Filmplakat Juniors freier Tag (1994)
KomödieAbenteuerFamilienfilmKrimiPG

Juniors freier Tag

Baby's Day Out

"No bib. No crib. No problem."

1994 1h 39min Vereinigte Staaten Regie Patrick Read Johnson

Cine Score

6.4

Solide

1.477 Stimmen
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Filmplakat Juniors freier Tag

1h 39min

Laufzeit

1.477

Zuschauerbewertungen

17 Mio. USD

Boxoffice

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Filmdaten zu „Juniors freier Tag“

Produktionsjahr

1994

Bewertung

6.4/10

Anzahl Bewertungen

1.477

Genres

Komödie, Abenteuer, Familienfilm, Krimi

* Die technischen Daten stammen aus der Filmdatenbank und werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs überprüft.

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Filmbeschreibung zu „Juniors freier Tag“

Das ganz große Geld soll's diesmal werden für das Gangstertrio rund um Eddie. Nach Diebstählen und anderen Gaunereien ist jetzt die Entführung von Baby Bink, dem Nachwuchs einer schwerreichen Fabrikanten-Familie, auf dem Programm. Zuerst läuft auch alles nach Plan: als Baby-Fotograf getarnt taucht Eddie im Haus seines Opfers auf; kann Baby Binks Mutter Laraine sogar überzeugen, den Raum kurz zu verlassen; sich den Säugling schnappen und türmen. Doch dann beginnt für die Möchtegern- Gangster ein Abenteuer, mit dem keiner gerechnet hätte. Baby Binks ist für sein Alter pfiffiger als erwartet und lässt seine Kidnapper reihenweise ziemlich mies aus der Wäsche gucken. Ihm jedenfalls macht es einen Heidenspaß - es ist schließlich Juniors freier Tag!

„Juniors freier Tag“ (Originaltitel: Baby’s Day Out) aus dem Jahr 1994 ist eine Familien-Action-Abenteuerkomödie unter der Regie von Patrick Read Johnson nach einem Drehbuch von John Hughes – einem Meister des Genres, der für den Erfolg von Klassikern wie „Kevin – Allein zu Haus“ oder „Der Frühstücksclub“ verantwortlich ist. Der Film bedient sich deutlich des für Hughes’ Schaffen charakteristischen Musters und verbindet unbefangenen Slapstick-Humor mit dem Motiv eines kleinen Helden, der ungeschickte Verbrecher in einer Großstadt austrickst. Die Handlung des Films erzählt die Geschichte des zweijährigen Bennington Cotwell IV, der einfach Bink genannt wird. Der Junge wächst als einziger Nachkomme einer wohlhabenden und einflussreichen Familie aus Chicago im Luxus auf. Sein sorgloses Leben wird gestört, als sich drei kleine Ganoven – Eddie, Norby und Veeko – als Fotografen einer lokalen Zeitung ausgeben und den Kleinen entführen, um vom Vater ein Lösegeld in Millionenhöhe zu erpressen. Die Entführer berücksichtigen jedoch nicht die außergewöhnliche Neugier und den Einfallsreichtum des kleinen Bink. Als das Kleinkind ihnen auf dem Dach eines Gebäudes entwischt, begibt es sich auf eine einsame Reise durch die lebendige Metropole, auf den Spuren der Abenteuer der Figur aus seinem Lieblingsbilderbuch. Dem Kleinen auf den Fersen sind sowohl die verzweifelten Verbrecher als auch die besorgten Eltern zusammen mit der Polizei. Visuell und handwerklich ist der Film ein hervorragendes Beispiel für das amerikanische Familienkino der ersten Hälfte der 90er Jahre. Die Kameraarbeit von Thomas E. Ackerman zeigt Chicago aus der Perspektive eines kleinen Kindes und macht die städtischen Schauplätze – vom städtischen Zoo über eine Baustelle bis hin zum Seniorenheim – zu einem bunten Spielplatz. Der von Bruce Broughton komponierte Soundtrack harmoniert perfekt mit dem Geschehen auf der Leinwand und unterstreicht die Dynamik der Slapstick-Gags. Ein großer Pluspunkt der Produktion sind die schauspielerischen Leistungen. Die Rollen der Pechvogel-Kidnapper übernahmen erfahrene Charakterdarsteller: Joe Mantegna, Joe Pantoliano und Brian Haley. Ihr ausdrucksstarkes Spiel und ihr hervorragendes komödiantisches Timing sorgen dafür, dass die Stunt-Sequenzen bis heute unterhalten. Die Rolle des titelgebenden Bink wurde von dem Zwillingspaar Adam Robert Worton und Jacob Joseph Worton gespielt, was wegen der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen für Kinder am Set eine gängige Praxis war. Obwohl der Film zum Zeitpunkt seiner Kinopremiere von den US-Kritikern eher verhalten aufgenommen wurde und in den USA enttäuschende Einspielergebnisse erzielte, erlangte er im Laufe der Zeit ein zweites Leben. In vielen Ländern – insbesondere in Polen sowie in Indien, wo er sogar zu einem Popkultur-Phänomen wurde und lokale Adaptionen nach sich zog – entwickelte sich „Juniors freier Tag“ zu einem festen Bestandteil des Fernsehprogramms. Heute wird der Film voller Nostalgie als eine charmante, herzerwärmende und unbeschwerte Komödie für die ganze Familie in Erinnerung behalten.

Besetzung & Stab

Wer hinter „Juniors freier Tag“ steckt

Filmschaffende

Stab

Foto – Patrick Read Johnson

Patrick Read Johnson

Regie

Foto – John Hughes

John Hughes

Drehbuch

Foto – Thomas E. Ackerman

Thomas E. Ackerman

Kamera

Foto – Bruce Broughton

Bruce Broughton

Musik

Besetzung

Foto – Joe Mantegna

Joe Mantegna

als Eddie

Foto – Lara Flynn Boyle

Lara Flynn Boyle

als Laraine

Foto – Joe Pantoliano

Joe Pantoliano

als Norby

Foto – Brian Haley

Brian Haley

als Veeko

Foto – Cynthia Nixon

Cynthia Nixon

als Gilbertine

Foto – Fred Thompson

Fred Thompson

als FBI Agent Grissom

Foto – John Neville

John Neville

als Mr. Andrews

Foto – Matthew Glave

Matthew Glave

als Bennington

Technische Daten

Produktion & Details

Studio / Produktion20th Century Fox
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsdatum1. Juli 1994
Laufzeit1h 39min
AltersfreigabePG
Budget50 Mio. USD
Einspielergebnis17 Mio. USD

Fakten vom Set

Was du noch nicht über „Juniors freier Tag“ wusstest

  • 01Die Rolle des kleinen Bink wurde von den eineiigen Zwillingen Adam Robert Worton und Jacob Joseph Worton gespielt. Der Einsatz von Geschwistern war durch strenge Jugendschutzbestimmungen begründet, die die Arbeitszeit von Säuglingen am Set beschränken.
  • 02Drehbuchautor John Hughes siedelte die Handlung des Films in seiner Heimatstadt Chicago an, die auch als Kulisse für andere von ihm geschriebene Hits wie „Kevin – Allein zu Haus“ oder „Ferris macht blau“ diente.
  • 03Obwohl der Film an den US-Kinokassen finanzielle Verluste einspielte, erlangte er in Indien riesige Popularität, wo er zu einem Kassenhit wurde und mehrere lokale Remakes (u. a. auf Telugu und Malayalam) nach sich zog.

Budget

50 Mio. USD

Einspielergebnis

17 Mio. USD

User-Kritiken

Kritiken zu „Juniors freier Tag“

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