horrors lenkte die Aufmerksamkeit des renommierten Studios A24 auf sich. Zusammen mit anerkannten Produzenten wie James Wan (Schöpfer des „Conjuring“-Universums) und Shawn Levy (Produzent von „Stranger Things“) beschloss das Studio, diesen beklemmenden, liminalen Raum auf die große Kinoleinwand zu bringen. Der Film „Backrooms – Kein Ausweg“ ist Parsons’ Spielfilm-Regiedebüt und stellt eine erweiterte Adaption der Vision dar, die eine neue Welle des Unabhängigen Horrors in den digitalen Medien definierte. Die Handlung des Films konzentriert sich auf die Figur des Clark, der im Untergeschoss seines eigenen Ladens einen beunruhigenden Durchgang zu einem logiklosen, endlosen Gewirr aus gelben Fluren entdeckt, die mit abgenutztem Teppichboden ausgelegt und von brummenden Leuchtstoffröhren beleuchtet werden. Ergriffen von seiner außergewöhnlichen Entdeckung beschließt der Protagonist, seiner Therapeutin alles zu erzählen. Die Frau begegnet seinem Bericht mit großer Skepsis und hält die Geschichten über eine Paralleldimension für Halluzinationen, die eine schwere Verschlechterung seines psychischen Zustands ankündigen. Die Situation nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als Clark plötzlich nicht mehr zu den geplanten Terminen erscheint. Die besorgte Therapeutin beschließt, auf eigene Faust herauszufinden, was mit ihrem Patienten geschehen ist, was sie direkt zu dem geheimnisvollen Durchgang führt. Beim Überschreiten der Schwelle tritt sie in eine fremde Realität ein, in der die Zeit jeglichen Sinn verliert, der Raum sich ständig verändert und sich jenseits des menschlichen Blickfelds etwas Unnatürliches verbirgt. Der Regiestil von Kane Parsons basiert auf der meisterhaften Nutzung des Konzepts der sogenannten liminalen Räume – vertrauter, verlassener Orte, die mangels menschlicher Anwesenheit zu einer Quelle tiefer Unruhe und Entfremdung werden. Anstatt sich auf einfache und repetitive Jump-Scare-Effekte zu verlassen, baut der Creator die Spannung durch eine hypnotisierende audiovisuelle Gestaltung auf. Das monotone Brummen der Leuchtstoffröhren, das Bandrauschen sowie eine durchdachte Kameraführung verleihen dem Ganzen einen klaustrophobischen, beinahe psychodelischen Charakter. Die visuelle Ebene knüpft an die Ästhetik von VHS-Aufnahmen sowie das klassische Subgenre des Found Footage an und erzeugt die Illusion der Begegnung mit einer echten Archivaufnahme. „Backrooms – Kein Ausweg“ ist nicht nur ein packender Science-Fiction-Horrorfilm, sondern auch ein Beweis dafür, welch enormes Potenzial in der neuen Welle von Internet-Creatorn steckt. Der Film wirft Fragen nach den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung sowie der Angst vor Isolation in einem unendlichen, bedeutungslosen Raum auf. Parsons’ Werk festigt die Position des Studios A24 als führend in der Förderung von mutigem, künstlerischem Horrorkino und eröffnet den Zuschauern gleichzeitig eine völlig neue Dimension des kineastischen Schreckens.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Backrooms“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Kane Parsons

Kane Parsons

Regie · Drehbuch

Foto – Jeremy Cox

Jeremy Cox

Kamera

Foto – Edo van Breemen

Edo van Breemen

Musik

Besetzung

Foto – Chiwetel Ejiofor

Chiwetel Ejiofor

als Clark

Foto – Renate Reinsve

Renate Reinsve

als Mary

Foto – Finn Bennett

Finn Bennett

als Bobby

Foto – Lukita Maxwell

Lukita Maxwell

als Kat

Foto – Mark Duplass

Mark Duplass

als Phil

Foto – Avan Jogia

Avan Jogia

als Naren Warne

Foto – Robert Bobroczkyi

Robert Bobroczkyi

als Pirate Clark

Foto – Ember Ambrose

Ember Ambrose

als Young Mary

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / ProduktionAtomic Monster
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum27. Mai 2026
Laufzeit1h 51min
AltersfreigabeR
Budget10 Mio. USD
Einspielergebnis387 Mio. USD

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Backrooms“ wusstest

  • 01Der Regisseur Kane Parsons erlangte 2022 als 16-Jähriger weltweite Bekanntheit, indem er die Kurzfilmreihe 'The Backrooms' mithilfe der kostenlosen 3D-Software Blender erstellte.
  • 02An der Produktion der Spielfilm-Adaption beteiligten sich preisgekrönte Macher des Horror- und Science-Fiction-Kinos, darunter James Wan (Regisseur von 'Conjuring' und 'Saw') sowie Shawn Levy (ausführender Produzent von 'Stranger Things').
  • 03Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten unabhängigen Filmstudio A24, das für den Erfolg von Horrorfilmen wie 'Hereditary – Das Vermächtnis' oder 'The Witch' verantwortlich ist.

Budget

10 Mio. USD

Einspielergebnis

387 Mio. USD

Pressekritik · Tomasz Kożuch

7.5/10

Die Geometrie der Einsamkeit. Kane Parsons und sein erbarmungsloses Labyrinth der liminalen Angst

Der Schritt vom Internet-Kurzfilm zum abendfüllenden Spielfilm erfordert eine Reife, die Kane Parsons in seinem Werk eindrucksvoll unter Beweis stellt. „Backrooms – Kein Ausweg“ ist ein langsamer, präzise konstruierter Psychohorrorfilm, der unendliche Flure in eine furchterregende Resonanzfläche der menschlichen Psyche verwandelt.

Kane Parsons erweitert das Konzept seiner Kurzfilme auf eine Spielfilmlänge von knapp zwei Stunden und setzt dabei auf einen äußerst methodischen, geradezu asketischen Spannungsaufbau. Der Regisseur verzichtet ganz bewusst auf billige, konventionelle Schockeffekte, die auf Lärm und aggressiver Montage basieren. Stattdessen präsentiert er dem Publikum einen reifen Psychohorror mit klar akzentuierten Sci-Fi-Elementen. Zum Schlüssel seiner Inszenierung wird ein außergewöhnliches Gefühl für Proportionen: Parsons balanciert perfekt zwischen der kammerspielartigen Intimität zwischenmenschlicher Beziehungen und dem überwältigenden, nahezu kosmischen Ausmaß einer absolut fremden, unbegreiflichen Welt.

Die visuelle und auditive Form erweist sich hier unbestreitbar als zentrales Werkzeug zur Erzeugung eines klaustrophobischen Absurdums. Im Bereich der Kameraarbeit dominieren sterile, vergilbte und verblasste Tapeten, die vor dem Objektiv die Dimension eines wahrhaftigen, physischen Albtraums annehmen. Einstellung für Einstellung folgen wir dem unendlichen Gewirr von Fluren, wobei die Kameraführung das Gefühl völliger räumlicher Orientierungslosigkeit verstärkt. Ebenso meisterhaft ist die Soundkulisse gestaltet. Die Tonebene stützt sich auf mikroskopische Nuancen – das monotone, hypnotische Summen der Leuchtstoffröhren, der dumpfe Nachhall von Schritten auf billigem Teppichboden und eine bedrohliche, geradezu greifbare Stille sorgen dafür, dass das Ungesagte und jenseits des Sichtbaren Verborgene weitaus mehr verängstigt als die direkte Konfrontation mit dem Unbekannten.

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User-Kritiken

Kritiken zu „Backrooms“

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